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+++ Aktuelles zu Corona +++

Corona-Virus

+++ Aktuelles zum Corona-Virus und zur Situation in Maintal +++

 

Liebe Maintalerinnen, liebe Maintaler,

 

die weltweite Corona-Virus-Pandemie hat Auswirkungen auf uns alle.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus‘ einzudämmen und zu verlangsamen, ist ein Bündel an Maßnahmen auch in Maintal eingeleitet. Dazu gehört die Schließung von Schulen, Kitas und anderen städtischer Einrichtungen, wie Spielplätze und Maintalbad. Alle Maßnahmen haben zum Ziel, durch Einschränkung der sozialen Kontakte vor allem ältere Menschen und Risikopatienten mit Vorerkrankungen und / oder einer Immunschwäche vor einer Infektion zu schützen.

Die notwendigen Schließungen verändern unser öffentliches Leben und sind vielerorts Gesprächsthema. Dabei tauchen verschiedene Fragen auf. Mit dieser Seite möchten wir Sie umfassend, sachlich und aktuell über die Situation und über Hilfsangebote in Maintal informieren. Achten Sie darauf, dass Sie grundsätzlich seriöse Informationsquellen nutzen, wie das Robert-Koch-Institut, die Seiten der Bundes- und Landesregierung und des Main-Kinzig-Kreises, denn leider sind immer wieder Falschmeldungen im Umlauf, die die Menschen verunsichern.

Um wichtige Infrastruktur in unserer Stadt funktionsfähig zu halten, tagt regelmäßig der Krisenstab der Stadt Maintal mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Fachbereiche. Wir handeln besonnen, konsequent, ohne Panik. Wir beobachten kontinuierlich die sich hochdynamisch verändernde Lage und stehen mit den zuständigen Behörden im Main-Kinzig-Kreis und im Land Hessen im engen Austausch.

Wir werden diese Krise bewältigen, wenn wir als Stadtgesellschaft zusammenhalten. Deshalb meine Bitte, dass Sie aufmerksam sind und schwächeren Menschen in Ihrem Umfeld Unterstützung anbieten. Ich bedanke mich schon heute für die Initiativen von Nachbarschaftshilfe, die bereits angelaufen sind. Das ist ein positives Signal.

Halten wir weiterhin zusammen, seien wir solidarisch -- und bleiben Sie gesund! 

 

Ihre Bürgermeisterin
Monika Böttcher

 

Aktuelle Pressemitteilungen
Ausstellungen virtuell erleben

 

Künstler beschreiten in Zeiten von Corona neue Wege

 

Kunst braucht Öffentlichkeit, braucht die Auseinandersetzung mit dem Dargestellten. Doch in Zeiten von Corona hängen und stehen die Exponate verwaist in den Ausstellungsräumen. So auch die Bilder von Susanne Rempt, die unter dem Titel „Eine Spur aus Tusche und Öl“ im Historischen Rathaus Hochstadt zu sehen wären. Das Maintaler Kulturbüro ermöglicht nun einen Besuch der Ausstellung – virtuell.

 

Gemeinsam mit zwei Künstler*innen hat das Team des städtischen Kulturbüros Videos angefertigt, die einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellungen ermöglichen. Unterlegt sind die Aufnahmen mit Erläuterungen der Künstler*innen. Damit können Kunstinteressierte aus Maintal und Umgebung die Ausstellungen nun auf anderen Wegen und definitiv unter Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln besuchen.

 

Im März konnte die Vernissage der Künstlerin Susanne Rempt im Historischen Rathaus noch stattfinden. Danach musste die Ausstellung „Eine Spur aus Tusche und Öl“ im Zuge der Corona-Verordnungen für das Publikum geschlossen werden. Im Anschluss hätte Frank Gieltowski seine Werke unter dem Titel „Zeitsprünge“ präsentiert. Doch dazu kam es nicht mehr.

 

Stattdessen haben diese beiden Künstler*innen Videos zu ihren Ausstellungen angefertigt. Sie sind auf der städtischen Homepage (https://www.maintal.de/seite/129276/ausstellungen-historisches-rathaus.html#content), auf der Facebookseite des Kulturbüros (https://www.facebook.com/kulturinmaintal/) sowie auf der Facebookseite der Stadt Maintal (www.facebook.com/Maintal.de) veröffentlicht.

 

Bei Fragen können Sie sich beim Kulturbüro unter Telefon 06181 400-633 oder per E-Mail an melden.

