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Anspruchsvolle Ziele auch 2019

Maintal, den 07.01.2019

Maintaler Wirtschaftsförderung blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück

 

Die Themen „Infrastruktur“ und „Service“ standen bei den Projekten der Maintaler Wirtschaftsförderung im vergangenen Jahr im Vordergrund. Ob beim Ausbau des Glasfasernetzes, bei der Entwicklung des neuen Gewerbegebietes Maintal West oder bei der Aufwertung des Gewerbegebiets Ost: Es ist einiges in Bewegung gekommen. Neue Projekte wurden initiiert, bestehende weiter vorangetrieben. Doch nicht nur deshalb kann die Wirtschaftsförderung der Stadt Maintal auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Denn auch das lokale Beratungs- und Informationsangebot erfreut sich bei den Gewerbetreibenden immer größerer Beliebtheit.

 

Die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum in Zeiten der Digitalisierung ist ein schnelles Internet. Deshalb wurde das Glasfaser-Infrastrukturprojekt angestoßen. Das Ziel, das ausgerufen wurde, ist anspruchsvoll: Die Deutsche Glasfaser Business GmbH wird alle Maintaler Gewerbegebiete bis Mitte 2019 vollständig mit Glasfaser ausbauen. Dann stehen den Unternehmen symmetrische Bandbreiten von mindestens 200 Mbit/s bis 10 Gigabit pro Sekunde zur Verfügung. „Die innovative Glasfasertechnologie sorgt dafür, dass große Datenmengen schnell übertragen werden können, was für viele Unternehmen unabdingbar ist. Mit dieser Ausstattung steigern wir die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Maintal und das Interesse von Unternehmen, sich hier anzusiedeln. Und diese tragen einen wesentlichen Beitrag zu unseren städtischen Haushalt und somit für das Gemeinwesen in unserer Stadt bei“, so Bürgermeisterin Monika Böttcher.

 

2018 wurden außerdem die Projekte für die Gewerbegebiete Maintal West und Maintal Ost mit Hochdruck weiter vorangetrieben. Beim Gewerbegebiet in Bischofsheim (Maintal West) geht es in erster Linie um die Erweiterung der Gewerbefläche. Die Unternehmen vor Ort haben Expansionsbedarf und dementsprechend großes Interesse an den Gewerbegrundstücken in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs West und der A 66. „Eine Unternehmensabfrage, persönliche Gespräche und Anfragen von außerhalb zeigen, dass die Entwicklung von neuen Gewerbeflächen dringend erforderlich ist, damit Maintaler Firmen nicht abwandern und um Neuansiedlungen zu forcieren“, ist Anke Prätzas von der städtischen Wirtschaftsförderung überzeugt.

 

Beim Gewerbegebiet Ost geht es um die Aufwertung. Viele der in dem Gewerbegebiet auftauchenden Probleme liegen außerhalb des Einflusses der Stadt Maintal und befinden sich im Verantwortungsbereich privater Akteure. Deshalb hat die Wirtschaftsförderung im Rahmen des Projekts zur Innenentwicklung in Gewerbegebieten, kurz PIG, gemeinsam mit einem Planungsbüro einen Dialogprozess mit den ansässigen Gewerbetreibenden und Grundstückseigentümern initiiert. Bei der Dialogveranstaltung im April zwischen der Stadt und den beteiligten Akteuren wurden bereits einige konstruktive Lösungen entwickelt, die 2019 weiter fort- und umgesetzt werden sollen.

 

Dies gilt auch für die Aufwertung der Haupteinkaufstraßen in Dörnigheim und Bischofsheim. Im ersten Schritt konnten gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen ammon + sturm aus Frankfurt zahlreiche Defizite und Potenziale aufgedeckt werden. Auch die Meinung der ortsansässigen Geschäftsleute und Immobilieneigentümer wurde berücksichtigt. „Das Feedback und die Hinweise der Beteiligten waren sehr hilfreich für das laufende Projekt“, weiß Wirtschaftsförderin Anke Prätzas. „Dadurch wurde die Basis für eine sukzessive Aufwertung der Maintaler Einkaufsstraßen geschaffen.“

 

Großen Anklang fanden im vergangenen Jahr auch die vielfältigen Beratungs- und Informationsangebote der Wirtschaftsförderung. Die Jahresauftaktveranstaltung, die persönlichen Beratungstermine der Wirtschaftspaten und der Unternehmerinnenstammtisch am Mainufer waren sehr gut besucht. Auch der Einladung zur Unternehmensnachfolgeveranstaltung im Rathaus folgten die Unternehmer*innen zahlreich. „Das hat uns noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt, wie wichtig in Maintal die Nachfolgereglung für Unternehmen ist“, resümiert Anke Prätzas. „Auch in Zukunft werden wir als Wirtschaftsförderung immer wieder Impulse geben, den Nachfolgeprozess frühzeitig zu regeln, damit der Fortbestand des Unternehmens und somit Arbeitsplätze gesichert werden.

 

Ein Highlight im vergangenen Jahr war das 10. Maintaler Unternehmerforum, das die Wirtschaftsförderung gemeinsam mit dem Lions-Club Maintal durchführt. „Dieser Abend bietet jedes Mal ausgiebig Gelegenheit zum Austausch und zum Netzwerken“, betont Anke Prätzas. „Es zeigt uns, dass wir in einem dynamischen Umfeld aktiv und mit unseren Projekten und Angeboten auf dem richtigen Weg sind. Für die gute Zusammenarbeit danken allen Maintaler Gewerbetreibenden und freuen uns schon auf einen anregenden Austausch im Jahr 2019.“

 

 

Foto: Das Bild wurde beim 10. Maintaler Unternehmerforum am 13.11.2018 aufgenommen. Es zeigt: Gastredner Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG (rechts), Bürgermeisterin Monika Böttcher (3.v.l.), Götz Winter, Präsident Lions Club Maintal (1.v.l.) und Anke Prätzas, Wirtschaftsförderung der Stadt Maintal (2.v.l.).

Externer Link zur Beteiligungsplattform Maintal macht mit; Bild zeigt das Logo von Maintal macht mit

Externer Link zur KulturRegion FrankfurtRheinMain; Maintal ist Mitglied in der KulturRegion; Bild zeigt das Logo

Externer Link zur 115 - Ihrer Behördennummer - Wir lieben Fragen; Bild zeigt das Logo, welches aus einem Telefon und den Zahlen 115 besteht

Link zu Prävention und Sicherheit; Bild zeigt das Logo vom Projekt Kompass

Externer Link zur Charta der Vielfalt; Maintal hat sie unterzeichnet; Bild zeigt das Logo, welches aus vielen bunten Punkten und Kreisen besteht