Feldhamsterkartierung

Der einst häufige Feldhamster ist europaweit vom Aussterben bedroht und auch in vielen Regionen Hessens bereits verschwunden. Ursachen für den Rückgang sind die moderne Landwirtschaft, Verinselung durch Straßenbau, Flächenvebrauch durch Baumaßnahmen und klimatische Einflüsse. In einem Gebiet zwischen Frankfurt-Bergen-Enkheim, Bruchköbel und Nidderau findet man in einigen landwirtschaftlich genutzten Lössböden noch überlebensfähige Feldhamsterbestände der Main-Kinzig- Population. Helfen auch Sie dieser bedrohten Tierart das Überleben zu sichern!

 
Aufgabe für Freiwillige:

Nacherntekartierung der Feldhamsterbaue auf Getreidefeldern. Die Sommerkartierung wird nach der Getreideernte im Juli / August auf Stoppeläckern durchgeführt. Unter fachkundiger Anleitung von Biologen und Naturschutzfachleuten werden die Getreideschläge systematisch nach Hamsterbauten abgesucht. Anhand der Ergebnisse können Schutzmaßnahmen gezielt durchgeführt werden.

 

Dieses Bild zeigt Feldhamster
Fähigkeiten, Kenntnisse oder Voraussetzungen:
  • festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung 
  • insbesondere geeigneter Sonnenschutz 
  • etwas Ausdauer (es wird viel gelaufen)
  • Kaltgetränke zur Erfrischung mitbringen
  • gutes optisches Wahrnehmungsvermögen
  • eventuell ein Fahrrad
  • Freude an wissenschaftlichen Tätigkeiten im Freien

 

Beschäftigungszeiten:
  • Im Zeitraum Juli und August
  • Unter der Woche ab 15 Uhr oder nach Vereinbarung
  • Am Wochenende nach Vereinbarung 4 - 5 Stunden oder ganztägig

 

Einführung und Begleitung:
  • Eine fachliche Begleitung ist immer dabei
  • Die Tätigkeiten eignen sich für Personen ab 14 Jahren

     

Ansprechpartner:

Manfred Sattler
E-Mail:
Tel. 0170-2285994
Arbeitsgemeinschaft Feldhamsterschutz
www.feldhamster.de