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+++ Aktuelles zu Corona +++

Corona-Virus

+++ Aktuelles zum Corona-Virus und zur Situation in Maintal +++

 

Liebe Maintalerinnen, liebe Maintaler,

 

die weltweite Corona-Virus-Pandemie hat Auswirkungen auf uns alle.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus‘ einzudämmen und zu verlangsamen, ist ein Bündel an Maßnahmen auch in Maintal eingeleitet. Dazu gehört die Schließung von Schulen, Kitas und anderen städtischer Einrichtungen, wie Spielplätze und Maintalbad. Alle Maßnahmen haben zum Ziel, durch Einschränkung der sozialen Kontakte vor allem ältere Menschen und Risikopatienten mit Vorerkrankungen und / oder einer Immunschwäche vor einer Infektion zu schützen.

Die notwendigen Schließungen verändern unser öffentliches Leben und sind vielerorts Gesprächsthema. Dabei tauchen verschiedene Fragen auf. Mit dieser Seite möchten wir Sie umfassend, sachlich und aktuell über die Situation und über Hilfsangebote in Maintal informieren. Achten Sie darauf, dass Sie grundsätzlich seriöse Informationsquellen nutzen, wie das Robert-Koch-Institut, die Seiten der Bundes- und Landesregierung und des Main-Kinzig-Kreises, denn leider sind immer wieder Falschmeldungen im Umlauf, die die Menschen verunsichern.

Um wichtige Infrastruktur in unserer Stadt funktionsfähig zu halten, tagt regelmäßig der Krisenstab der Stadt Maintal mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Fachbereiche. Wir handeln besonnen, konsequent, ohne Panik. Wir beobachten kontinuierlich die sich hochdynamisch verändernde Lage und stehen mit den zuständigen Behörden im Main-Kinzig-Kreis und im Land Hessen im engen Austausch.

Wir werden diese Krise bewältigen, wenn wir als Stadtgesellschaft zusammenhalten. Deshalb meine Bitte, dass Sie aufmerksam sind und schwächeren Menschen in Ihrem Umfeld Unterstützung anbieten. Ich bedanke mich schon heute für die Initiativen von Nachbarschaftshilfe, die bereits angelaufen sind. Das ist ein positives Signal.

Halten wir weiterhin zusammen, seien wir solidarisch -- und bleiben Sie gesund! 

 

Ihre Bürgermeisterin
Monika Böttcher

 

Aktuelle Pressemitteilungen
Fahrradgarage als Plan B für die Offenlage von Bebauungsplänen

 

Stadtverwaltung stellt öffentliche Beteiligung trotz geschlossenen Rathauses sicher

 

Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. In so ziemlich allen Lebens- und Arbeitsbereichen ist derzeit Einfallsreichtum gefragt, um einerseits offizielle Maßgaben einzuhalten und andererseits notwendige Abläufe aufrechtzuerhalten. Davon betroffen sind auch die Mitarbeiter*innen des städtischen Fachdienstes Stadtentwicklung und Stadtplanung. Sie müssen für die Aufstellung von Bebauungsplänen eine Beteiligung der Öffentlichkeit sicherstellen – trotz eines geschlossenen Rathauses.

 

Normalerweise liegen Bebauungspläne zur Einsicht in den Räumlichkeiten des Fachdienstes Stadtentwicklung und Stadtplanung im Rathaus aus. Doch der Alltag ist zurzeit nicht normal und die Türen der Stadtverwaltung sind seit Mitte März für den Publikumsverkehr geschlossen. Trotzdem geht die Arbeit für die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung weiter. Abstimmungsprozesse und Fristen müssen eingehalten werden. Etwa bei der Erstellung und Offenlage von Bebauungsplänen. Im vorliegenden Fall für die beiden Bebauungspläne „Am Zimmersee, 3. Änderung“ und „Eichenheege Sportplatz“. Doch wie die Bürger*innen beteiligen, wenn sie nicht ins Rathaus kommen dürfen? Ganz klar, es braucht einen „Plan B“.

 

Die Vorgaben des Hessischen Wirtschaftsministeriums zur rechtssicheren Durchführung einer Offenlage in Corona-Zeiten müssen beachtet werden. Es wurde also nach einem geeigneten Ort gesucht, um die Einsehbarkeit der Planungsunterlagen für die Öffentlichkeit sicherzustellen, ohne dabei auf einen direkten Zugang zum Rathaus angewiesen zu sein. In einem Nebengebäude des Rathauses, das bislang als Fahrradgarage genutzt wurde, können die Pläne nun ohne vorherige Kontaktaufnahme oder Terminvereinbarung Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und Mittwoch zusätzlich von 13 bis 17 Uhr eingesehen werden. Während des Zeitraums der Offenlage stehen die Unterlagen ebenfalls digital auf der Homepage der Stadt Maintal zur Verfügung.

 

Bei Fragen zu den beiden Bebauungsplänen „Am Zimmersee, 3. Änderung“ (Kita Rhönstraße) und „Eichenheege Sportplatz“ oder wenn Sie eine Stellungnahme abgeben möchten, wenden Sie sich an den Fachdienst Stadtentwicklung und Stadtplanung unter 06181 400-456 oder per –E-Mail an .

 

Pressemitteilung vom 6. April 2020


 
Wirtschaftsförderung unterstützt Maintaler Firmen                

 

Aktuelle Informationen in Zeiten der Corona-Pandemie

 

Geschäfte müssen schließen, Betriebe Kurzarbeit anordnen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind weitreichend und sorgen bei vielen Unternehmen und Selbständigen für Umsatzeinbrüche. Maintaler Gewerbetreibende, die Auskünfte über Fördermöglichkeiten benötigen, können sich mit ihren Fragen an die städtische Wirtschaftsförderung wenden.

 

Wirtschaftsförderin Anke Prätzas informiert regelmäßig über die Fördermöglichkeiten von Bund und Land. „Es steht ein breites Spektrum finanzieller Fördermöglichkeiten zur Verfügung, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei Investitionen und mit Betriebsmitteln zu unterstützen“, erklärt sie. Einige Förderangebote könnten auch eingesetzt werden, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken, die den Unternehmen aufgrund von Umsatzausfällen durch die Corona-Pandemie entstünden.

 

Darüber hinaus übermittelt die Wirtschaftsförderung den Unternehmen die aktuell gültigen Verordnungen zur Bekämpfung des Coronavirus‘. Darin ist unter anderem definiert, welche Betriebe und Einzelhandelsgeschäfte geschlossen sein müssen. Außerdem unterstützt die städtische Wirtschaftsförderung bei der Veröffentlichung von Lieferservice-Angeboten auf der Plattform „Maintal hält zusammen“.

 

Wirtschaftsförderin Anke Prätzas bietet allen Unternehmen an, sie mit aktuellen Informationen per E-Mail auf dem Laufenden zu halten. Dafür ist lediglich eine kurze E-Mail an nötig.

 

Pressemitteilung vom 1. April 2020


 

Keine Kita-Gebühren während Schließzeit

 

Eltern finanziell entlasten – Unterstützung auch für freie Träger

 

Kindertagesstätten und Einrichtungen der Schulkindbetreuung sind seit 16. März geschlossen, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Seitdem übernehmen Eltern die Betreuung ihrer Kinder. Mitunter entstehen dadurch finanzielle Einbußen, weil die berufliche Tätigkeit nicht wie gewohnt ausgeübt werden kann. Um die Familien zu entlasten, wird zunächst für den Monat April auf den Einzug der Gebühren verzichtet. Auch freie Trägern sollen diese Möglichkeit haben. Ihnen stellt die Stadt Zuschüsse in Aussicht.

 

Die aktuelle Situation ist außergewöhnlich und bislang einzigartig – sowohl für die Träger der Betreuungseinrichtungen als auch für Familien. Eltern müssen flexibel agieren und reagieren, um ihre beruflichen Verpflichtungen und die Betreuung ihrer Kinder zu organisieren. Das kann, etwa durch reduzierte Arbeitszeiten, Kurzarbeit oder Freistellung auch finanzielle Einschnitte bedeuten. Um Maintaler Familien in dieser Situation zu unterstützen, haben die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses den Vorschlag des Magistrats angenommen, den Einzug von Kitagebühren und Verpflegungsentgelt für April und gegebenenfalls für weitere Monate – je nach Dauer der Schließung - auszusetzen. Außerdem wird eine anteilige Rückerstattung für den März geprüft.

 

Diese Regelung soll ebenfalls für Betreuungsangebote in freier Trägerschaft gelten. „Wir streben eine Gleichbehandlung aller Eltern an“, betont Bürgermeisterin Monika Böttcher. Deshalb soll es die Möglichkeit geben, dass freie Träger Zuschüsse erhalten, um die entstehenden Beitragsausfälle kompensieren zu können. Die entsprechenden städtischen Mittel stehen bereit. Für Familien, deren Kinder bei Tagespflegepersonen betreut werden, hat der Main-Kinzig-Kreis als zuständiger Träger bereits festgelegt, dass für April keine Beiträge erhoben werden.

 

„Es ist eine Mammutaufgabe, die viele Familien aufgrund der Corona-Krise bewerkstelligen müssen. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir sie unterstützen, wo es nur möglich ist. Mit dem Verzicht auf die Kita-Gebühren leisten wir einen finanziellen Beitrag. Auch darüber hinaus stehen wir Familien in dieser angespannten Situation zur Seite. Wir lassen niemanden allein“, erklärt Böttcher. So seien die städtischen Kitas weiterhin im Kontakt mit den Familien. Räumlichen Abstand zu halten bedeute schließlich nicht, den Kontakt zu den Kindern und ihren Familien zu verlieren. So werden beispielsweise Angebote für die Kinder vorbereitet und den Eltern übermittelt oder es finden Telefonate zwischen den Kindern und ihren Erzieher*innen statt. Außerdem sind telefonische Beratungsangebote für Familien geplant.

