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„Wichtige Weichen für Sicherheit in Maintal gestellt“

12.04.2018

Pressemitteilung des Hessischen Innenministeriums

 

Innenminister Peter Beuth:

„Wichtige Weichen für Sicherheit in Maintal gestellt“

KOMPASS: Innenminister Peter Beuth informiert sich über Fortschritte

 

Wiesbaden/Maintal. Seit Dezember 2017 ist Maintal eine von vier KOMPASS-Kommunen in Hessen. Ziel der Initiative ist es, durch eine noch engere Zusammenarbeit kommunaler Partner und der hessischen Polizei für mehr Sicherheit vor Ort zu sorgen. Anlässlich einer Besprechung von Vertretern der Stadt Maintal, lokaler Schulen, der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Praktikern aus der Jugendarbeit hat der Hessische Innenminister Peter Beuth die zweitgrößte Stadt des Main-Kinzig-Kreises besucht und sich über den Fortschritt von KOMPASS informiert.

 

„Maintal leistet, gemeinsam mit unseren drei KOMPASS-Gemeinden Hanau, Bad Homburg und Schwalbach am Taunus zurzeit Pionierarbeit für Hessens Städte und Gemeinden. Wir wollen anhand unterschiedlicher Voraussetzungen und Herausforderungen in unseren Modellkommunen die Sicherheitsarchitektur in ganz Hessen weiterentwickeln. Maintal konnte zuvor eine erfolgreiche und nachhaltig wirkende Präventionsarbeit vorweisen und hat mit KOMPASS nun weitere wichtige Weichen für mehr Sicherheit gestellt“, sagte der Innenminister.

 

Als Beispiele bereits erfolgreicher Initiativen nannte Peter Beuth den regelmäßig tagenden Präventionsrat, verstärkte Präsenz der Ordnungsbehörde im öffentlichen Raum durch die sogenannten Präventionsstreifen sowie Koordinierungsgespräche vor Großveranstaltungen. „Die enge Abstimmung aller Partner bei der Sicherheitskonferenz hat gezeigt, dass die Sicherheitsarchitektur noch weiterentwickelt werden kann. Eine Verstärkung der Ordnungspolizei ist dabei ein starkes Signal der Stadt. Aber auch ein Präventionsbeauftragter, der als zentraler Ansprechpartner wirkt, steht beispielhaft für den festen Willen der Verantwortlichen in Maintal, gezielt in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu investieren und Abläufe zu optimieren“, so Peter Beuth.

 

Zudem führt die Stadt zurzeit eine Bürgerbefragung durch, deren Ergebnisse im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung ausgewertet werden. Ziel der Umfrage ist es, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu messen und sicherheitsrelevante Örtlichkeiten in Maintal zu identifizieren. Zudem sollen die Sicherheitspartner dann valide Rückschlüsse auf die Wirksamkeit bestehender und künftiger Maßnahmen ziehen können.

 

Hintergrund KOMPASS:

KOMPASS ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die Städte und Gemeinden. Ziel des Programms ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln und passgenauere Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention. Gestartet ist KOMPASS im Dezember 2017 mit den vier Modellkommunen Bad Homburg, Hanau, Maintal und Schwalbach am Taunus. Eine zentrale Rolle haben der KOMPASS-Berater der Polizei und der KOMPASS-Ansprechpartner der Kommune inne. Sie stehen im ständigen Dialog mit allen Sicherheitspartnern und dokumentieren den Fortschritt der gemeinsamen Initiativen für mehr Sicherheit.

 

In einem ersten Schritt wird gemeinsam eine detaillierte Sicherheitsanalyse für die jeweilige Stadt oder Gemeinde erstellt. Berücksichtigung finden dabei alle bewährten Maßnahmen der Polizei sowie alle Programme, die bereits vor Ort wirken. Dabei soll auch Bestehendes auf den Prüfstand gestellt und eine detaillierte Maßnahmenliste erstellt werden, wie die Sicherheit vor Ort weiter verbessert werden kann.

 

Weitere Informationen unter: http://kompass.hessen.de

 

Foto: Anlässlich einer Besprechung von Vertretern der Stadt Maintal, lokaler Schulen, der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Praktikern aus der Jugendarbeit hat der Hessische Innenminister Peter Beuth die zweitgrößte Stadt des Main-Kinzig-Kreises besucht.