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Kampf den Stechmücken

01.06.2018

Stadt Maintal stellt Bürger*innen kostenlos Bti-Tabs zur Verfügung

 

Das außergewöhnlich warme Frühlingswetter lädt dazu ein, viel Zeit im Freien zu verbringen. Die feucht-warme Witterung hat aber auch dazu geführt, dass sich die Stechmücken in der Region stark entwickelt haben. Eine Maßnahme ist, die Vermehrung der Mücken, die sich auf Wasserflächen besonders gut entwickeln, einzudämmen. Um die Bürger*innen besser zu schützen, stellt die Stadt Maintal sogenannte Bti-Tabs kostenlos zur Verfügung. Diese sind ab sofort im Stadtladen und in den Stadtteilbüchereien zu den jeweiligen Öffnungszeiten erhältlich. Die Anwendung ist einfach: Ein Tab in für die heimische Regentonne oder den Gartenteiche sorgt dafür, dass die Mückenlarven absterben. Ein Tab wirkt bis zu vier Wochen und ist für Menschen, Haustiere und Fische unschädlich.

 

Bti steht für das Bakterium Bacillus thuringiensis israelensis. Bti-Tabs enthalten Eiweißkristalle dieses Bakteriums, die spezifisch nur gegen Mückenlarven wirken. Diese Kristalle werden von den Larven durch Fraß  aufgenommen und führen zum Tod der Mückenlarven innerhalb weniger Stunden. Ein Tab genügt laut Hersteller für ein Wassergefäß von 50 Litern oder eine Teichfläche von zwei Quadratmetern. Für Menschen, Haustiere und Fische ist das Mittel nicht schädlich, so der Hersteller. Es darf allerdings nicht eingenommen werden. Das behandelte Wasser könne weiterhin auch zum Gießen verwendet werden.

 

„Mit dieser Maßnahme wollen wir den Mückenkreislauf unterbrechen. Deshalb bitten wir alle Maintaler*innen um Unterstützung, die Bti-Tabs auf ihren privaten Grundstücken, in Kellern, Regentonnen oder Gartenteichen anzuwenden. Auf diese Weise lässt sich die Stechmückenpopulation im Stadtgebiet reduzieren“, erklärt Bürgermeisterin Monika Böttcher.

 

Gleichwohl gilt: Stechmücken haben einen Aktionsradius von bis zu 20 Kilometern. Die Insekten wandern aus Feuchtgebieten oder Waldbereichen ein. Deshalb haben die Städte Hanau, Maintal, Bruchköbel und Erlensee kürzlich vereinbart, bei der Bekämpfung der Steckmücken eng zusammenzuarbeiten. Bei einem nächsten Treffen soll gemeinsam mit Fachleuten wirkungsvolle Maßnahmen geplant werden.