 

Pressemitteilung vom 1. April 2020


 
Abfallsammelstellen und Wertstoffhof bleiben geöffnet

 

Hinweise zum Verhalten bei der Entsorgung in Corona-Zeiten – Spezielle Regelungen für Quarantäne-Haushalte

 

Städtische Einrichtungen sind weitgehend geschlossen, das öffentliche Leben ist eingeschränkt. Einige Bürger*innen erkundigen sich deshalb am Bürgertelefon sowie beim zuständigen Fachdienst, ob davon auch die Abfallsammelstellen oder der Wertstoffhof betroffen sind. Die verantwortlichen Mitarbeiterinnen Ingrid Hegenbarth-Müller und Kerstin Franz weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass Abfallsammelstellen und Wertstoffhof weiterhin regulär geöffnet haben.

 

Es wird jedoch darum gebeten, bei der Abgabe folgende Verhaltensempfehlungen einzuhalten:

  • Bitte nutzen Sie die Abgabeangebote so wenig wie möglich.
  • Halten Sie die Abstandsregeln ein.
  • Wer krank ist (Grippe, Husten, Atembeschwerden, Corona-Infektion) und/oder

in den letzten 14 Tagen in einem Corona-Risikogebiet war, darf die Anlagen nicht betreten.

 

Für Quarantäne-Haushalte gelten gesonderte Regelungen:

  • Bleiben Sie zu Hause, betreten Sie keine öffentlichen Abfallannahmestellen.
  • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste, feuchtigkeitsbeständige Abfallsäcke verpackt werden. Die Entsorgung etwa von losen Taschentüchern und anderen Hygieneabfällen in eine Abfalltonne ist zu unterlassen. Benutzte Taschentücher gehören gut verpackt in die Restmülltonne, nicht in die Biotonne.
  • Die Restmüllsäcke müssen zugebunden oder zugeknotet werden.
  • Sofern Abfälle getrennt gesammelt werden (Papier, Gelber Container/Gelber Sack), ist darauf zu achten, mindestens drei Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Tonnen/Säcke zu geben.
  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Wenn möglich sind die Oberflächen zu reinigen.

 

Die Kompostierungsanlage im Gewerbegebiet Maintal-Ost in Dörnigheim ist für die Bürger*innen der Städte Maintal und Bad Vilbel geschlossen. Gartenbauunternehmen können bis auf Weiteres anliefern. Bei geschlossenem Tor bitte klingeln. Die Abfallsammelstelle der Stadt Maintal ist hiervon nicht betroffen.

 

In Maintal finden im April 2020 keine Schadstoffsammlungen statt. Folgender Termin entfällt: Mittwoch, 15. April 2020, in Dörnigheim und Wachenbuchen.

 

Änderungen von  Abfallentsorgungsangeboten sind auf der Homepage der Stadt, unter www.maintal.de, unter dem Stichwort „Aktuelles zu Corona“, Informationen zur Abfallwirtschaft, zu finden. Diese Seite wird täglich aktualisiert.

 

Pressemitteilung vom 26. März 2020


 
Maintal hält zusammen

 

Bürger*innen in allen Stadtteilen übernehmen ehrenamtlich die täglichen Besorgungen

 

Zu Hause bleiben. Diese eindringliche Aufforderung richtet sich an alle Bürger*innen. Denn je mehr Menschen ihre sozialen Kontakte und Aktivitäten einschränken, desto effektiver lässt sich die Ausbreitung des Corona-Virus‘ verlangsamen, und die Kapazitäten in den Kliniken bleiben für jene Patient*innen verfügbar, die eine stationäre Behandlung benötigen. Damit insbesondere Menschen, die zu den Risikogruppen zählen, auch tatsächlich zu Hause bleiben können, haben bereits viele Maintaler*innen angeboten, notwendige Besorgungen ehrenamtlich zu übernehmen.

 

Ob die Abholung eines Medikaments in der Apotheke, der Einkauf im Supermarkt oder die Abgabe eines Pakets bei der Post – die Hilfsangebote für Menschen, die zu den Risikogruppen gehören, umfassen die gesamte Bandbreite der notwendigen Erledigungen. Deshalb appelliert auch Bürgermeisterin Monika Böttcher eindringlich: „Bitte halten Sie sich an die Vorgaben und die Hygieneregeln – zu Ihrem Schutz und dem Schutz der Allgemeinheit.“

 

Natürlich greift die Kontaktbeschränkung tief in unsere Gewohnheiten und das Bedürfnis nach sozialer Interaktion ein. Insbesondere für alleinstehende Menschen kann sich dadurch das Gefühl der Isolation verstärken. Doch um sich auszutauschen, ist der unmittelbare Kontakt nicht zwingend erforderlich. „In den vergangenen Tagen sind viele kreative Ideen entstanden, um miteinander in Verbindung zu bleiben. Enkelkinder schicken Videobotschaften an die Großeltern, Freunde schreiben sich wieder Briefe und Nachbarn plaudern von Fenster zu Fenster. Nutzen Sie diese Möglichkeiten“, erzählt Monika Böttcher. Sie bittet deshalb insbesondere Menschen der Risikogruppen darum, für notwendige Besorgungen die Hilfe von Familienangehörigen, Freunden und Nachbarn anzunehmen.

 

Maintaler*innen, die zu den vom Robert-Koch-Institut bestimmten Risikogruppen gehören, können die Hilfsangebote folgender Stellen in Anspruch nehmen.

 

● Evangelische Kirchengemeinde Dörnigheim, Ansprechpartner*innen: Pfarrer Eckhard Sckell (Tel. 06181 49 19 02), Pfarrerin Ines Fetzer (Tel. 06181 4 51 06), Pfarrer Dr. Martin Streck (Tel. 06181 49 22 10). Sollte das Gespräch nicht persönlich entgegengenommen werden können, bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen und um Rückruf bitten (Angebot für Menschen aus Dörnigheim).

● Evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim, Ansprechpartner*innen: Pfarrer Jens Heller (Tel. 06109 699 72 28), Pfarrerin Kirsten Schulmeyer (Tel. 06109 69 89 20) oder das Gemeindebüro (Tel. 06109 644 91); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr (Angebot für Menschen aus Bischofsheim).

● Evangelische Kirchengemeinde Hochstadt, Ansprechpartner: Pfarrer Uwe Rau (Tel. 0163 3098278). (Angebot für Menschen aus Hochstadt).

● Evangelische Kirchengemeinde Wachenbuchen, Ansprechpartner: Pfarrer Jost Häfner (Tel. 06181 83792); Anrufzeiten: Montag bis Samstag von 11 bis 12 Uhr (Angebot für Menschen aus Wachenbuchen und Mittelbuchen).

● Arbeitskreis Asyl, Ansprechpartnerin: Christine Meyer-Simon (Tel. 0162 413 34 95; Email:   ); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr.

● Lieferservice Pizzeria Calimero in Hochstadt, Ansprechpartner: Inhaber Ergün Calik (Tel. 0177-7987858), Anrufzeiten: Montag bis Samstag von 11 bis 23 Uhr (Angebot für Menschen aus Hochstadt).

● Taxiunternehmen „Maintaler Taxi" (Tel. 06181 66 88 333), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr

● „Sozialwerk Haushalt und Familie“ (Tel. 06051 470 203), der Dienst unterhält auch ein Büro in Maintal, Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr

● Fachdienst Soziale Dienste, Ansprechpartnerinnen: Renate Gundert-Buch (Tel. 06181 400-367), Kathleen Wendler (Tel. 06181 400-452), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr.

● Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur, Ansprechpartner*innen: Katharina Kächelein (Tel. 06181 400-432), Dominik Hilfenhaus (Tel. 06181 400-471), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr.

 

Sollten Sie sich mit Ihrem Verein oder Ihrer Organisation an dem Einkaufsservice beteiligen wollen, wenden Sie sich an Dominik Hilfenhaus von der städtischen Freiwilligenagentur unter der Rufnummer 06181 400-471 oder an das Bürgertelefon der Stadt Maintal unter 06181 400-600. Die Kriminalpolizei rät Bürger*innen, mit solchen Aufträgen nur Personen zu betrauen, die persönlich bekannt und vertrauenswürdig sind. Denn es gebe auch unseriöse Hilfsangebote, die unter anderem in sozialen Netzwerken angeboten würden. Eine Übersicht der städtischen Aufstellung der Hilfsangebote findet sich ebenfalls auf der Homepage der Stadt Maintal unter www.maintal.de, „Aktuelle Themen“, „Corona-Virus“.

 

Pressemitteilung vom 24. März 2020


 
Hilfe und Information in Zeiten von Corona

 

Bürgertelefon der Stadt Maintal ist jeden Tag erreichbar

 

Corona betrifft die Menschen weltweit. Die Ausbreitung des neuartigen Virus‘ und die Auswirkungen der Pandemie bestimmen die Berichterstattung in den Medien. Trotzdem ergeben sich bei vielen Bürger*innen ganz individuelle Fragen, bezogen auf ihr Leben vor Ort. Um bei lokalen Anliegen schnell und unbürokratisch zu informieren, hat die Stadtverwaltung Maintal ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist erreichbar unter der Telefonnummer 06181 400-600.

 

Das Bürgertelefon ist ab sofort täglich besetzt: Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr. Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung geben dort Auskunft zu allen nicht-medizinischen Fragen, die unmittelbar die Situation vor Ort in Maintal betreffen. Und davon gibt es aufgrund der hochdynamischen Entwicklung viele. Schließlich sorgen Anpassungen in den offiziellen Verordnungen beinahe täglich für veränderte Rahmenbedingungen im Alltag.