 

Pressemitteilung vom 12. Mai 2020


 
Videotelefonie statt Kuschelzeiten

 

Corona und die Auswirkungen auf den Alltag von Tagesmüttern

 

Kindertagespflegestellen in Maintal sind wie die Kindertagesstätten seit 16. März geschlossen. Lediglich die Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, findet statt. Um die Beziehung zu „ihren“ Kindern zu pflegen, haben Tagesmütter originelle Ideen entwickelt und halten über soziale Medien mit den Familien Kontakt. 

 

Ellen Wolf vom Hessischen Kindertagespflegbüro (hktb) hat mit vier Maintaler Tagesmüttern darüber gesprochen, was die Corona-Krise für deren Arbeit bedeutet. Denn klar ist: Tagesmütter und Kinder vermissen sich gegenseitig. Deshalb gehören regelmäßige Telefonate mit den Tagespflegekindern und deren Eltern nun zum Alltag. Der Austausch über die sozialen Medien oder Videotelefonie ist sehr wichtig geworden. „Mit drei meiner Tageskinder und Eltern pflege ich regelmäßig Kontakt. So können mich die Kinder jederzeit sehen und hören, wenn sie es möchten. Die Kinder freuen sich dann immer sehr und erzählen mir, was sie so machen“, berichtet Tagesmutter Katarina Audibert. Den gemeinsamen Alltag mit spontanen Reaktionen, Kuschelzeit, gemeinsamen Entdeckungen oder vertrauten Ritualen ersetzt das jedoch nicht.

 

Abgestimmt auf die Themen, welche die einzelnen Kinder gerade beschäftigen, stellen Kindertagespflegepersonen außerdem Angebote zur Beschäftigung zusammen. „Ich nutze die Zeit, um ansprechende Bastelideen und Geschichten zu suchen, die ich den Familien nach Hause schicke. Besonders freue ich mich über ,Zaunbesuche‘ meiner Tageskinder, bei denen selbstverständlich der Sicherheitsabstand eingehalten wird“, sagt Tagesmutter Andrea Gärtner.

 

Tagespflegepersonen überlegen sich unterschiedlichsten Aktionen. So hat zum Beispiel Kerstin Lange kleine Bilderbücher aus dem Alltag ihrer Kindertagespflege erstellt und in die Briefkästen ihrer Schützlinge geworfen. „Die Reaktion der Familien hat mich selbst überwältigt. Sie haben mir kleine Videoaufnahmen geschickt, auf denen zu sehen ist, wie sich die Kinder mit den Büchern beschäftigen und welche Freude sie haben, wenn sie bekannte Dinge erkennen“, erzählt sie.

 

Bianca Schwing ist eine der Tagesmütter, die eine Notbetreuung anbieten. „Meine Tochter und mein Hund sind für mein Tageskind wichtige bekannte Anknüpfpunkte in der Zeit ohne die anderen Kinder.“ Ein Sicherheitsabstand kann bei der Betreuung nicht eingehalten werden, da besonders die jungen Kinder unter drei Jahren viel Zuwendung, Nähe und Pflege brauchen und einfordern, etwa beim Wickeln und Füttern.

 

Welche Spuren die Ausnahmesituation im Zuge der Corona-Maßnahmen bei den Kindern hinterlassen wird und wie der Wiedereinstieg gestaltet werden kann, dazu machen sich die Kindertagespflegepersonen ihre Gedanken, ohne eine universelle Antwort parat zu haben. Auch, ob die finanzielle Absicherung weiterhin gegeben ist, beschäftigt die selbstständig arbeitenden Frauen.

 

Ein gemeinsames Fazit gibt es jedoch bei allen: Die Zusammenarbeit mit den Familien gelingt gut. Der gemeinsame Wunsch, für jedes einzelne Kind das Beste aus der Situation zu machen, ist ein Ziel, das mit gutem Zusammenhalt erreicht werden kann. Alle freuen sich darauf, hoffentlich bald wieder in einen normalen Betreuungsalltag starten zu können.

Interessierte, die mehr über Kindertagespflege in der Corona-Krise erfahren möchten, finden die ausführlichen Interviews im aktuellen Newsletter des hktb unter folgendem Link: http://www.hktb.de/nachrichten

 

Pressemitteilung vom 11. Mai 2020


 
Büchereibesuch ist wieder möglich

 

Es gelten besondere Schutzmaßnahmen und geänderte Öffnungszeiten

 

Viel Zeit zum Lesen, aber keine neue Lektüre zur Hand. Diese Zeiten sind nun vorbei. Im Zuge der bundes- und landesweiten Lockerungen von Corona-Maßnahmen öffnen auch die Büchereien in Dörnigheim und Bischofsheim wieder für Besucher*innen. Neu sind dann nicht nur einige aktuelle Titel, sondern ebenfalls gewisse Schutzmaßnahmen, die zu berücksichtigen sind.

