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Aktuelles

Lesung gastarbeiters

Geschichten von damals...

daughters and sons of gastarbeiters

Samstag, 9. November 2019

19:30 Uhr

Evangelische Kirche Maintal-Bischofsheim

Eintritt frei

Flyer Geschichten von damals...

 

Die daughters and sons of gastarbeiters:

Sie folgten ihren Eltern aus den Dörfern Anatoliens, Südeuropas, des Balkans nach Deutschland oder kamen in einem Arbeiterviertel der Bundesrepublik zur Welt. Ihre Väter und Mütter sollten in Deutschland als „Gastarbeiter“ den Wirtschaftsaufschwung beflügeln. Ihr Kapitel ist ein wichtiger Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte. Höchste Zeit, ihren Erinnerungen ein Forum zu bieten!

Die Erzählungen werden von Bildprojektionen aus dem Familienalbum, Bühnenbild, Film und Musik begleitet. Die erzählten Geschichten sollen einen Diskurs über das Selbstverständnis und die Relevanz der Einwanderer in der deutschen Gesellschaft eröffnen und gleichzeitig einen Beitrag zur Erinnerungskultur in Deutschland leisten.

 

daughters and sons of gastarbeiters ist ein Literaturkollektiv, das 2015 in Berlin ins Leben gerufen wurde. Die Gruppe besteht aus 30 Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Herkunft und bietet in künstlerisch-performativer Form autobiografische Geschichten aus ihrer Familiengeschichte dar.

 

Es lesen:

Dr. Çiçek Bacik, 1972 in Almus /Tokat geboren, ist Co-Initiatorin und Leiterin der daughters and sons of gastarbeiters. Sie studierte Neuere Deutsche Literatur und Französische Philologie an der Freien Universität Berlin und an der Sorbonne. 2012 promovierte sie an der Philipps Universität Marburg in Politik über türkische Fernsehsender in Deutschland. Sie ist Co-Herausgeberin und Autorin von „Intercity Istanbul Berlin“ (2010). Ihre Promotionsarbeit „Türkisches Fernsehen in Deutschland – Narrenfreiheit und mangelnde Medienaufsicht“ erschien 2014.

 

Abdulvahap Çilhüseyin ist Enkelkind einer der ersten türkischen Gastarbeiterinnen und lebt in Stuttgart. Von einer Lesung der daughters and sons of gastarbeiters in Stuttgart inspiriert begann er die faszinierenden Geschichte seiner Großmutter zu schreiben, die vor kurzem (2018) erschienen ist: „Ein türkische Geschichte“

 

Marcello Buzzanca wurde 1972 in Frankfurt/Main geboren. Er studierte Romanistik, Amerikanistik und Germanistik an der Goethe-Universität in Frankfurt und an der Universidad de Málaga. Nach seinem Studium arbeitete er u.a. als Dozent für Deutsch als Fremdsprache und in der PR- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unterschiedliche Unternehmen. Seit über 10 Jahren lebt und arbeitet Marcello Buzzanca nun als freiberuflicher Autor, Blogger, Redakteur und Übersetzer in Neheim-Hüsten im Sauerland. Daughters and Sons of Gastarbeiters versteht er vor allem als Biografie-Bewegung, die Denkanstöße dynamisiert, mitunter auch Gastarbeiter-Klischees bewusst karikiert und in jedem Fall zeigt, dass Heimat weiter geht. Über Zeit und Raum.

 

 

 www.gastarbeiters.de

www.facebook.com/daughtersandsonsofgastarbeiters/

 

 

 

Bild zeift den Flyer des Hessischen Plädoyers für ein solidarisches Zusammenleben

Die Würde des Menschen zu schützen ist Sinn der Demokratie

 

Hessisches Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben

 

"Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren."

Richard von Weizsäcker

 

Mit einem eindringlichen Plädoyer für Achtung der Menschenwürde, Solidarität und eine offene und demokratische Gesellschaft wenden sich 48 Erstunterzeichner*innen an die Bevölkerung Hessens.  "Wir sehen dieses Hessische Plädoyer als Auftakt eines Prozesses. Wir wünschen uns, dass sich eine breite demokratische Mehrheit unseres Landes daran beteiligt." heißt es in dem Plädoyer abschließend.

 

Über 1000 Menschen und Organisationen haben bereits unterschrieben. Auch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Maintal und die Integrationsbeauftragte haben unterzeichnet.

 

Weitere Infos zum Hessisches Plädoyer finden Sie hier.

 

Jetzt unterzeichnen!

 

oder per E-Mail an:

"Engagiert 2020" - Eine Veranstaltung der Maintaler Freiwilligenagentur, das Bild zeigt das Logo

Externer Link zur KulturRegion FrankfurtRheinMain; Maintal ist Mitglied in der KulturRegion; Bild zeigt das Logo

Externer Link zur 115 - Ihrer Behördennummer - Wir lieben Fragen; Bild zeigt das Logo, welches aus einem Telefon und den Zahlen 115 besteht

Link zu Prävention und Sicherheit; Bild zeigt das Logo vom Projekt Kompass

Externer Link zur Charta der Vielfalt; Maintal hat sie unterzeichnet; Bild zeigt das Logo, welches aus vielen bunten Punkten und Kreisen besteht