 

„Wichtig ist jetzt besonnen zu bleiben. Mit dem Bürgertelefon wollen wir als Stadtverwaltung einen Beitrag dazu leisten, dass die Maintaler*innen und Maintaler sachlich informiert sind. Wir haben ein offenes Ohr für ihre Anliegen und auch Anregungen“, erklärt Bürgermeisterin Monika Böttcher.

 

Am Bürgertelefon erhalten Anrufer*innen deshalb Auskunft zu allen lokalen Themen. Gleichzeitig können sich Bürger*innen dort über Hilfsangebote vor Ort informieren. Es gibt bereits einige Initiativen, die für gesundheitlich besonders gefährdete Personen tägliche Besorgungen übernehmen. Vereine oder Organisationen, die ähnliche nachbarschaftliche Hilfe anbieten möchten, können sich ebenfalls am Bürgertelefon melden.

 

Medizinische Fragen zu beantworten liegt unverändert in der Zuständigkeit des Gesundheitsamts des Main-Kinzig-Kreises, das über das Bürgertelefon des Kreises unter 06051-8510000 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie am Wochenende jeweils von 9 bis 15 Uhr erreichbar ist.

 

Umfangreiche Informationen zum Corona-Virus (auch in weiteren Sprachen) und den Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie eine Übersicht der derzeitigen Hilfsangebote und weiterführende Links gibt es ebenfalls auf der Homepage der Stadt Maintal auf www.maintal.de unter „Aktuelles“.

 

Pressemitteilung vom 20. März 2020


 

Corona-Virus: Stadt Maintal richtet Bürgertelefon ein

 

Ab sofort telefonische Informationen, die Maintal betreffen

 

Die weltweite Corona-Pandemie und die daraus resultierenden gravierenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens werfen viele Fragen auf. Um aktuell und sachlich zu informieren und damit der Verbreitung von Falschmeldungen entgegenzuwirken, richtet die Maintaler Stadtverwaltung ein Bürgertelefon ein. Es ist ab Freitag, 20. März, immer montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 06181 400-600 erreichbar.

 

Je zwei Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung beantworten am Bürgertelefon alle nicht-medizinischen Fragen zur aktuellen Situation in Maintal und helfen bei Anliegen, welche die Stadtverwaltung betreffen, weiter. Bei allen übergeordneten Themen informieren die Mitarbeiter*innen, welche offiziellen Stellen dafür zuständig sind. Über das Bürgertelefon werden auch Hilfsangebote, wie beispielsweise Ideen zur Nachbarschaftshilfe, entgegengenommen.

 

„Mit diesem lokalen Angebot bieten wir eine zentrale Kontaktstelle für unsere Bürgerinnen und Bürger, an die sie sich mit ihren Fragen wenden können, die konkret ihr Leben und Arbeiten in Maintal betreffen. In der jetzigen Situation gilt es, einerseits umfassend und unaufgeregt zu informieren und andererseits Anregungen und Angebote aus der Bürgerschaft zu bündeln. Wir wollen damit die Solidarität stärken und gleichzeitig Verunsicherung oder Ängsten vorbeugen.  Wichtig ist jetzt der Zusammenhalt in unserer Stadt“, erklärt Bürgermeisterin Monika Böttcher.

 

Das Bürgertelefon ist Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Auch für das Wochenende 28. und 29. März werden Sprechzeiten sichergestellt und zeitnah bekannt gegeben. Ergänzend gibt es auch auf der Internetseite www.maintal.de unter „Aktuelles“ ein umfangreiches Informationsangebot, das kontinuierlich aktualisiert und erweitert wird.

 

Pressemitteilung vom 19. März 2020


 
Bürgerinformation rund um Corona

 

Stadtverwaltung bietet umfassenden Überblick auf ihrer Homepage  

 

Die weltweite Corona-Virus-Pandemie hat Auswirkungen auf alle Menschen. Um die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen, hat auch Maintal verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um die sozialen Kontakte drastisch zu reduzieren. Dies dient der Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung sowie dem Schutz vor allem älterer Menschen und Risikopatienten. Mit dieser erheblichen Einschränkung des öffentlichen Lebens sind viele Fragen verbunden. Auf der städtischen Homepage www.maintal.de informiert die Stadtverwaltung daher umfassend und aktuell.

 

Die Schließungen von Schulen, Kitas, kommunalen Einrichtungen sowie die Absage von Veranstaltungen verändern das öffentliche Leben grundlegend und sind dominierendes Gesprächsthema. Dabei tauchen verschiedene Fragen auf. Die Stadtverwaltung informiert auf der Startseite ihrer Homepage unter „Aktuelle Themen“ und dem Stichwort „Corona-Virus“ deshalb über die Situation in Maintal und gibt Antworten auf verschiedene Fragen. Die Seite wird kontinuierlich ergänzt und aktualisiert.

 

„Achten Sie darauf, dass Sie grundsätzlich seriöse Informationsquellen nutzen, wie das Robert-Koch-Institut, die Seiten der Bundes- und Landesregierung und des Main-Kinzig-Kreises, denn leider sind immer wieder Falschmeldungen im Umlauf, die die Menschen verunsichern“, appelliert Bürgermeisterin Monika Böttcher.

 

Um wichtige Infrastruktur in Maintal funktionsfähig zu halten, tagt regelmäßig der Krisenstab der Stadt Maintal mit Mitarbeiter*innen aller Fachbereiche. „Wir handeln besonnen, konsequent, ohne Panik. Wir beobachten kontinuierlich die sich hochdynamisch verändernde Lage und stehen mit den zuständigen Behörden im Main-Kinzig-Kreis und im Land Hessen im engen Austausch. Wir werden diese Krise besser bewältigen, wenn wir als Stadtgesellschaft zusammenhalten. Deshalb meine Bitte, dass Sie aufmerksam sind und schwächeren Menschen in Ihrem Umfeld Unterstützung anbieten“, so Böttcher.

 

Es sind bereits verschiedene Initiativen entstanden, die nachbarschaftliche Hilfe leisten und Erledigungen wie Einkäufe oder das Besorgen von Medikamenten für Risikopatienten wie ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen und/oder einer Immunschwäche übernehmen. 

Derzeit bieten folgende Stellen Hilfe für betroffene Maintaler*innen an:

  • Evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim, Ansprechpartner*innen: Pfarrer Jens Heller (Telefon: 06109 699 72 28), Pfarrerin Kirsten Schulmeyer (Telefon: 06109 69 89 20) oder das Gemeindebüro (Telefon: 06109 644 91)
  • Arbeitskreis Asyl, Ansprechpartnerin: Christine Mayer-Simon (Telefon: 0162 413 34 95; E-Mail:   )
  • Fachdienst Soziale Dienste, Ansprechpartnerinnen: Renate Gundert-Buch (Telefon: 06181 400-367), Kathleen Wendler (Telefon: 06181 400-452)
  • Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur, Ansprechpartner*innen: Katharina Kächelein (Telefon: 06181 400-432), Dominik Hilfenhaus (Telefon: 06181 400-471)
  • Stadtteilzentrum Bischofsheim (Telefon: 06109 698280) während der Telefonzeiten (Dienstag: 9 bis 11 Uhr, Mittwoch: 9 bis 11 Uhr, Donnerstag: 15 bis 18 Uhr) 

 

Sollten sich weitere Vereine, Organisation oder Privatpersonen an dem Einkaufsservice beteiligen wollen, können sich diese an Dominik Hilfenhaus von der Freiwilligenagentur Maintal Aktiv unter der Rufnummer 06181 400-471 wenden.

 

Pressemitteilung vom 16. März 2020


 
Rathaus für Publikumsverkehr geschlossen
 

Gleiches gilt für Maintalbad, Büchereien, städtische Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie das MWG-Kundenzentrum

 

Soziale Kontakte auf das Nötigste reduzieren. Diese Strategie, die auch Maßgabe für die Schließung städtischer Betreuungseinrichtungen und die Absage von Veranstaltungen ist, soll die Verbreitung des Corona-Virus‘ verlangsamen. Deshalb ist es ebenfalls notwendig, das Rathaus, das Maintalbad, die vier Stadtteilbüchereien sowie die städtischen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit für Besucher*innen zu schließen.

 

Die Stadt Maintal wird das Rathaus für den allgemeinen Publikumsverkehr ab Montag, 16. März, bis auf Weiteres schließen. Für das Kundenzentrum der Maintalwerke GmbH (MWG), dem kommunalen Energieversorger, in der Neckarstraße gilt das ebenso.

 

Selbstverständlich wird im Rathaus weiterhin gearbeitet, alle Funktionen bleiben besetzt, alle wichtigen Aufgaben werden erledigt und die Mitarbeiter*innen sind zu den Sprechzeiten telefonisch oder per Mail erreichbar. Die Türen bleiben jedoch für den Publikumsverkehr geschlossen. Persönliche Gespräche im Haus sind ab sofort nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Regelung gilt ausnahmslos auch für den Stadtladen, das Ordnungsamt und das Standesamt. Die MWG ist telefonisch und per E-Mail für ihre Kunden erreichbar sowie für alle Notfälle einsatzbereit.

 

Bereits ab Sonntag, 15. März, wird das Maintalbad bis auf Weiteres den Badebetrieb einstellen. Auch die vier Stadtteilbüchereien werden ab Montag, 16. März, geschlossen bleiben. Gleiches gilt für den Kinderclub und Boni‘s Treff im Dörnigheimer Brüder-Schönfeld-Haus sowie das Kinder- und Jugendhaus in Bischofsheim. „Vorrangiges Ziel dieser Maßnahmen ist, soziale Interaktionen einzuschränken, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren und die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen. Dies dient dem Wohl der Allgemeinheit“, begründet Bürgermeisterin Monika Böttcher die Entscheidung.

