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Wie soll der Spielplatz Rhönstraße künftig aussehen?

Maintal, den 12.06.2019

Kinder der Kita Gänsseestraße bringen viele eigene Ideen ein

 

Eine Seilbahn, eine Hamsterrolle, Platz zum Toben, Büsche zum Verstecken: Die Vorschulkinder der städtischen Kita-Gänsseestraße in Maintal-Bischofheim wissen ganz genau, was sie sich wünschen. Ihre Ideen für den Spielplatz Rhönstraße teilten sie kürzlich Klaus Carl mit. Er ist bei der Stadt Maintal als Fachdienstleister für die Spielplätze zuständig.

 

„Die Gänsseestraße ist eine zertifizierte Kinderrechte-Kita“, sagt Leiterin Anke Marburger. „Sich informieren, die eigene Meinung frei äußern und mutig zu sein – das lernen unsere Kinder von Anfang an. Dabei ist klar, dass nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen können. Aber wichtig ist es, gehört zu werden und kleine Erfolge zu feiern. Damit stärken wir das Selbstbewusstsein der Kinder“, so Marburger weiter.

 

Die Kinder der Kita Gänsseestraße sind viel draußen unterwegs und kennen die umliegenden Spielplätze genau. Schon im Dezember besuchten sie Bürgermeisterin Monika Böttcher im Rathaus. Sie teilten ihr mit, dass sie sich eine Aufwertung des Spielplatzes Zimmerseestraße/ Hasenpfad (auch bekannt als „Spielplatz Hamsterrolle“) wünschen. Auch ein selbst gebautes Modell ihres Wunsch-Spielplatzes hatten sie dabei. Monika Böttcher informierte die Kinder damals darüber, dass der Spielplatz Zimmerseestraße/ Hasenpfad zurückgebaut werden soll – schließlich habe er nach dem Abbau einiger alter und defekter Spielgeräte an Spielreiz verloren.  Wollte man ihn grundlegend neu gestalten, wäre eine beträchtliche Investition erforderlich. Deshalb hat die Bürgermeisterin die Kinder dazu eingeladen, den fußläufig nur drei Minuten entfernten Spielplatz Rhönstraße mit eigenen Ideen noch attraktiver mitzugestalten.

 

Hierzu fand nun der erste Termin mit Klaus Carl, den Kindern und ihren Erzieherinnen auf dem Spielplatz Rhönstraße statt. „Die Kinder sind bestens informiert und haben ganz konkrete Vorstellungen für ihren Spielplatz. Gleichzeitig wissen sie, dass wir nicht alles zeitgleich umsetzen können. Deshalb haben sie auch gleich Prioritäten benannt. Besonders eine Seilbahn und eine Hamsterrolle wünschen sie sich für die Rhönstraße. Ich bin wirklich beeindruckt von ihren Ideen und ihrer Willensstärke“, berichtet Klaus Carl.

 

Er wird bei der Entwicklung des Spielplatzes in der Rhönstraße auch die Ergebnisse des Spielflächenentwicklungsplans, der sich mit allen Spiel- und Bolzplätzen in Maintal beschäftigt und im Herbst fertig sein soll, berücksichtigen. Die Meinung der Kinder ist ihm aber sehr wichtig: Neben den Ideen aus der Kita Gänsseestraße möchte er deshalb zu einem späteren Termin auch die Kinder des nahegelegenen Montessori Kindergarten zu ihren Wünschen befragen.

 

„Schon die Kleinsten in unserer Gesellschaft können über die Kinderrechte, über Information und Beteiligung, die Grundwerte unserer Demokratie lernen. Für mich ist dieses Beispiel ein Beleg für die wertvolle, qualitativ hochwertige Arbeit in unseren städtischen Betreuungseinrichtungen“, fasst Bürgermeisterin Monika Böttcher ihre Eindrücke zusammen.

 

Foto: Der für die Spielplätze zuständige Klaus Carl (Bildmitte) traf sich kürzlich mit den Kindern der Kita Gänsseestraße und ihren Erzieherinnen am Spielplatz Rhönstraße. Gemeinsam diskutierten sie über attraktive Spielgeräte.

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