 

Um die notwendigen Auflagen auf Basis der aktuell gültigen Verordnungen zu erfüllen, hat das Team um Büchereileiterin Nadine Marnette ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Unter anderem müssen feste Hygienestandards und natürlich die Maßgabe der Kontaktbeschränkung eingehalten werden. Vorgesehen sind deshalb beispielsweise Schutzwände aus Acrylglas. In Bischofsheim wurde diese Schutzvorrichtung bereits eingebaut, sodass hier eine Öffnung ab Dienstag, 12. Mai, möglich ist. Dann gelten auch neue Öffnungszeiten. Diese sind für den Standort Bischofsheim wie folgt: Dienstag bis Donnerstag von 14 bis 18.30 Uhr sowie Dienstag von 9.30 bis 11.30 Uhr und Donnerstag von 10.30 bis 12.30 Uhr.

 

Auch in Dörnigheim läuft derzeit die Montage der Trennvorrichtung, sodass hier in einigen Tagen ebenfalls wieder ein Besuch möglich sein dürfte, dann immer Mittwoch bis Freitag von 14 bis 18.30 Uhr und Dienstag von 9 bis 13 Uhr.

 

„Bis auf Weiteres müssen die Büchereien in Hochstadt und Wachenbuchen leider geschlossen bleiben. In beiden Standorten lassen sich die derzeit gültigen Vorschriften zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus nicht umsetzen“, bedauert Nadine Marnette. Doch mit der Öffnung der Büchereien in Bischofsheim und Dörnigheim haben die Leser*innen nun die Möglichkeit, sich mit neuer Lektüre zu versorgen.

 

Beim Besuch der Büchereien bittet das Team darum, folgende Schutzmaßnahmen einzuhalten:

  • Zutritt nur mit Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Begrenzung der Besucher­zahlen je nach Fläche.
  • Kein Aufenthalt in der Bücherei! Nur zügige Ausleihe und Rückgabe möglich.
  • Kindern unter 10 Jahren nur in Begleitung der Eltern.
  • Bitte passende Geldbeträge bei offener Jahresgebühr oder Säumnisgebühren. Keine Kartenzahlung möglich.
  • Bitte Abstand halten!

 

Weil angesichts der langen Schließung sicher viele Leser*innen zeitnah die Büchereien besuchen möchten, empfiehlt Marnette zur Vermeidung von Warteschlangen weniger frequentierten Zeiten den Vorrang zu geben. „Dies ist zum Beispiel der Vormittag. Außerdem besteht die Möglichkeit, Medien telefonisch unter der Nummer 06109 62160 zu verlängern“, erläutert sie.

 

Pressemitteilung vom 8. Mai 2020


 
Bürgertelefon ist weiterhin erreichbar

 

Sprechzeiten werden dem aktuellen Bedarf angepasst

 

Eine neue Normalität kehrt in unser Leben ein. Öffentliche Einrichtungen und Institutionen öffnen ihre Türen wieder, und auch im Rathaus der Stadt Maintal können nach vorheriger Terminvereinbarung dringende Angelegenheiten persönlich erledigt werden. In diesem Zug ändert sich auch die Erreichbarkeit des Corona-Bürgertelefons.

 

Das Bürgertelefon unter der Rufnummer 06181 400-600 ist ab Freitag, 8. Mai, zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr sowie Freitag von 9 bis 15 Uhr. Die bisherigen Sprechzeiten am Wochenende entfallen. Am Bürgertelefon erhalten Anrufer*innen Auskunft zu allen lokalen Themen und nicht-medizinischen Fragen zu Corona, die unmittelbar die Situation in Maintal betreffen.

 

Das Bürgertelefon ist ein zusätzlicher Service der Maintaler Stadtverwaltung, um auf die Fragen der Bürger*innen im Zuge der Corona-Pandemie zu reagieren. Von der Anpassung der Sprechzeiten des Bürgertelefons unberührt bleibt die Erreichbarkeit der Telefonzentrale der Stadtverwaltung. Diese ist unter der Rufnummer 06181 400-0 Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr besetzt. Ergänzend ist die Zentrale Montag und Mittwoch von 13 bis 18 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 13 bis 16 Uhr erreichbar.

 

Pressemitteilung vom 5. Mai 2020


 
Teilöffnung des Maintaler Rathauses

 

Ab 4. Mai können Bürger*innen nach Terminvereinbarung in die Verwaltung kommen

 

Mit der schrittweisen Lockerung einzelner Beschränkungen kehrt ein Stück Normalität in den Alltag zurück. Nachdem viele Geschäfte wieder geöffnet haben und die Schüler*innen der Abschlussklassen in ihre Schulen zurückkehren dürfen, laufen auch in der Maintaler Stadtverwaltung die Vorbereitungen, um das Rathaus nach siebenwöchiger Schließung für die Öffentlichkeit wieder unter Auflagen zu öffnen. Ab Montag, 4. Mai, können Anliegen nach vorheriger Terminvereinbarung vor Ort erörtert werden.