 

Wie sich die Lage weiterentwickelt und ob zusätzliche Maßnahmen notwendig werden, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Deshalb befindet sich die Stadtspitze im regelmäßigen Austausch mit den zuständigen Behörden. Der Krisenstab beobachtet die Lage kontinuierlich und wird die Bürger*innen aktuell informieren. „Wichtig ist jetzt, dass wir alle zusammenhalten, Nachbarschaftshilfe leisten und uns um schwächere Menschen kümmern. Ich danke allen, die dies unterstützen und die bereits entsprechende Initiativen angestoßen haben. Die Herausforderungen, die noch vor uns liegen, meistern wir am besten im Miteinander“, appelliert die Bürgermeisterin.

 

Pressemitteilung der Stadt Maintal vom 14. März 2020


 

 

Schließung von Kitas und Hort

 

Notfallbetreuung für Eltern in systemrelevanten Berufen sichergestellt

 

Um die dynamische Ausbreitung des Corona-Virus‘ einzugrenzen, hat der Main-Kinzig-Kreis die Schließung aller Schulen ab Montag, 16. März, angeordnet. Die Stadt Maintal wird ergänzend die städtischen Betreuungseinrichtungen schließen. Es wird eine Notbetreuung für Kinder eingerichtet, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind und die keine andere Betreuung organisieren können.

 

Zu den Berufen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur relevant sind, zählen Ärzte, Pflegekräfte, Polizei, Feuerwehr, hauptamtliche Rettungsdienste und Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung Maintal. Eltern aus diesen Berufsgruppen, deren Kinder die städtischen Betreuungseinrichtungen besuchen, können ab Montag eine Notfallbetreuung in den jeweiligen Einrichtungen in Anspruch nehmen, sofern sie einen geeigneten Nachweis über ihre berufliche Tätigkeit erbringen können und keine alternative Betreuungsmöglichkeit nutzen können. Die Notbetreuung erfolgt zu den regulären Öffnungszeiten von 7 bis 17 Uhr.

 

„Nachdem der Main-Kinzig-Kreis am Freitagmittag alle Bürgermeister*innen über die Schließung der Schulen informiert hat, ist die Schließung der Kindertageseinrichtungen unausweichlich. Im Krisenstab haben wir beschlossen, unsere Einrichtungen analog zu den Schulen ab Montag, 16. März, zu schließen. Uns ist bewusst, dass dies für die meisten Familien ein Umorganisieren bedeutet. Deshalb werden wir die Eltern unterstützen, die in Berufen tätig sind, die wichtige Infrastrukturen aufrechterhalten. Dazu wird es eine Notbetreuung geben. Laut Robert-Koch-Institut lässt sich die Ausbreitung des Virus‘ eindämmen, indem wir die sozialen Kontakte reduzieren. Es geht um die Gesundheit und den Schutz unserer Mitmenschen, insbesondere von jenen Personen, die aufgrund von Alter, Vorerkrankungen oder Immunschwäche besonders gefährdet sind“, sagt Bürgermeisterin Monika Böttcher.

 

Stand heute gibt es in Maintal noch keinen bestätigten Fall einer Corona-Virus-Infektion. Der Krisenstab der Stadt Maintal unter Leitung der Bürgermeisterin beobachtet die sich dynamisch verändernde Lage kontinuierlich und steht in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden.

 

Pressemitteilung der Stadt Maintal vom 13. März 2020


 

 

Schutz der Bevölkerung hat Vorrang

 

Krisenstab beschließt Maßnahmen, um Ausbreitung des Corona-Virus‘ einzudämmen

 

Neue laborbestätigte Corona-Fälle im Main-Kinzig-Kreis und die Einstufung als Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation machen es notwendig, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen. So soll eine Überlastung des Gesundheitssystems vermieden werden. Daher hat der Magistrat der Stadt Maintal in einer Sitzung des Krisenstabs unter der Leitung der Bürgermeisterin entschieden, alle städtischen Veranstaltungen abzusagen und städtische Veranstaltungsorte zu schließen. 

 

Grundlage für die Absage aller städtischen Veranstaltungen ist eine Verfügung des Main-Kinzig-Kreises, alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ab 300 Personen und Freiluftveranstaltungen ab 1.000 Personen abzusagen. Für kleinere Veranstaltungen wird darin empfohlen, eine Absage oder Verschiebung im Einzelfall zu prüfen. Der Erlass gilt vorerst bis 10. April. Daraufhin hat sich der Krisenstab um Bürgermeisterin Monika Böttcher eingehend beraten und entschieden, alle städtischen Veranstaltungen abzusagen, die nicht von Dringlichkeit sind – unabhängig von der Anzahl der Teilnehmenden. Zudem werden Veranstaltungsstätten wie Bürgerhäuser oder die Maintal-Halle geschlossen. Dies wird sich auch auf den Übungsbetrieb einzelner Vereine auswirken.

 

„Mit dieser klaren Regelung möchten wir gezielt den vielen Fragen und der Verunsicherung von Veranstaltern und Bürger*innen begegnen. Vor allem wollen wir mit diesen Maßnahmen dazu beitragen, die sogenannte Eindämmungsstrategie des Virus zu unterstützen, wenngleich es in Maintal weiterhin keinen bestätigten Corona-Virus-Fall gibt“, erläutert Bürgermeisterin Monika Böttcher. Darüber hinaus appelliert sie gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat an alle Vereine, Institutionen und Organisationen, auf Veranstaltungen in vereinseigenen Räumlichkeiten zu verzichten. Vorrangiges Ziel ist, so empfiehlt es das Robert-Koch-Institut, dass jede/jeder Einzelne die sozialen Kontakte reduziert.

 

„Wir alle sind in der aktuellen Situation aufgefordert, zu hinterfragen, welche öffentlichen Aktivitäten tatsächlich dringlich sind. Schließlich tragen wir eine soziale Verantwortung unseren Mitmenschen gegenüber. Deshalb muss es jetzt darum gehen, jene zu schützen, die durch das Virus besonders gefährdet sind. Hierzu zählen ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem“, begründet Böttcher die Entscheidung. „Wir befinden uns in einer besonderen Situation, in der die Gesundheit und der Schutz der Bevölkerung absolute Priorität haben“, macht Böttcher deutlich.

 

In den Bussen des Stadtverkehrs Maintal (SVM) ist außerdem der vordere Einstieg nicht mehr möglich, ebenso wenig wie der Fahrkartenkauf im Bus, um das Personal zu schützen. Dennoch müssen sich Fahrgäste einen gültigen Fahrschein besorgen, etwa über Fahrkartenautomaten, per Handyticket oder über den Onlineshop des RMV. Diese Regelung gilt im gesamten RMV-Gebiet.

 

„Wir prüfen kontinuierlich die aktuelle Lage und sind im intensiven Austausch mit den zuständigen Behörden, um differenziert und situationsabhängig zu entscheiden, welche Maßnahmen erforderlich sind. Denn die Entwicklung verändert sich dynamisch“, erklärt die Rathauschefin.

 

Pressemitteilung der Stadt Maintal vom 13. März 2020

 
Fragen und Antworten zur Situation in Maintal
Wie erreiche ich das Bürgertelefon?

Ab sofort ist Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr unter der Rufnummer 06181 400-600 ein Bürgertelefon geschaltet. Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung beantworten dort alle nicht-medizinischen Fragen zur aktuellen Situation in Maintal und helfen bei Anliegen, welche die Stadtverwaltung betreffen, weiter. Bei allen übergeordneten Themen informieren die Mitarbeiter*innen, welche offiziellen Stellen dafür zuständig sind. Über das Bürgertelefon werden auch Hilfsangebote, wie beispielsweise Ideen zur Nachbarschaftshilfe, entgegengenommen.

 

Welche städtischen Einrichtungen sind geschlossen?

Das Rathaus, die Bürgerhäuser, die Maintal-Halle, das Maintalbad, die Büchereien, städtische Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit sowie das Kundenzentrum der Maintalwerke GmbH (MWG) als kommunaler Energieversorger haben bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. In den städtischen Kitas sowie dem Hort erfolgt lediglich eine Notbetreuung von Kindern, deren Eltern in systemerhaltenden Berufen tätig sind.

 

Wie erreiche ich die städtischen Mitarbeiter?

Sie erreichen die zuständigen Fachdienste der Stadt Maintal unter folgenden Rufnummern:

 

Fachdienste

Durchwahl

 

Stadtladen

06181/400 - 302

Allgemeine Ordnungsaufgaben

06181/400 - 263

Straßenverkehrsbehörde

06181/400 - 224

Kinderbetreuung Maintal

06181/400 - 722

Gewerbewesen

06181/400 - 410

Friedhofsverwaltung

06181 400 - 409

Stadtplanung / Umwelt

06181/400 - 456

Bauberatung

06181/400 - 440

Gebäudeverwaltung/ Bürgerhäuser

06181/400 - 346

Kommunale Liegenschaften

06181/400 - 415

Asyl

06181/400 - 342

Seniorenberatung

06181/400 - 365

Obdachlosenbehörde

06181/400 - 341

Maintal aktiv / Freiwilligenagentur

06181/400 - 432

Finanzen und Steuern

06181/400 - 237

Kultur und Vereine 06181/400-721
Büchereien 06109/62160
Jugendarbeit 06181/400-716
Kinderfreundliches Maintal/Spielplätze 06181/400-723

Der Stadtladen hat zu. Was ist mit Terminsachen?

Selbstverständlich wird im Rathaus weiterhin gearbeitet. Die Mitarbeiter*innen sind zu den Sprechzeiten telefonisch oder per Mail erreichbar. Persönliche Gespräche im Haus sind ab sofort nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Regelung gilt auch für den Stadtladen, das Ordnungsamt und das Standesamt.

 

Was ist mit der Sprechstunde des Ortsgerichts und der Schiedsämter?

Bis vorerst 20. April 2020 finden keine Sprechstunden der Ortsgerichte mehr statt. Auch Schätzungen sollen in dieser Zeit nicht durchgeführt werden. Ebenfalls bis vorerst 20. April 2020 entfällt die Sprechstunde der Schiedsleute.

