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Gastronomen, Vereine und Schulen können mitmachen

13.03.2018

Maintaler Steuerungsgruppe „Fairtrade-Town“ sucht weitere Unterstützer*innen

 

 

Wer verwendet in seinem Restaurant fair gehandelte Produkte? Gibt es Gastronomen, die beispielsweise Kaffee oder Tee mit dem Fairtrade-Siegel verkaufen? Alle Personen aus dem Gaststätten-Gewerbe, aber auch aus Vereinen oder Schulen, die sich gemeinsam mit der Steuerungsgruppe dafür einsetzen möchten, dass Maintal Fairtrade-Town wird, sind herzlich dazu eingeladen.

 

Die Steuerungsgruppe wurde im Januar erfolgreich gebildet. Sie soll die Bewerbung Maintals als Fairtrade-Town vorbereiten und begleiten. Mitglieder der Gruppe sind Vertreter*innen der Maintaler Fraktionen, die beiden evangelischen Kirchengemeinden aus Dörnigheim und Hochstadt, sowie die katholische Kirchengemeinde St. Edith Stein und die Firma Globus. Auch Bürgermeisterin Monika Böttcher und Manuela Landscheidt, eine engagierte Privatperson, setzen sich für die gute Sache ein. „Wir sind mit einer vielfältig zusammengesetzten und motivierten Gruppe gestartet. Nun gilt es weitere Unterstützer*innen zu gewinnen, damit perspektivisch so viele Maintaler*innen wie möglich zu begeisterten Fairtrade-Botschafter*innen werden“, unterstreicht die Bürgermeisterin.

 

„Bei uns im Markt gibt es eine immer breiter werdende Palette mit fair gehandelten Produkten“, berichtet Kay Klein, der Geschäftsleiter von Globus Maintal. „Dieser Trend ist bundesweit erkennbar. Mittlerweile ist es üblich, dass nicht nur in zunehmend professioneller werdenden Fair-Handels-Fachgeschäften, sondern auch im konventionellen Einzelhandel diese Produkte zum Sortiment gehören. Die Kunden nehmen das dankbar an. Der Umsatz hat sich insbesondere seit Mitte der 2000er Jahre rasant entwickelt. Durch Verfügbarkeit und Bekanntheit der Produkte konnten neue Käuferinnen und Käufer gefunden werden. Faires Einkaufen spielt mittlerweile für Viele eine Rolle und ist für unser Unternehmen ein wichtiger Bestandteil“, sagt Kay Klein.

 

Damit sich Maintal als Fairtrade-Town bewerben kann, ist nun noch die Unterstützung von Gastronomen erforderlich. „Wir würden uns freuen, wenn wir mit unserem Aufruf Erfolg haben“, erklärt die Vorsitzende der Steuerungsgruppe, Nathalie Eschrich. Darüber hinaus hofft die Gruppe, dass sich Vereine beteiligen - beispielsweise, indem sie ihre Mannschaften mit fair gehandelten Trikots oder Bällen ausstatten. Auch die Schulen könnten sich mit Projektwochen oder der Integration des Themas in den Unterricht einbringen.

 

Der Magistrat der Stadt Maintal verwendet bereits Jahren ausschließlich fair gehandelten Kaffee. Nun ist auch der Getränkeautomat im Rathausfoyer entsprechend umgerüstet und bietet Kunden und Beschäftigten zudem die Möglichkeit, ihren Fairtrade-Kaffee aus mitgebrachten Bechern zu trinken – doppelt nachhaltig, denn auf diese Weise lässt sich der Kunststoffmüll durch Einweggeschirr reduzieren.

 

„Jede Unterstützung bringt uns weiter. Gemeinsam können wir uns für Maintal als Fairtrade-Town stark machen und so das Bewusstsein für fair gehandelte Produkte erweitern“, motiviert Natalie Eschrich alle Maintalerinnen und Maintaler zum Mitmachen.

 

Interessierte können sich an die Projektkoordinatorin Birgit Müller-Schrodt wenden, per E-Mail an info@maintal.de oder telefonisch unter 06181 400-267.