 

Seit Mitte März sind die Türen der Maintaler Stadtverwaltung in der Klosterhofstraße für den Publikumsverkehr geschlossen, um die rasante Ausbreitung des Corona-Virus‘ zu verlangsamen. Während dieser Zeit wurde der gesamte Verwaltungsbetrieb aufrechterhalten; alle Abteilungen waren telefonisch und per E-Mail erreichbar. Nachdem die vom Land Hessen verordneten Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion Wirkung zeigen, erfolgten in den vergangenen Tagen erste Lockerungen. In diesem Zuge sollen ab Montag, 4. Mai, auch die Türen des Maintaler Rathauses wieder für Besucher*innen geöffnet werden. Aktuell erfolgt die Umsetzung eines Konzepts, das den größtmöglichen Schutz der Besucher*innen und Mitarbeiter*innen gewährleisten soll. So werden unter anderem an Arbeitsplätzen mit Kundenkontakt Trennwände aus Plexiglas installiert.

 

Die Einhaltung der Kontaktbeschränkung bedingt allerdings ebenso, dass zunächst kein regulärer Publikumsbetrieb möglich sein wird. Stattdessen vergeben die Mitarbeiter*innen von Stadtladen, Standesamt sowie weiteren Fachdiensten auf telefonische Anfrage einen Termin, um die Zahl der Gäste im Rathaus möglichst gering zu halten. Damit ist ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung ein Besuch im Rathaus möglich. Dieser erfolgt übrigens über den Seiteneingang, wo eine separate Klingel angebracht wird. Die jeweiligen Mitarbeiter*innen nehmen ihre Besucher*innen dann einzeln persönlich in Empfang.

 

„Wir werden vor dem Rathaus eine Wartezone einrichten und entsprechende Markierungen anbringen, um den wartenden Besucher*innen die Einhaltung des erforderlichen Sicherheitsabstandes zu erleichtern. Mit Betreten des Rathauses gilt für unsere Gäste eine Maskenpflicht und natürlich die Bitte, auch hier den gebotenen Abstand zu halten“, erklärt Sylvia Mohr-Bimmel, Fachdienstleiterin Interne Dienste. Im Foyer des Rathauses steht zudem ein Desinfektionsspender zur Verfügung.

 

Eine Terminvereinbarung für den Stadtladen ist möglich unter den Rufnummern 06181 400-205 und -216. Wer Standesamt, Ordnungsbehörde oder andere städtische Fachdienste erreichen möchte, findet ein Telefonverzeichnis auf der Homepage der Stadt Maintal auf www.maintal.de unter „Rathaus/Aufbau Stadtverwaltung“. Gerne hilft auch die Zentrale, erreichbar unter Telefon 06181 400-0, weiter. Unterlagen, die schriftlich bei der Stadtverwaltung eingereicht werden müssen, können in den Briefkasten am Seiteneingang gesteckt werden. Dieser wird mehrmals täglich geleert.

 

„Die Öffnung des Rathauses für die Öffentlichkeit ist ein wichtiger Schritt. Wenngleich Publikumsbesuche zunächst nur unter gewissen Auflagen erfolgen und wir von der vertrauten Routine noch entfernt sind, wird es wieder möglich sein, wichtige Fragen und Anliegen im persönlichen Gespräch direkt zu klären“, sagt Bürgermeisterin Monika Böttcher.

 

Pressemitteilung vom 29. April 2020


 

Mund-Nasen-Bedeckung dient dem gegenseitigen Schutz

 

Ab Montag, 27. April, gilt hessenweit und damit auch in Maintal eine Maskenpflicht

 

Ob als Einwegmaske aus der Apotheke oder als Stoffmaske aus der Nähmaschine, ob in schlichtem Weiß oder fröhlich-bunt bedruckt – den Mund-Nasen-Schutz gibt es mittlerweile in vielen Varianten. Wer kreativ ist, setzt sich an die Nähmaschine und näht sich eine maßgeschneiderte Atemmaske – oder lässt nähen. Auch in Maintal gibt es private Initiativen, die Mund-Nasen-Masken für die Allgemeinheit fertigen. Die Nachfrage ist derzeit hoch, denn ab Montag, 27. April, gilt hessenweit die Maskenpflicht.