 

Die Büchereien sind geschlossen. Wie kann ich Medien ausleihen oder zurückgeben?

Ausleihe und Rückgabe sind derzeit nicht möglich. Fällt das Medienrückgabedatum in die Schließzeit, fallen selbstverständlich keine Mahngebühren an, bis die Bücherei wieder öffnet. Spätestens in der ersten Öffnungswoche müssen aber die Medien verlängert werden, wenn man diese nicht zurückgibt. Leser*innen sollten sich deshalb bei Fristablauf in der Bücherei melden. Dazu gibt es folgende Möglichkeiten: per Email an  , telefonisch unter 06109  62 160 oder über den Internet-Katalog (Web-OPAC) unter der Rubrik „Benutzerdienste“. Die Mitarbeiter*innen in den Büchereien arbeiten weiterhin. Eine Kontaktaufnahme ist ebenfalls erforderlich, um Büchereiausweise zu verlängern. Sie sind notwendig, um die Onleihe nutzen zu können.

 

Wie kann ich die MWG erreichen?

Für dringende Fragen und Anliegen rund um die Strom-, Gas- und Wasserversorgung ist das Team der Kundenberatung weiterhin wie gewohnt über folgende Wege erreichbar:

Telefon:  (06181) 9 41 06 - 64

Mail: 

In besonderen, dringenden Fällen ist eine Terminvereinbarung möglich.

 

Warum sind die Schließungen notwendig?

Vorrangiges Ziel ist, die Zahl der sozialen Interaktionen deutlich einzuschränken. Damit soll die rasante Ausbreitung des Corona-Virus' verlangsamt werden, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Damit soll vor allem die medizinische Versorgung von Risikogruppen, zu denen ältere Personen, Menschen mit Vorerkrankungen oder Immunschwäche zählen, sichergestellt werden.

 

Was bleibt geöffnet?

Unter folgendem Link bieten wir einen aktuellen Überblick darüber, welche Geschäfte, Betriebe und Einrichtungen noch geöffnet sein dürfen. Eine Öffnung erfolgt unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen. Es ist sicherzustellen, dass ein Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind. Eine Öffnung ist auch an Sonn- und Feiertagen zwischen 8 und 18 Uhr möglich. Dienstleistungs- und Handwerkstätigkeiten können weiterhin erbracht werden.

 

Was ist mit Restaurants?

Restaurants und Gaststätten sind geschlossen. Speisen und Getränke dürfen nur zur Abholung oder Lieferung angeboten werden. Eine Abholung von Speisen und Getränken darf nur erfolgen, wenn  sichergestellt ist, dass die Speisen und Getränke ohne Wartezeit zur Verfügung stehen oder die Warteplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Abholerinnen und Abholern gewährleistet ist,  geeignete Hygienemaßnahmen getroffen werden und  Aushänge zu den erforderlichen Hygienemaßnahmen erfolgen.

 
Verkehren die Busse weiterhin?

Ja, die Busse fahren weiterhin. Ab Montag, 23. März, verkehren die Buslinien nach dem Ferienfahrplan. Fahrten, die mit einem „S“ für Schulverkehr gekennzeichnet sind, werden nicht ausgeführt. Den genauen Fahrplan für die Buslinien entnehmen die Fahrgäste bitte der Homepage www.kvg-main-kinzig.de oder www.rmv.de. Die geänderten Fahrtzeiten für die jeweilige Buslinie werden auch in der RMV-Fahrplanauskunft eingepflegt.  Außerdem kann der vordere Einstieg nicht mehr genutzt werden und es ist auch kein Fahrkartenkauf beim Fahrer möglich. Dennoch müssen sich Fahrgäste einen gültigen Fahrschein besorgen, etwa über Fahrkartenautomaten, per Handyticket oder über den Onlineshop des RMV. 

Bitte beachten Sie, dass es durch die Umleitung im Zuge der Brückensanierung an der B8 bei Bischofsheim zu Veränderungen in der Linienführung kommt: Die Buslinie 22 wird von der Kennedystraße über Dörnigheim Süd zur L3195 umgeleitet. Die Haltestellen August-Bebel-Straße und Maintal Ost Bahnhof werden nicht angefahren. Als Ersatzhaltestellen dienen die Haltestellen Alter Friedhof und Dörnigheim Süd auf der Kennedystraße sowie die Haltestelle Gewerbegebiet Mitte auf der Nordseite des Bahnhofs.

Die Linie 23 bleibt von der Maßnahme unberührt.

 

Welche Veranstaltungen finden noch statt?

Alle städtischen Veranstaltungen sind – unabhängig von der Anzahl der Teilnehmenden - abgesagt. Zudem sind Veranstaltungsstätten wie Bürgerhäuser oder die Maintal-Halle geschlossen.   

 

Was ist mit dem Übungsbetrieb der Vereine?

Bund und Länder haben gemeinsame Leitlinien zur weiteren Einschränkung sozialer Kontakte im öffentlichen Raum verabschiedet. Damit sind auch Zusammenkünfte in Vereinen sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen fürs Erste verboten. Dies gilt ebenso für Angebote in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich. 

 

Sind die Spielplätze weiterhin zugänglich?

Die Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Ländern sieht vor, dass Spiel- und Bolzplätze für den Publikumsverkehr zu schließen sind.

 
Finden Trauerfeiern und Bestattungen weiterhin statt?

Ja. Allerdings dürfen Trauerfeiern bis auf Weiteres nur noch draußen (im Freien) und mit einer maximalen Anzahl von 20 Trauergästen stattfinden. Es ist auf die Hygiene- und Abstandsregeln zu achten. Die Angehörigen des Verstorbenen müssen außerdem alle Teilnehmer in einer Anwesenheitsliste erfassen und diese vier Wochen lang aufbewahren.

 

Sind Besuche in den "Kleeblatt"-Seniorenheimen weiterhin möglich?

Auf der Grundlage eines Besuchsverbots, das der Main-Kinzig-Kreis für Alten- und Pflegeheim erlassen hat, sind die Türen der DRK Seniorenzentren in Maintal bis auf Weiteres für jeglichen Besuch von außen geschlossen. Auch und im Besonderen zum Schutz und aus Fürsorgepflicht gegenüber den Bewohner*innen, die im Infektionsfall einem besonders hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf ausgesetzt sind. 

 

Ein Wohnungswechsel steht an. Darf ich noch umziehen?

Umzüge sind möglich, wenn sie

  1. ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes durchgeführt werden (vgl. § 1 Abs. 1 der Dritten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 14. März 2020 in der derzeit gültigen Fassung)
  2. unter Zuhilfenahme eines Umzugsdienstleisters unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene, insbesondere zu Kontakten und Einhaltung des Sicherheitsabstandes, durchgeführt werden (vgl. § 1 Abs. 10 der Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 17. März 2020 in der derzeit gültigen Fassung)
 
Wie kann ich mich schützen?

Um die Ausbreitung und die Ansteckungsgefahr einzudämmen, ist neben der Einschränkung sozialer Kontakte weiterhin die Einhaltung der Hygienemaßnahmen die wichtigste Strategie. Hierzu zählen:

● in die Armbeuge husten oder niesen

● Einmaltaschentücher verwenden und diese nach jedem Gebrauch entsorgen

● Händeschütteln vermeiden

● gründlich und regelmäßig die Hände waschen

● nicht mit den Händen die Nasen-, Mund- und Augenschleimhaut zu berühren

● Smartphone, Handy, Tablet & Co. regelmäßig desinfizieren

● grundsätzlich eigene Gläser und Besteck benutzen 

● in der Erkältungszeit, wenn möglich, Menschenansammlungen meiden 

 

Was mache ich, wenn ich mich krank fühle?

Um die Bürger*innen bestmöglich zu schützen und gleichzeitig die erforderliche medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten, gilt weiterhin, sich bei Erkältungssymptomen zunächst telefonisch mit den Arztpraxen in Verbindung zu setzen. Diese klären dann ab, ob eine Infektion mit dem Corona-Virus wahrscheinlich ist und leiten bei begründetem Verdacht die weitere Diagnostik und Behandlung ein.

 

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Der Main-Kinzig-Kreis hat auf seiner Internetseite das Informationsangebot CoroNetz eingerichtet. Dort bietet die Kreisverwaltung konkrete Antworten und aktuelle Hilfestellungen rund um die hochdynamische Lage zum Corona-Virus. Die Seite ist erreichbar unter https://www.mkk.de/aktuelles/corona/CoroNetz.html.

 

Für Gesundheitsfragen hat der Main-Kinzig-Kreis ein Bürgertelefon eingerichtet, das montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 15 Uhr erreichbar ist: 06051 8510000. Es wird darum gebeten, dieses Angebot ausdrücklich nur für medizinische Fragen, etwa zur Abklärung eigener Krankheitserscheinungen, zum individuellen Schutz und zu möglichen Ansteckungswegen, oder zur aktuellen Erlasslage für die Bevölkerung zu nutzen.

 
Fragen zu Arbeitsrecht oder wirtschaftspolitischen Themen sind bitte an die Standesvertreter zu richten. Unter anderem hat die Industrie- und Handelskammer Hanau-GelnhausenSchlüchtern einen Infobereich für die heimische Wirtschaft auf ihrer Internetseite eingerichtet www.hanau.ihk.de. Grundlegende Informationen zu dem neuartigen Virus gibt auch das Sozialministerium des Landes Hessen auf seiner Internetseite sowie über eine separate Hotline: 0800-5554666. 

 

Die hessische Landesregierung will wichtige Informationen rund um das Coronavirus auch über die Sicherheitsapp hessenWarn verbreiten. Die App steht kostenlos im Google Play Store und im App Store zum Download.

