Mit Laufschuhen ein Zeichen setzen

Maintal, den 22. 09. 2022

Beschäftigte der Stadt Maintal sind beim Hanauer Stadtlauf wieder mit einer großen Gruppe dabei

 

Frauenhäuser bieten Frauen und ihren Kindern nach häuslicher Gewalterfahrung Schutz und Obdach. Sie sind ein Ort der Zuflucht und ein Ort der Hoffnung, der einen Neuanfang verspricht. Um die Arbeit der Frauenhäuser zu finanzieren, braucht es Spenden – etwa durch Benefizveranstaltungen wie den jährlichen Hanauer Stadtlauf. Auch die Stadt Maintal unterstützt die Aktion seit vielen Jahren mit der Teilnahme zahlreicher Beschäftigter.

 

Auch in diesem Jahr schnürten Mitarbeiter*innen der Maintaler Stadtverwaltung – darunter auch Bürgermeisterin Monika Böttcher – ihre Laufschuhe, um beim mittlerweile 20. Hanauer Stadtlauf mit dabei zu sein. „Dabei geht es nicht um sportlichen Erfolg, sondern um die Unterstützung der so wichtigen Arbeit der beiden Frauenhäuser in Wächtersbach und Hanau. Und es geht darum, das Thema öffentlich sichtbar zu machen. Denn es braucht die breite gesellschaftliche Unterstützung, um betroffenen Frauen und ihren Kindern Mut zu machen, sich aus der häuslichen Gewaltsituation zu lösen und Hilfe in Anspruch zu nehmen“, betonen Bürgermeisterin Monika Böttcher und die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Maintal, Annika Frohböse. Sie dankt deshalb allen Teilnehmer*innen und jenen, die eine Spende getätigt haben, für die Unterstützung der Frauenhäuser. Denn die Startgelder für den Hanauer Stadtlauf kommen vollständig den beiden Einrichtungen im Main-Kinzig-Kreis zugute.

 

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ mit mehrsprachigem Beratungsangebot ist unter der kostenfreien Rufnummer 0800 116 016 erreichbar.

 

Informationen zu Spendenmöglichkeiten unabhängig vom Hanauer Stadtlauf gibt es unter frauenhaus-hanau.de und unter frauenhaus-waechtersbach.de.

 

Bild zur Meldung: Mit der Teilnahme am Hanauer Stadtlauf unterstützte auch ein Team der Maintaler Stadtverwaltung wieder die Arbeit der beiden Frauenhäuser im Main-Kinzig-Kreis. Foto: Stadt Maintal