 

Was zuletzt vereinzelt zu beobachten war, wird ab kommendem Montag eine Selbstverständlichkeit: das Tragen von Mund-Nasen-Masken in der Öffentlichkeit. Nachdem bislang eine Empfehlung galt, diese in der Öffentlichkeit zum Schutz der Mitmenschen zu tragen, macht die hessische Landesregierung dies nun – wie viele weitere Bundesländer – zur Pflicht. Damit gilt auch für Maintal, dass in Geschäften, Bank- oder Postfilialen, öffentlichen Einrichtungen sowie in Bussen und Bahnen eine Atemmaske getragen werden muss.

 

Die Bedeckung von Mund und Nase soll die Verbreitung von möglicherweise infektiösen Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen reduzieren und die Ausbreitung des Corona-Virus‘ weiter verlangsamen. Dazu bedarf es keiner zertifizierten Schutzmasken. Diese sollten weiterhin dem medizinischen Personal vorbehalten bleiben. Stattdessen sollen Einwegmasken oder selbst genähten Stoffmasken verwendet werden. Je dichter der Stoff gewebt ist, desto besser, denn desto weniger durchlässig ist er. Bei einigen Modellen lässt sich zusätzlich ein Vlies einsetzen. Wer keine Maske hat, kann auch einen Schal oder ein Halstuch über Mund und Nase ziehen.

 

Der Grundgedanke der Maskenpflicht ist der gegenseitige Schutz, insbesondere in Bereichen, in denen viele Menschen zusammenkommen, wie beim Einkaufen oder im Öffentlichen Personennahverkehr. Denn die Mund-Nasen-Bedeckungen schützen weniger Träger als vielmehr das unmittelbare Umfeld. Indem ab Montag in Hessen eine einheitliche Maskenpflicht für alle gilt – ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren sowie Personen, die aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen oder Behinderung keine Bedeckung tragen können – soll das Übertragungsrisiko gemindert werden. „Wenn jeder eine Maske trägt, sind am Ende alle geschützt“, sagt Bürgermeisterin Monika Böttcher und setzt in der Bewältigung der Corona-Pandemie weiterhin auf Zusammenhalt und gegenseitige Rücksichtnahme. „Halten Sie bitte trotz der Maskenpflicht weiterhin die Abstandsregeln ein – und bleiben Sie gesund“, so Böttcher abschließend.

 

Pressemitteilung vom 24. April 2020


 
Vorfreude kaufen und gleichzeitig helfen

 

Auf „Maintal Leben“ Gutscheine erwerben, um Handel und Dienstleister zu unterstützen

 

Kein ausgedehnter Einkaufsbummel, kein Abendessen mit Freunden im Lieblingsrestaurant, keine entspannende Massage, keine Trainingseinheit im Fitnessstudio. Für die einen bedeutet Corona Verzicht und Einschränkungen, für die anderen sind die Auswirkungen der Pandemie existenzbedrohend. Um Geschäfte, Gastronomie und Dienstleister unkompliziert zu unterstützen, hat die Stadt Maintal die Initiative „Maintal Leben“ gestartet.

 

„Maintal Leben“ ist eine Online-Plattform, die ermöglicht, Gutscheine zu kaufen oder Trinkgelder zu spenden, um Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleister oder Anbieter von Freizeitangeboten finanziell zu unterstützen. „Die Idee dahinter ist so einfach wie effektiv“, erläutert die städtische Wirtschaftsförderin Anke Prätzas. „Wer Gutscheine erwirbt oder Trinkgelder stiftet, hilft den betroffenen Geschäften, Gastronomiebetrieben und Dienstleistern in der jetzigen Krise unmittelbar. Denn das Geld geht vollumfänglich, ohne eine Bearbeitungsgebühr, an die jeweiligen Anbieter. Wenn sich die Lage wieder entspannt und unser Alltag sich normalisiert, können die Gutscheine eingelöst werden. Die Plattform ist für Nutzer*innen, sowohl Gewerbetreibende als auch Kunden, einfach zu bedienen“ erläutert Prätzas. Sie dankt der Maintaler Agentur „Kein Zufall“, die sich spontan bereit erklärt hat, das Konzept unentgeltlich umzusetzen, um die gute Idee zu unterstützen.

Die ersten Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleister und Anbieter von Kultur- und Freizeitangeboten haben sich unter www.Maintal-Leben.de bereits kostenlos registriert und nehmen damit an der Aktion teil. Weitere werden in den kommenden Tagen folgen. Auf der Internetseite lässt sich nach Herzenslust stöbern, um für die Zeit nach Corona zu planen, welche Lieblingsorte besucht werden wollen – ob allein, zu zweit, mit der Familie oder Freunden. Maintal ist so vielfältig, mit ganz verschiedenen lebenswerten Orten, dass für alle etwas dabei ist! Wer einen Gutschein kaufen oder Trinkgeld spenden möchte, kann dies ganz einfach per Überweisung oder mittels PayPal. Der Gutschein wird nach Geldeingang verschickt.