 

Fragen zur Kinderbetreuung
Was bedeutet die Schließung für das Aufnahmeverfahren?

Aufgrund der Pandemie wird das Aufnahmeverfahren der städtischen Kindertageseinrichtungen bis auf Weiteres ausgesetzt. Sobald abzusehen ist, ab wann Neuaufnahmen erfolgen können, kommen wir selbstverständlich auf die Eltern zu.

 
Welche Einrichtungen sind geschlossen?

Die Schließung betrifft alle Kinderbetreuungseinrichtungen in städtischer, privater und kirchlicher Trägerschaft. Es findet derzeit lediglich eine Notbetreuung statt.

 

Wer kann die Notbetreuung in Anspruch nehmen?

Das Betreuungsverbot gilt nicht für Kinder, wenn eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter zu den folgenden Personengruppen gehören:  

 

● Angehörige des Polizeivollzugsdienstes und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Landes, die bei den Polizeipräsidien tätig sind und Vollzugsaufgaben wahrnehmen 
● Angehörige von Feuerwehren
● Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes
● Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Amtsanwältinnen und Amtsanwälte der Justiz 
● Bedienstete des Justiz- und Maßregelvollzuges 
● Bedienstete von Rettungsdiensten
● Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerkes
● Helferinnen und Helfer des Katastrophenschutzes
● Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen des Infektionsschutzgesetzes sowie Beschäftigte von ambulanten Betreuungs- und Pflegediensten
● die in der gesundheitlichen Versorgung von Menschen tätigen Angehörigen medizinischer und pflegerischer Berufe, insbesondere Altenpflegerinnen und Altenpfleger, Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer, Anästhesietechnische Assistentinnen und Anästhesietechnische Assistenten, Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Desinfektorinnen und Desinfektoren, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger, Hebammen, Krankenpflegehelferinnen und Krankenpflegehelfer, Medizinische Fachangestellte, Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentinnen und Medizinischtechnische Laboratoriumsassistenten, Medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und Medizinisch-technische Radiologieassistenten, Medizinisch-technische Assistentinnen für Funktionsdiagnostik oder Medizinisch-technischer Assistenten für Funktionsdiagnostik, Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, Operationstechnische Assistentinnen und Operationstechnische Assistenten, Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner , Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, Pharmazeutisch-technische Assistentinnen oder pharmazeutisch-technische Assistenten, Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Zahnmedizinische Fachangestellte

● Fachkräfte in Tageseinrichtungen für Kinder

● Personen, die unmittelbar mit der Auszahlung von Geldleistungen nach einem der folgenden Gesetze befasst sind: a)Zweites Buch Sozialgesetzbuch, b)Drittes Buch Sozialgesetzbuch, c)Asylbewerberleistungsgesetz und 
● Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unmittelbar in den Sektoren der Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen tätig sind, soweit von dem Arbeitgeber der Nachweis erbracht wird, dass ihre Tätigkeit zwingend erforderlich ist
● Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lebensmitteleinzelhandel 
● Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Gesundheit in der stationären medizinischen Versorgung, in der Versorgung mit unmittelbar lebenserhaltenden Medizinprodukten, die Verbrauchsgüter sind, in der Versorgung mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und Blut- und Plasmakonzentraten zur Anwendung im oder am menschlichen Körper, in der Laboratoriumsdiagnostik

● Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Abfallbewirtschaftung tätig sind, soweit von dem Arbeitgeber der Nachweis erbracht wird, dass ihre Tätigkeit vor Ort am Arbeitsplatz zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur zwingend erforderlich ist.

● Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

● Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stationärer oder teilstationärer Einrichtungen, die keine Kindertagesbetreuungseinrichtungen sind (Schülerheime, Jugendfreizeit- und Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherberge und Schullandheim u.a.),

● Personen, die hauptamtlich Beratungsdienste der psychosozialen Notfallversorgung wie Notfallseelsorge sowie Schutzeinrichtungen für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt sicherstellen, insbesondere von Frauenhäusern oder Schutzwohnungen

● Personen, die in Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen Beratungen durchführen.

 

Die Einrichtung kann einen Nachweis über die Zugehörigkeit zu den oben genannten Personengruppen fordern. In Zweifelsfällen entscheidet die zuständige Ordnungsbehörde. 

 

Kinder dürfen dann nicht in der Kindernotbetreuung betreut werden, wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome aufweisen, in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind oder wenn sie seit dem 10. April 2020 auf dem Land-, See- oder Luftweg aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind oder sie sich zuvor in einem Gebiet aufgehalten haben, das vor dem 10. April 2020 vom Robert Koch Institut als Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus festgelegt  worden war und ihre Einreise nach dem Zeitpunkt der Festlegung als Risikogebiet oder innerhalb von 14 Tagen vor dem Zeitpunkt der Festlegung als Risikogebiet erfolgt ist.  Dies gilt für einen Zeitraum von 14 Tagen seit der Einreise.

 

Ist eine Betreuung bei der Tagesmutter weiterhin möglich?

Nein, die Verordnung des Landes Hessen gilt auch für Kindertagespflegestellen. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration unter diesem Link.

 

Werden die Kita-Gebühren für die Zeit der Schließung erstattet?

Um die Familien zu entlasten, wird zunächst für den Monat April auf den Einzug der Gebühren verzichtet. Auch freie Trägern sollen diese Möglichkeit haben. Ihnen stellt die Stadt Zuschüsse in Aussicht.

 

Informationen zur Abfallwirtschaft

Abfallsammelstellen und Wertstoffhof sind weiterhin regulär geöffnet. Es wird jedoch darum gebeten, bei der Abgabe folgende Verhaltensempfehlungen einzuhalten:

  • Bitte nutzen Sie die Abgabeangebote so wenig wie möglich.
  • Halten Sie die Abstandsregeln ein.
  • Wer krank ist (Grippe, Husten, Atembeschwerden, Corona-Infektion) und/oder in den letzten 14 Tagen in einem Corona-Risikogebiet war, darf die Anlagen nicht betreten.

 

Für Quarantäne-Haushalte gelten gesonderte Regelungen:

  • Bleiben Sie zu Hause, betreten Sie keine öffentlichen Abfallannahmestellen.
  • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste, feuchtigkeitsbeständige Abfallsäcke verpackt werden. Die Entsorgung etwa von losen Taschentüchern und anderen Hygieneabfällen in eine Abfalltonne ist zu unterlassen. Benutzte Taschentücher gehören gut verpackt in die Restmülltonne, nicht in die Biotonne. Soweit es die Kapazität der Restmülltonne in Quarantäne-Haushalten zulässt, sollten alle Abfallarten über die Restmülltonne entsorgt werden. Dies kann insbesondere in den Tagen kurz vor der Abholung der Abfälle eine praktikable Lösung sein. Denn bei der getrennten Sammlung (Papier, Gelber Container/Gelber Sack), ist darauf zu achten, mindestens drei Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Tonnen/Säcke zu geben.
  • Die Restmüllsäcke müssen zugebunden oder zugeknotet werden.
  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Wenn möglich sind die Oberflächen zu reinigen.

 

Die Kompostierungsanlage im Gewerbegebiet Maintal-Ost in Dörnigheim ist für die Bürger*innen der Städte Maintal und Bad Vilbel geschlossen. Gartenbauunternehmen können bis auf Weiteres anliefern. Bei geschlossenem Tor bitte klingeln. Die Abfallsammelstelle der Stadt Maintal ist hiervon nicht betroffen.

 

In Maintal finden im April 2020 keine Schadstoffsammlungen statt. Folgender Termin entfällt: Mittwoch, 15. April 2020, in Dörnigheim und Wachenbuchen.

 

Weitere Informationen rund um die Abfallentsorgung in Corona-Zeiten hält ein Flyer bereit.

 

Hilfsangebote für Menschen, die zu den Risikogruppen gehören

Maintaler*innen, die zu den vom Robert-Koch-Institut bestimmten Risikogruppen gehören, also ältere Menschen, sowie Personen mit Vorerkrankungen oder Immunschwäche, haben die Möglichkeit, für Lebensmitteleinkäufe, bei der Abholung von Medikamenten aus Apotheken oder Ähnlichem Hilfe in Anspruch zu nehmen. Derzeit bieten folgende Stellen Hilfe an:

 

In Dörnigheim:

  • Evangelische Kirchengemeinde Dörnigheim, Ansprechpartner*innen: Pfarrer Eckhard Sckell (Tel. 06181 49 19 02), Pfarrerin Ines Fetzer (Tel. 06181 4 51 06), Pfarrer Dr. Martin Streck (Tel. 06181 49 22 10). Sollte das Gespräch nicht persönlich entgegengenommen werden können, bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen und um Rückruf bitten.

