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Fit für den Start ins Berufsleben

Maintal, den 02.05.2019

Schüler*innen trainierten Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit

 

Die Schüler*innen einer achten Hauptschulklasse der Werner-von-Siemens-Schule in Maintal-Dörnigheim trainierten vor den Osterferien zusammen mit ihrem Klassenlehrer Yves Dudda im Rahmen einer Projektwoche Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit.

 

Wer kurz vor dem Hauptschulabschluss steht, bewirbt sich bald um einen Ausbildungsplatz oder hat diesen vielleicht sogar schon in der Tasche. Doch worauf kommt es im Berufsleben an und was ist wichtig, um Vorgesetzte und Kolleg*innen von sich zu überzeugen? Dies soll das von Susanne Simon-Schramm vom Jugendbildungswerk des Main-Kinzig-Kreises erstellte Trainingskonzept „berufsweltorentiertes Sozialkompetenztraining“ vermitteln, welches Achtklässler*innen der Werner-von-Siemens-Schule kürzlich durchliefen. Das Training fand in unmittelbarer Nähe der Schule in den Räumen des städtischen Jugendzentrums im Bruder-Schönfeld-Haus statt. Die Durchführung übernahmen neben dem Klassenlehrer die Mitarbeiter des Kinderclubs und Bonis Jugendtreffs Maintal, Mathias Zittlau und Larry James, sowie Uwe-Jens Klautke-Feyen, Sozialarbeit in Schulen ZKJF gGmbH und Anke Schömig, freie Mitarbeiterin vom Jugendbildungswerk.

 

 

„Soziale Kompetenzen werden gefordert – in fast jeder Stellenausschreibung ist dies zu lesen. Die Bewährung am Ausbildungs- und Arbeitsplatz entscheidet über die Zukunft der Jugendlichen. Scheitert ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis, liegt dies oftmals nicht nur an mangelnden Leistungen“, berichtet Susanne Simon-Schramm aus langjähriger Erfahrung. Mit ihrem Programm möchte sie deshalb sicherstellen, dass sich Jugendliche besser auf die von ihnen erwarteten Fähigkeiten vorbereiten können.

 

Sie trainierten Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit und Kritikfähigkeit. Eine Übung war beispielsweise die Erstellung eines Turms. In Kleingruppen bauten Jugendliche mit verschiedenen Materialien wie Stiften, Papierrollen und bunten Blättern einen Turm in einer bestimmten Zeit. Die Kriterien der anschließenden Bewertung waren: Höhe, Kreativität, Sauberkeit, Stabilität des Turms und die Präsentation vor den anderen Gruppen. Für ihre Arbeit erhielten die Gruppenmitglieder jeweils eine Rückmeldung. Beurteilt wurden der Umgang untereinander, insbesondere die Wortwahl, das eigene Verhalten und die erbrachte Leistung. Zudem spielten die Selbst- und Fremdwahrnehmung eine mindestens ebenso wichtige Rolle, da nur so eine Korrektur des Verhaltens und eine reale Einschätzung zu den eigenen Stärken und Schwächen möglich sind.

 

Die Schüler*innen absolvierten zahlreiche praktische Übungen und lernten dabei auch verschiedene Berufsbereiche kennen. Ganz nebenbei wurde die Klassengemeinschaft gefördert. Hilfreiche Informationen und Materialien zum Berufsstart ergänzten das Training.

 

„Das war Lernen einmal anders und machte Spaß – auch, wenn es teilweise anstrengend war. Öfters sollte es so eine Projektwoche geben“, ist der Tenor aller Beteiligten. Und auch der Klassenlehrer Yves Dudda ist überzeugt vom Konzept und wird deshalb im Mai mit einer weiteren achten Klasse Hauptschüler*innen das Training absolvieren.

 

Informationen zum Konzept erteilt Susanne Simon-Schramm vom Jugendbildungswerk Main-Kinzig-Kreis telefonisch unter 06051-854481.

 

Foto: Schüler*innen einer achten Hauptschulklasse der Werner-von-Siemens-Schule trainierten vor den Osterferien im Rahmen einer Projektwoche Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit.

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