 

„Mit der Initiative ‚Maintal Leben‘ wollen wir Einzelhändler und Gastronomie in der Zeit der Kontaktsperre unterstützen. Denn wir alle wünschen uns, dass das Angebot in unserer Stadt auch nach der Pandemie so vielfältig bleibt, wie wir es kennen und lieben. Auf der Plattform können Interessierte einen Gutschein kaufen oder Trinkgeld spenden und damit gleich doppelt Freude schenken. Also, machen Sie mit und unterstützen Sie Ihren Lieblingsort“, lädt Bürgermeisterin Monika Böttcher ein.

 

Pressemitteilung vom 17. April 2020


 
Fahrradgarage als Plan B für die Offenlage von Bebauungsplänen

 

Stadtverwaltung stellt öffentliche Beteiligung trotz geschlossenen Rathauses sicher

 

Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. In so ziemlich allen Lebens- und Arbeitsbereichen ist derzeit Einfallsreichtum gefragt, um einerseits offizielle Maßgaben einzuhalten und andererseits notwendige Abläufe aufrechtzuerhalten. Davon betroffen sind auch die Mitarbeiter*innen des städtischen Fachdienstes Stadtentwicklung und Stadtplanung. Sie müssen für die Aufstellung von Bebauungsplänen eine Beteiligung der Öffentlichkeit sicherstellen – trotz eines geschlossenen Rathauses.

 

Normalerweise liegen Bebauungspläne zur Einsicht in den Räumlichkeiten des Fachdienstes Stadtentwicklung und Stadtplanung im Rathaus aus. Doch der Alltag ist zurzeit nicht normal und die Türen der Stadtverwaltung sind seit Mitte März für den Publikumsverkehr geschlossen. Trotzdem geht die Arbeit für die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung weiter. Abstimmungsprozesse und Fristen müssen eingehalten werden. Etwa bei der Erstellung und Offenlage von Bebauungsplänen. Im vorliegenden Fall für die beiden Bebauungspläne „Am Zimmersee, 3. Änderung“ und „Eichenheege Sportplatz“. Doch wie die Bürger*innen beteiligen, wenn sie nicht ins Rathaus kommen dürfen? Ganz klar, es braucht einen „Plan B“.

 

Die Vorgaben des Hessischen Wirtschaftsministeriums zur rechtssicheren Durchführung einer Offenlage in Corona-Zeiten müssen beachtet werden. Es wurde also nach einem geeigneten Ort gesucht, um die Einsehbarkeit der Planungsunterlagen für die Öffentlichkeit sicherzustellen, ohne dabei auf einen direkten Zugang zum Rathaus angewiesen zu sein. In einem Nebengebäude des Rathauses, das bislang als Fahrradgarage genutzt wurde, können die Pläne nun ohne vorherige Kontaktaufnahme oder Terminvereinbarung Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und Mittwoch zusätzlich von 13 bis 17 Uhr eingesehen werden. Während des Zeitraums der Offenlage stehen die Unterlagen ebenfalls digital auf der Homepage der Stadt Maintal zur Verfügung.

 

Bei Fragen zu den beiden Bebauungsplänen „Am Zimmersee, 3. Änderung“ (Kita Rhönstraße) und „Eichenheege Sportplatz“ oder wenn Sie eine Stellungnahme abgeben möchten, wenden Sie sich an den Fachdienst Stadtentwicklung und Stadtplanung unter 06181 400-456 oder per –E-Mail an .

 

Pressemitteilung vom 6. April 2020


 
Wirtschaftsförderung unterstützt Maintaler Firmen                

 

Aktuelle Informationen in Zeiten der Corona-Pandemie

 

Geschäfte müssen schließen, Betriebe Kurzarbeit anordnen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind weitreichend und sorgen bei vielen Unternehmen und Selbständigen für Umsatzeinbrüche. Maintaler Gewerbetreibende, die Auskünfte über Fördermöglichkeiten benötigen, können sich mit ihren Fragen an die städtische Wirtschaftsförderung wenden.

 

Wirtschaftsförderin Anke Prätzas informiert regelmäßig über die Fördermöglichkeiten von Bund und Land. „Es steht ein breites Spektrum finanzieller Fördermöglichkeiten zur Verfügung, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei Investitionen und mit Betriebsmitteln zu unterstützen“, erklärt sie. Einige Förderangebote könnten auch eingesetzt werden, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken, die den Unternehmen aufgrund von Umsatzausfällen durch die Corona-Pandemie entstünden.