  • Arbeitskreis Asyl, Ansprechpartnerin: Christine Meyer-Simon (Tel. 0162 413 34 95; Email: ); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr
  • Taxiunternehmen „Maintaler Taxi" (Tel. 06181 66 88 333), Anrufzeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 18 Uhr

  • „Sozialwerk Haushalt und Familie“ (Tel. 06051 470 203), der Dienst unterhält auch ein Büro in Maintal, Anrufzeiten: Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr

  • Fachdienst Soziale Dienste, Ansprechpartnerinnen: Renate Gundert-Buch (Tel. 06181 400-367), Kathleen Wendler (Tel. 06181 400-452), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr

  • Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur, Ansprechpartner*innen: Katharina Kächelein (Tel. 06181 400-432), Dominik Hilfenhaus (Tel. 06181 400-471), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr

     

In Bischofsheim:

  • Evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim, Ansprechpartner*innen: Pfarrer Jens Heller (Tel. 06109 699 72 28), Pfarrerin Kirsten Schulmeyer (Tel. 06109 69 89 20) oder das Gemeindebüro (Tel. 06109 644 91); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
  • Arbeitskreis Asyl, Ansprechpartnerin: Christine Meyer-Simon (Tel. 0162 413 34 95; Email: ); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr 
  • Taxiunternehmen „Maintaler Taxi" (Tel. 06181 66 88 333), Anrufzeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 18 Uhr

  • „Sozialwerk Haushalt und Familie“ (Tel. 06051 470 203), der Dienst unterhält auch ein Büro in Maintal, Anrufzeiten: Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr

  • Fachdienst Soziale Dienste, Ansprechpartnerinnen: Renate Gundert-Buch (Tel. 06181 400-367), Kathleen Wendler (Tel. 06181 400-452), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr
  • Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur, Ansprechpartner*innen: Katharina Kächelein (06181 400-432), Dominik Hilfenhaus (Tel. 06181 400-471), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr

 

In Hochstadt:

  • Evangelische Kirchengemeinde Hochstadt, Ansprechpartner: Pfarrer Uwe Rau (Tel. 0163 3098278)
  • Arbeitskreis Asyl, Ansprechpartnerin: Christine Meyer-Simon (Tel. 0162 413 34 95; Email: ); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr
  • Lieferservice Pizzeria Calimero in Hochstadt, Ansprechpartner: Inhaber Ergün Calik (Tel. 0177-7987858), Anrufzeiten: Montag bis Samstag von 11 bis 23 Uhr
  • Taxiunternehmen „Maintaler Taxi" (Tel. 06181 66 88 333), Anrufzeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 18 Uhr

  • „Sozialwerk Haushalt und Familie“ (Tel. 06051 470 203), der Dienst unterhält auch ein Büro in Maintal, Anrufzeiten: Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr

  • Fachdienst Soziale Dienste, Ansprechpartnerinnen: Renate Gundert-Buch (Tel. 06181 400-367), Kathleen Wendler (Tel. 06181 400-452), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr
  • Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur, Ansprechpartner*innen: Katharina Kächelein (06181 400-432), Dominik Hilfenhaus (Tel. 06181 400-471), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr

 

In Wachenbuchen:

  • Evangelische Kirchengemeinde Wachenbuchen, Ansprechpartner: Pfarrer Jost Häfner (Tel. 06181 83792); Anrufzeiten: Montag bis Samstag von 11 bis 12 Uhr (Angebot für Menschen aus Wachenbuchen und Mittelbuchen)
  • Arbeitskreis Asyl, Ansprechpartnerin: Christine Meyer-Simon (Tel. 0162 413 34 95; Email: ); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr
  • Taxiunternehmen „Maintaler Taxi" (Tel. 06181 66 88 333), Anrufzeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 18 Uhr

  • „Sozialwerk Haushalt und Familie“ (Tel. 06051 470 203), der Dienst unterhält auch ein Büro in Maintal, Anrufzeiten: Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr

  • Fachdienst Soziale Dienste, Ansprechpartnerinnen: Renate Gundert-Buch (Tel. 06181 400-367), Kathleen Wendler (Tel. 06181 400-452), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr
  • Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur, Ansprechpartner*innen: Katharina Kächelein (06181 400-432), Dominik Hilfenhaus (Tel. 06181 400-471), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr

 

Das Stadtteilzentrum Bischofsheim vermittelt weiterhin zu seinen Telefonzeiten Dienstag von 9 bis 11 Uhr, Mittwoch von 9 bis 11 Uhr, Donnerstag von 15 bis 18 Uhr zur Sozialberatung unter der Telefonnummer 06109 698280. Die Sozialberatung kann außerdem per Email kontaktiert werden: .

Sollten Sie sich mit Ihrem Verein oder Ihrer Organisation an dem Einkaufsservice beteiligen wollen, wenden Sie sich ebenfalls an Dominik Hilfenhaus von der Freiwilligenagentur unter der Rufnummer 06181 400-471.

 

Achtung: Die Kriminalpolizei warnt vor möglicherweise unseriösen Hilfsangeboten, die unter anderem in sozialen Netzwerken angeboten werden. Laut Polizei wurden mitunter auch schon entsprechende Zettel in Briefkästen vorgefunden. Den Fachleuten des Kommissariats für Betrugsdelikte liegen Erkenntnisse vor, dass es bei diesen Angeboten nicht immer mit rechten Dingen zugeht. Betrüger wittern hier wohl eine Chance, aus der aktuellen Pandemie-Situation Profit zu schlagen und hilfsbedürftige Mitbürger zu schädigen. Die Kripo rät daher, mit solchen Aufträgen nur Institutionen und Personen zu betrauen, die persönlich bekannt und vertrauenswürdig sind.

 

Lieferservice-Angebote in Maintal

Lierferservice-Angebote von Restaurants und Dienstleistern in Maintal: Link

 

Von Seiten des Main-Kinzig-Kreises wird ein "lokaler Online-Handel" aufgebaut. Auf einem „Marktplatz“ werden aktive Dienstleistungen gesammelt und kompakt für die Bürgerinnen und Bürger abgebildet. Die beteiligten Partner, die einen Lieferservice anbieten, sind sortiert in die drei Rubriken Lebensmittel, Gastronomie und weiterer Einzelhandel sowie die 29 Städte und Gemeinden. Auf diese Weise ist eine Orientierung auf einfache Weise möglich. Geschäfte oder Unternehmen können ich dort eintragen. Das Angebot ist erreichbar unter diesem Link.

 

Informationen für Betriebe und Gewerbetreibende
Welche Unterstützung können Unternehmen und Gewerbetreibende bei der Stadt Maintal erhalten?
 

Sollte ein Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Schieflage geraten sein und dadurch den Bedarf nach Stundung und/oder Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlung haben, soll sich dieses direkt an Herrn Wiroth vom Fachdienst Finanzbuchhaltung und Steuern wenden (Ansprechpartner steht auch auf dem letzten Steuerbescheid). Hier wird man auf Basis der jeweils aktuellen Verfügungslage eine schnelle und pragmatische Lösung herbeiführen. Erreichbarkeit unter Telefon: 06181 400-232 oder per E-Mail an  .

 

Auf der Seite der IHK Hanau Gelnhausen Schlüchtern finden Sie eine Zusammenstellung von Informationen:

https://www.hanau.ihk.de/standort/corona-4711906

 

Hilfsmaßnahmen für Unternehmer und Arbeitnehmer

 

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände veröffentlicht einen Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie.

 

In der Corona-Krise setzt die Bundesregierung auf weitere Maßnahmen. So sollen viele Geschäfte vorübergehend geschlossen werden.

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/landesregierung-fasst-zusaetzliche-beschluesse

 

Unterstützungsmöglichkeiten vom Land Hessen und vom Bund finden Sie unter: https://www.wibank.de/corona
Die Webseite der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen wird laufend aktualisiert, um die jeweils aktuell verfügbaren Förderungen und Informationen bereitzustellen.

 

Informationen zu Kurzarbeit sind erhältlich über folgende Links:

https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen

 

Weitere Informationen gibt es auch auf der Seite der städtischen Wirtschaftsförderung.

 

 

Weiterführende Informationen

Auf den folgenden Internetseiten finden Sie weiterführende Informationen zum Corona-Virus.

 

Main-Kinzig-Kreis: mkk.de Dort gibt es ergänzend das Angebot CoroNetz mit konkreten Anregungen und aktuellen Hilfestellungen unter https://www.mkk.de/aktuelles/corona/CoroNetz.html

Robert-Koch-Institutswww.rki.de.

Hessische Ministerium für Soziales und Integration: hessenlink.de/2019nCoV

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärungwww.bzga.de

Bundesgesundheitsministeriumhttps://www.bundesgesundheitsministerium.de/

Bundesregierunghttps://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus

 

Die hessische Landesregierung will wichtige Informationen rund um das Coronavirus auch über die Sicherheitsapp hessenWarn verbreiten. Die App steht kostenlos im Google Play Store und im App Store zum Download.

 

Außerdem hat das Land Hessen eine Hotline geschaltet, die täglich von 8 bis 20 Uhr unter 0800-5554666 erreichbar ist.

 

Hilfe und Beratung
Telefonseelsorge

24 Stunden an 365 Tagen im Jahr für alle unter den Rufnummern 0800/111 0 111 -- 0800/111 0 222 -- 116 123

Informationen unter: https://www.telefonseelsorge.de/

 

Die Nummer gegen Kummer

Kinder- und Jugendtelefon: montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr und zusätzlich Montag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 116 111.

Informationen unter: https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html

 

Elterntelefon

Montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr und zusätzlich Dienstag und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 0800 - 111 0 550.

Informationen unter: https://www.nummergegenkummer.de/elterntelefon.html

 

Hilfsangebote für Frauen und Mädchen

https://www.maintal.de/seite/409017/hilfsangebote-f%C3%BCr-frauen-und-m%C3%A4dchen.html

 

Infoseite für Angehörige von Suchtkranken

Das Angebot vermittelt Strategien zur Stärkung für Angehörige,  dazu, wie man in Zeiten von Corona mit unfreiwilliger Nähe zu suchtkranken Familienmitgliedern umgehen kann.
https://www.cosucht-frei.de/umgang-mit-alkoholiker/

 

Beratung der Welle

Die Mobile Beratung der Welle gGmbH  für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien in Maintal erweitert ihr Angebot um telefonische Sprechzeiten. Ab Montag, 23. März, bis vorerst Freitag, 9. April, ist das Team der Beratungsstelle montags und freitags von 10 bis 12 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr persönlich unter der Telefonnummer 06181 497490 erreichbar.

