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Viele neue Freunde

10.08.2017

Zukünftige Grundschulkinder lernten sich schon vor der Einschulung kennen

 

Die fünf- bis sechsjährigen Kinder der Kindertagesstätten Eichendorffstraße, Moosburger Weg und Vilbeler Straße trafen sich seit Ende letzten Jahres regelmäßig zu gemeinsamen Aktivitäten. Durch die Treffen lernten sich die Kinder, die künftig die Wilhelm-Busch-Schule oder die Werner-von-Siemens-Schule besuchen, schon vor dem Schulstart Mitte August kennen. Ziel war es, ihnen einen bestmöglichen Übergang von der Kita zur Grundschule zu ermöglichen.

 

Bis zu Beginn der Ferien trafen sich die zukünftigen Schulkinder in der Maintalhalle oder der Halle der Turngemeinde Dörnigheim wöchentlich und verbrachten jeweils zwei Stunden Zeit miteinander in wechselnden Gruppenzusammenstellungen; sie turnten, sprangen, spielten und kickten. Petra Rack, die Leiterin der Kita Vilbeler Straße, erläutert: „Es ist wichtig den Kindern die Unsicherheit zu nehmen, die mit dem Übergang in den Schuleintritt einhergeht. Mit unserer Kooperation zwischen den drei Kitas wollen wir den Kindern den Start erleichtern, ihnen neue Erfahrungen bescheren und ihnen die Möglichkeit geben, schon jetzt ihre künftigen Klassenkameradinnen und –kameraden kennenzulernen.“

 

„Ein sinnvoll gestalteter Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule trägt zur hohen Qualität unserer Arbeit bei. Unsere bestehenden, engen Kontakte zwischen den städtischen Einrichtungen kommen uns hier sehr zu Gute und vereinfachen die Arbeit“, betont Heidrun Barnikol-Veit, die Leiterin des Fachbereichs Kinder, Familie und Jugend. Sie freut sich darüber, dass die aktuelle Kooperation aus einer Weiterbildung aller Leiterinnen städtischer Kitas entstanden ist. Neben der Vorbereitung der Kinder auf die Schule haben die Leitungen der Kitas Eichendorffstraße, Moosburger Weg und Vilbeler Straße viele gemeinsame Aktionen geplant, beispielsweise ein Fußball Turnier, ein Besuch auf der Ronneburg oder gegenseitige Besuche in den Kindertagesstätten.

 

Im Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan kommt der Gestaltung des Übergangs von der Kindertagesstätte zur Grundschule eine besondere Bedeutung zu. Die Kinder müssen als Voraussetzung zur Einschulung ‚schulfähig‘ sein. „Schulfähig bedeutet, dass die Kinder Gelerntes umsetzen und sich auf Neues einlassen können. Sie müssen zudem auf neue Bezugspersonen zugehen und Interessen äußern können. Zwar obliegt die Vorbereitung zur Schulfähigkeit in erster Linie den Eltern, aber auch wir als pädagogische Fachkräfte verfolgen dieses Ziel. Vom ersten bis zum letzten Tag bei uns erwerben die Kinder viele Kompetenzen, wie zum Beispiel Kommunikationsfähigkeiten, Stressbewältigung oder Problemlösefähigkeiten, die sie für den Übergang in die Schule brauchen“, erläutert Petra Rack.

 

In diesem Jahr haben Petra Rack und ihre Kolleginnen und Kollegen wiederholt das gewünschte Ziel erfolgreich erreicht: „Die von uns betreuten Kinder gehen dem neuen Lebensabschnitt mit Freude, Stolz und Gelassenheit entgegen“, sagt sie und wünscht allen Schulkindern einen guten Start. Beendet ist die pädagogische Arbeit in diesem Themenfeld natürlich nicht: „Nach den Sommerferien geht es bei uns wieder los und wir begleiten gemeinsam den nächsten Jahrgang im letzten Jahr vor der Schule“, verrät die Leiterin der Kita Vilbeler Straße.