 

Darüber hinaus übermittelt die Wirtschaftsförderung den Unternehmen die aktuell gültigen Verordnungen zur Bekämpfung des Coronavirus‘. Darin ist unter anderem definiert, welche Betriebe und Einzelhandelsgeschäfte geschlossen sein müssen. Außerdem unterstützt die städtische Wirtschaftsförderung bei der Veröffentlichung von Lieferservice-Angeboten auf der Plattform „Maintal hält zusammen“.

 

Wirtschaftsförderin Anke Prätzas bietet allen Unternehmen an, sie mit aktuellen Informationen per E-Mail auf dem Laufenden zu halten. Dafür ist lediglich eine kurze E-Mail an nötig.

 

Pressemitteilung vom 1. April 2020


 

Keine Kita-Gebühren während Schließzeit

 

Eltern finanziell entlasten – Unterstützung auch für freie Träger

 

Kindertagesstätten und Einrichtungen der Schulkindbetreuung sind seit 16. März geschlossen, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Seitdem übernehmen Eltern die Betreuung ihrer Kinder. Mitunter entstehen dadurch finanzielle Einbußen, weil die berufliche Tätigkeit nicht wie gewohnt ausgeübt werden kann. Um die Familien zu entlasten, wird zunächst für den Monat April auf den Einzug der Gebühren verzichtet. Auch freie Trägern sollen diese Möglichkeit haben. Ihnen stellt die Stadt Zuschüsse in Aussicht.

 

Die aktuelle Situation ist außergewöhnlich und bislang einzigartig – sowohl für die Träger der Betreuungseinrichtungen als auch für Familien. Eltern müssen flexibel agieren und reagieren, um ihre beruflichen Verpflichtungen und die Betreuung ihrer Kinder zu organisieren. Das kann, etwa durch reduzierte Arbeitszeiten, Kurzarbeit oder Freistellung auch finanzielle Einschnitte bedeuten. Um Maintaler Familien in dieser Situation zu unterstützen, haben die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses den Vorschlag des Magistrats angenommen, den Einzug von Kitagebühren und Verpflegungsentgelt für April und gegebenenfalls für weitere Monate – je nach Dauer der Schließung - auszusetzen. Außerdem wird eine anteilige Rückerstattung für den März geprüft.

 

Diese Regelung soll ebenfalls für Betreuungsangebote in freier Trägerschaft gelten. „Wir streben eine Gleichbehandlung aller Eltern an“, betont Bürgermeisterin Monika Böttcher. Deshalb soll es die Möglichkeit geben, dass freie Träger Zuschüsse erhalten, um die entstehenden Beitragsausfälle kompensieren zu können. Die entsprechenden städtischen Mittel stehen bereit. Für Familien, deren Kinder bei Tagespflegepersonen betreut werden, hat der Main-Kinzig-Kreis als zuständiger Träger bereits festgelegt, dass für April keine Beiträge erhoben werden.

 

„Es ist eine Mammutaufgabe, die viele Familien aufgrund der Corona-Krise bewerkstelligen müssen. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir sie unterstützen, wo es nur möglich ist. Mit dem Verzicht auf die Kita-Gebühren leisten wir einen finanziellen Beitrag. Auch darüber hinaus stehen wir Familien in dieser angespannten Situation zur Seite. Wir lassen niemanden allein“, erklärt Böttcher. So seien die städtischen Kitas weiterhin im Kontakt mit den Familien. Räumlichen Abstand zu halten bedeute schließlich nicht, den Kontakt zu den Kindern und ihren Familien zu verlieren. So werden beispielsweise Angebote für die Kinder vorbereitet und den Eltern übermittelt oder es finden Telefonate zwischen den Kindern und ihren Erzieher*innen statt. Außerdem sind telefonische Beratungsangebote für Familien geplant.

 

Pressemitteilung vom 1. April 2020


 
Abfallsammelstellen und Wertstoffhof bleiben geöffnet

 

Hinweise zum Verhalten bei der Entsorgung in Corona-Zeiten – Spezielle Regelungen für Quarantäne-Haushalte

 

Städtische Einrichtungen sind weitgehend geschlossen, das öffentliche Leben ist eingeschränkt. Einige Bürger*innen erkundigen sich deshalb am Bürgertelefon sowie beim zuständigen Fachdienst, ob davon auch die Abfallsammelstellen oder der Wertstoffhof betroffen sind. Die verantwortlichen Mitarbeiterinnen Ingrid Hegenbarth-Müller und Kerstin Franz weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass Abfallsammelstellen und Wertstoffhof weiterhin regulär geöffnet haben.