 

„Wir reagieren damit auf die momentane Situation. Soziale Kontakte sollen vermieden werden, von daher bieten wir nur in dringlichen Fällen noch persönliche Gesprächstermine an“, so Sandra Lu van der Linden, Mitarbeiterin der Beratungsstelle. „Wir wollen

ansprechbar sein, vor allem auch für Familien, in denen es aufgrund der Kita- und Schulschließungen zu vermehrten Konflikten zu Hause kommen kann. Aber auch für Menschen, die einfach ein Bedürfnis haben, sich über die aktuelle Situation auszutauschen.“

 

Außerhalb der Sprechzeiten können alle Maintaler*innen weiterhin auf den Anrufbeantworter sprechen oder sich per E-Mail melden. Weitere Informationen zum Beratungsangebot unter: www.welle.website/mobile-beratung-maintal

 

JugendNotmail

Hier finden Kinder und Jugendliche von 10 bis 19 Jahren per E-Mail, im Gruppenchat oder in offenen Foren Unterstützung, Rat und Austausch. Informationen unter: https://www.jugendnotmail.de/

 

Bundeskonferenz für Erziehungsberatung: Onlineberatung für Jugendliche und für Eltern

bke-Onlineberatung für Jugendliche: https://jugend.bke-beratung.de/views/home/index.html

bke-Onlineberatung für Eltern: https://eltern.bke-beratung.de/views/home/index.html
Allgemeine Informationen unter: https://www.bke.de/virtual/ratsuchende/gruppenchat.html

 

Weitere Beratungsangebote für Eltern

https://www.elternsein.info/beratung-anonym/anonym-kostenlos/corona-zeiten-beratung-jetzt-fuer-eltern/

 

Allgemeine praktische Tipps für die Zeit der Isolation und Quarantäne bietet ein kleiner psychologischer Ratgeber.

 

Aktivitäten für Groß und Klein

Fünf Wochen kita- und schulfrei. Was für Kinder unter gewöhnlichen Umständen ein geradezu paradiesischer Zustand ist, entwickelt sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zur Herausforderung für viele Familien. Wie die Kinder beschäftigen, wenn sämtliche Vereinsaktivitäten ruhen, alle Freizeiteinrichtungen geschlossen sind und soziale Kontakte nicht stattfinden sollen? Diese Frage stellen sich dieser Tage viele Eltern. Schließlich zehrt die ungewohnte Situation ohnehin schon kräftig an den Nerven. Da braucht niemand einen Lagerkoller, weil den Großen und Kleinen zu Hause die Decke auf den Kopf fällt.

 

Wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, stehen wie Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, vor der anspruchsvollen Aufgabe, Kinderbetreuung und berufliche Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen - und das inmitten eines krisengeschüttelten Alltags. Deshalb möchten wir Ihnen gerne einige Anregungen geben, wie sich trotz der widrigen Umstände die gemeinsame Familienzeit qualitativ gestalten lässt. Wir wollen diese Ideensammlung kontinuierlich erweitern. Vielleicht können wir damit einen kleinen Beitrag leisten, um in der Corona-Krise nicht nur Schatten zu sehen, sondern auch Licht.

 

 

Draußen aktiv…

 

Spaziergänge: Sie stärken das Immunsystem und erlauben, die erwachende Natur zu entdecken. Kinder können dabei Naturmaterialien sammeln, zum Beispiel für ein anschließendes Bastelprojekt.

Waldentdeckung: Der Wald ist immer ein spannender Spielplatz für Kinder. Dort kann man Tiere beobachten, Vogelstimmen hören, auf Bäume klettern, Tierspuren suchen oder Verstecken spielen.

Laubhütte bauen: Aus langen Stöcken und Ästen lässt sich eine Art Indianerzelt bauen und durch Zweige, Blätter und Moos verkleiden. Im Internet gibt es Bauanleitungen.

Geocaching: Eine GPS-gesteuerte Schatzsuche in Wald, Feld und Flur. Dort sind überall kleine Schätze, sogenannte „Geocaches“, versteckt. Diese sind mit Koordinaten versehen, damit sie aufgespürt werden können. Wichtigste Voraussetzung ist ein GPS-taugliches Mobilgerät. Das kann ein Smartphone mit einer entsprechenden App sein.

Seifenblasen machen: Sorgt für besonders viel Spaß, wenn sich mit selbst hergestellter Lauge schillernde Riesenseifenblasen zaubern lassen. Einfache Rezepte gibt es im Internet.

Blätter sammeln und trocknen: Ob Gräser, Blüten oder Blätter, die Schätze lassen sich hervorragend trocknen und später für ein Bastelprojekt verwenden.

Fahrradtour: Ob Berger Hang, Grüne Mitte oder die Streuobstwiesen – es gibt so viel zu entdecken.

Grillen und Stockbrot: Grillgut oder Stockbrot vom Lagerfeuer schmecken schon jetzt nach Sommer und Abenteuer!

Autorennen: Funktioniert mit ferngesteuerten Fahrzeugen oder den klassischen Miniaturautos, entweder als klassisches Wettrennen oder auf einem selbst konzipierten Geschicklichkeitsparcours.

Beete2go anlegen: Aus Tetra Paks lassen sich schnell und einfach kleine Beete bauen. Dafür die leere Verpackung gründlich ausspülen, dann eine der beiden langen Seiten herausschneiden (das übernehmen am besten die Eltern). Die Trink-Öffnung an der kurzen Seite sollte dabei möglichst nach unten zeigen, damit später überschüssiges Wasser vom Gießen abfließen kann. Anschließend Blumenerde in die Verpackung füllen, bis ca. 1cm unter dem Rand. Nun kleine Pflanzen oder Saatgut einsetzen.

Insektenhotel oder Nisthilfen bauen: Anleitungen hierfür gibt es im Internet, ebenso für Nistkästen oder Futterkästen für Eichhörnchen.

Figuren im Sand: Bei dem Spiel geht es darum, mit einer einzigen, ununterbrochenen Linie ein Muster oder eine Figur in den Sand zu zeichnen. Funktioniert auch mit Stiften auf Papier.

Wasserspaß: Ein paar Behälter, eine Gießkanne und ein bisschen Wasser, mehr braucht es nicht. Und wenn es draußen zu kühl ist, dann ab in die Badewanne.

 

 

… Beschäftigung für drinnen….

 

Basteln: Es gibt im Internet eine Fülle an Angeboten für jede Altersgruppe und jede Jahreszeit.

Fenster bemalen: Am besten mit selbstgemachter Fenstermalfarbe, die zu gleichen Teilen aus Mehl, Spülmittel und Wasser sowie Lebensmittelfarbe hergestellt wird.

Mandalas malen

Kneten: Am besten mit selbst hergestellter Knete. Entsprechende Rezepte gibt es im Internet.

Kinderzimmer renovieren: Eine andere Farbe für die Wand, den Teppichboden endlich tauschen oder einfach mal die Möbel neu arrangieren. Endlich ist Zeit, sich der Neuordnung der häuslichen Lebensräume zu widmen!

Kettenreaktionsmaschinen bauen: Sie funktionieren nach dem Domino-Prinzip und lassen sich in verschiedenen Größen und Schwierigkeitsstufen bauen. Sie sind eine tolle und absolut sinnvolle Beschäftigung - für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Mit ein wenig Kreativität lassen sich aus Alltagsgegenständen tolle Ergebnisse erzielen! Ein gewisses Maß an Frustrationstoleranz sollte allerdings vorhanden sein – beim ersten Anlauf klappt das wahrscheinlich meistens nicht… Im Internet gibt es jede Menge Videos und Ideen zu dem Thema.

Blicke aus dem Fenster: Was ist zu sehen? Welche Vögel fliegen vorbei? Warum hat der Mann auf dem Fahrrad eine rote Jacke an? Zu den einzelnen „Sichtungen“ kommen erfundene Geschichten.

Videobotschaften erstellen: Mit kreativen Grüßen mit Familie und Freunden im Austausch bleiben.

Gesellschaftsspiele

Rollenspiele: Was gibt es heute zu sehen? Puppentheater, eine Zirkusaufführung, eine Nachrichtensendung aus dem Pappkarton?

Bücher lesen

Hörbücher hören

„Kinderarbeit“ im Haushalt: Es geht zwar nicht immer schneller, wenn viele Kinderhände beim Kochen, Backen oder Wäsche aufhängen mithelfen, macht aber mehr Spaß. Wer es sportlich mag, kann die Aufgaben auch auf Zeit ausrichten: Wer hat als Erster alle Bausteine aufgesammelt?

Stricken

Häkeln

Musik machen

Stopptanz: Alle Mitspieler gehen auf die Tanzfläche. Die Kinder tanzen ausgelassen zur Musik. Wenn die Musik plötzlich stoppt, müssen alle Kinder sofort stehen bleiben und in ihrer Bewegung "einfrieren". Wer zu spät reagiert oder sich nochmal bewegt, scheidet aus.

Salzteig: Lässt sich zu vielfältigen Kunstwerken verarbeiten. Rezepte gibt es im Internet.

 

 

…und auch Ostern rückt näher!

 

Ostereier färben

Osterplätzchen backen: Ausstechen macht zu jeder Jahreszeit Spaß. Deshalb gibt es diesmal nicht nur Weihnachtsplätzchen, sondern auch Osterplätzchen mit frühlingshaften Motiven – und natürlich bunten Zuckerstreuseln!

 

 

Aktuelles zum Corona-Virus Link zu Prävention und Sicherheit; Bild zeigt das Logo vom Projekt Kompass Externer Link zur 115 - Ihrer Behördennummer - Wir lieben Fragen; Bild zeigt das Logo, welches aus einem Telefon und den Zahlen 115 besteht Externer Link zur KulturRegion FrankfurtRheinMain; Maintal ist Mitglied in der KulturRegion; Bild zeigt das Logo Externer Link zur Charta der Vielfalt; Maintal hat sie unterzeichnet; Bild zeigt das Logo, welches aus vielen bunten Punkten und Kreisen besteht Maintal hat die Charta der Klima-Kommunen Hessen (Logo) unterzeichnet. Das Maintaler Gründerzentrum ist durch den Main-Kinzig-Kreis zertifiziert. Das Bild zeigt das Logo des Zertifikats.