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Ergebnisse der Fortbildungswoche

07.11.2017

Neues Konzept des Präsentationsforums ermöglicht Information und Begegnung

 

Am 25. Oktober stellten im Bürgerhaus Bischofsheim im Rahmen eines öffentlichen Präsentationsforums alle städtischen Erzieherinnen und Erzieher sowie die Maintaler Tagesmütter die Themen vor, mit denen sie sich im Rahmen von Fortbildungen beschäftigten. In diesem Jahr konnten sich alle Besucherinnen und Besucher erstmals vor und nach dem offiziellem Programm anhand von im Raum verteilten Stellwänden über die vielfältigen Themen informieren und sogleich an Ort und Stelle mit den Fachleuten ins Gespräch kommen. Diese Form der Präsentation und des Austausches wird „Gallery Walk“ genannt.

 

Vom 16. bis zum 20. Oktober nahmen rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den zwölf städtischen Kindertageseinrichtungen in Maintal an der jährlichen Fortbildungswoche unter dem Motto „Bildungsprozesse von Kindern begleiten und weiterentwickeln“ teil. „Die Fortbildungswoche und das Präsentationsforum sind eine Maintaler Besonderheit und haben inzwischen eine lange Tradition. Zudem ist die Fortbildungswoche mit ihren vielfältigen Themen ein unerlässliches Instrument der Qualitätssicherung“, erklärte Bürgermeisterin Monika Böttcher zum Auftakt der Veranstaltung. Die Rathauschefin weiß, wie wichtig lebenslanges Lernen ist. „Unsere Erzieherinnen und Erzieher sowie die Tagesmütter sind Vorbilder für die betreuten Kinder. Umso wichtiger ist es, dass sie die Möglichkeit bekommen, sich mit aktuellen pädagogischen Themen auseinander zu setzen.“

 

Anschließend gab Heidrun Barnikol-Veit, Leiterin des Fachbereichs Kinder, Familie und Jugend, einen kurzen Rück- und Ausblick: „Vieles leisten unsere Erzieherinnen und Erzieher zusätzlich neben den Herausforderungen des Alltages. Es lohnt sich, diese Erfolge bewusst wahr zu nehmen. So laufen wieder verschiedene Landes- und Bundesprojekte, an denen Maintaler Kitas teilnehmen. Zum Beispiel TAKKT II (Takkt = Tagespflege in Kooperation mit Kindertageseinrichtungen) - ein Projekt in Kooperation mit der Kindertagespflege und Tagesmüttern, mit den Kitas Kilianstädter Straße und Siemensallee sowie der Beteiligung von Eltern. Es geht darum die Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Eltern auszubauen und zu sichern. Der Schwerpunkt beim aktuellen Projekt liegt in der spielerischen und in den Alltag integrierten Sprachentwicklung der Kinder. Positiv ist auch, dass das Projekt ‚Präventive Entwicklungsberatung‘ unter der Leitung von Frau Dr. Katrin Schmitt für weitere drei Jahre gesichert ist. Das kostenfreie Beratungsangebot bietet Familien Unterstützung bei Lernbesonderheiten von Kindern.“
 

Die Leiterin des Fachbereichs Kinder, Familie und Jugend informierte die Besucherinnen und Besucher darüber, dass auch neben der Fortbildungswoche die Qualifizierung der Fachkräfte ein sehr wichtiges Thema sei. So seien in diesem Jahr rund 45 Personen in Langzeitweiterbildung, darunter alle Leitungen und Stellvertretungen in einer Führungskräftequalifizierung. Diese wird in der ersten Novemberwoche abgeschlossen. „Fast 20 Prozent der pädagogischen Fachkräfte der städtischen Kitas befinden sich in einer Weiterbildung, die mehr als ein Jahr dauert. Dies ist eine enorme Leistung und zeigt, wie wichtig der Stadt Maintal gut qualifizierte Kindertagesbetreuung ist. Ein großer Dank an dieser Stelle an unsere Dezernentin, die diese gute Tradition fortführt, sowie an die Politik, die uns diesen Rahmen immer wieder zur Verfügung stellt“, so Heidrun Barnikol-Veit.

 

Nach der Begrüßung gab es in vier kurzen Folienvorträgen zusätzlich zur Präsentation an den Stellwänden einen Einblick in die Themen der Fortbildungswoche. Darauf folgte der Impulsvortrag „Einblicke in den Early Excellence Ansatz“ von Barbara Kühnel, Projektleiterin Early Excellence der Heinz und Heide Dürr Stiftung. Nach diesem Ansatz arbeiten die zwei Maintaler Familienzentren Schillerstraße und Ludwig-Uhland-Straße. Michael Bergmann, Erzieher aus dem Familienzentrum Ludwig-Uhland-Straße, konnte in seinem folgenden Beitrag deshalb sehr anschaulich und praxisnah die Ausführungen seiner Vorrednerin ergänzen und somit die Veranstaltung abrunden.

 


 

Alle Themen der Fortbildungswoche im Überblick:

 

Kita Ahornweg

Raumkonzepte reflektieren und weiter entwickeln

Referentin: Karin Malaizier

 

Kita Bücherweg

Bildungsbegleitung in der Altersmischung 3-10 Jahre

Referentin: Annett Bargholz

 

Kita Moosburger Weg

Boebachtungs– und Dokumentationsverfahren reflektieren und weiter entwickeln

Referentin: Anette Müller

 

Familienzentrum Schillerstraße

Der Early Excellence Ansatz im Familienzentrum

Referent: Felix Mayer

 

Familienzentrum Ludwig-Uhland-Straße

Inklusion - alle inklusiven Prozesse können überall eingeleitet werden. Auf die Haltung kommt es an!

Referentin: Helene Messer

 

Kita Gänsseestraße

Geschlechtersensible Pädagogik. Kultureller Hintergrund und gesellschaftliche Prägungen

Referent: Marc Melcher

 

Kita Kilianstädter Straße

Projektarbeit nach Reggio

Referent: Paul Driesch

 

Kita Wingertstraße

Partizipation lebendig werden lassen

Referentin: Ursel Heinze

 

Kita Siemensallee

Sprachliche Bildung und Entwicklung beobachten und dokumentieren

Referentin: Anke Zöller-Mkana

 

Kita Eichendorffstraße

Gemeinsam auf Entdeckertour - Projektarbeit im Dialog

Referentin: Angelika Cordt

 

Kita Vilbeler Straße

Lernprozesse von Kindern beobachten und dokumentieren - Grundlage pädagogischen Handelns

Referentin: Marion Boehm

 

Hort Berliner Straße

Wieso? Weshalb? Warum? Lernmethodische Kompetenzen.

Modul 7 des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans

Referentin: Angelika Ertl

 

Kindertagespflege

Alltagsintegrierte Sprachanlässe in der Kindertagespflege fördern und begleiten

Referentin: Stefanie Salomon