 

Es wird jedoch darum gebeten, bei der Abgabe folgende Verhaltensempfehlungen einzuhalten:

  • Bitte nutzen Sie die Abgabeangebote so wenig wie möglich.
  • Halten Sie die Abstandsregeln ein.
  • Wer krank ist (Grippe, Husten, Atembeschwerden, Corona-Infektion) und/oder

in den letzten 14 Tagen in einem Corona-Risikogebiet war, darf die Anlagen nicht betreten.

 

Für Quarantäne-Haushalte gelten gesonderte Regelungen:

  • Bleiben Sie zu Hause, betreten Sie keine öffentlichen Abfallannahmestellen.
  • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste, feuchtigkeitsbeständige Abfallsäcke verpackt werden. Die Entsorgung etwa von losen Taschentüchern und anderen Hygieneabfällen in eine Abfalltonne ist zu unterlassen. Benutzte Taschentücher gehören gut verpackt in die Restmülltonne, nicht in die Biotonne.
  • Die Restmüllsäcke müssen zugebunden oder zugeknotet werden.
  • Sofern Abfälle getrennt gesammelt werden (Papier, Gelber Container/Gelber Sack), ist darauf zu achten, mindestens drei Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Tonnen/Säcke zu geben.
  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Wenn möglich sind die Oberflächen zu reinigen.

 

Die Kompostierungsanlage im Gewerbegebiet Maintal-Ost in Dörnigheim ist für die Bürger*innen der Städte Maintal und Bad Vilbel ab Montag, dem 4. Mai unter den gängigen Sicherheitsbedingungen (Mindestabstand von 1,5 Metern und Tragen eines Nasen-Mundschutzes) wieder geöffnet. Bei geschlossenem Tor bitte klingeln. 

 

In Maintal finden im April 2020 keine Schadstoffsammlungen statt. Folgender Termin entfällt: Mittwoch, 15. April 2020, in Dörnigheim und Wachenbuchen.

 

Änderungen von  Abfallentsorgungsangeboten sind auf der Homepage der Stadt, unter www.maintal.de, unter dem Stichwort „Aktuelles zu Corona“, Informationen zur Abfallwirtschaft, zu finden. Diese Seite wird täglich aktualisiert.

 

Pressemitteilung vom 26. März 2020


 
Maintal hält zusammen

 

Bürger*innen in allen Stadtteilen übernehmen ehrenamtlich die täglichen Besorgungen

 

Zu Hause bleiben. Diese eindringliche Aufforderung richtet sich an alle Bürger*innen. Denn je mehr Menschen ihre sozialen Kontakte und Aktivitäten einschränken, desto effektiver lässt sich die Ausbreitung des Corona-Virus‘ verlangsamen, und die Kapazitäten in den Kliniken bleiben für jene Patient*innen verfügbar, die eine stationäre Behandlung benötigen. Damit insbesondere Menschen, die zu den Risikogruppen zählen, auch tatsächlich zu Hause bleiben können, haben bereits viele Maintaler*innen angeboten, notwendige Besorgungen ehrenamtlich zu übernehmen.

 

Ob die Abholung eines Medikaments in der Apotheke, der Einkauf im Supermarkt oder die Abgabe eines Pakets bei der Post – die Hilfsangebote für Menschen, die zu den Risikogruppen gehören, umfassen die gesamte Bandbreite der notwendigen Erledigungen. Deshalb appelliert auch Bürgermeisterin Monika Böttcher eindringlich: „Bitte halten Sie sich an die Vorgaben und die Hygieneregeln – zu Ihrem Schutz und dem Schutz der Allgemeinheit.“

 

Natürlich greift die Kontaktbeschränkung tief in unsere Gewohnheiten und das Bedürfnis nach sozialer Interaktion ein. Insbesondere für alleinstehende Menschen kann sich dadurch das Gefühl der Isolation verstärken. Doch um sich auszutauschen, ist der unmittelbare Kontakt nicht zwingend erforderlich. „In den vergangenen Tagen sind viele kreative Ideen entstanden, um miteinander in Verbindung zu bleiben. Enkelkinder schicken Videobotschaften an die Großeltern, Freunde schreiben sich wieder Briefe und Nachbarn plaudern von Fenster zu Fenster. Nutzen Sie diese Möglichkeiten“, erzählt Monika Böttcher. Sie bittet deshalb insbesondere Menschen der Risikogruppen darum, für notwendige Besorgungen die Hilfe von Familienangehörigen, Freunden und Nachbarn anzunehmen.

 

Maintaler*innen, die zu den vom Robert-Koch-Institut bestimmten Risikogruppen gehören, können die Hilfsangebote folgender Stellen in Anspruch nehmen.

 

● Evangelische Kirchengemeinde Dörnigheim, Ansprechpartner*innen: Pfarrer Eckhard Sckell (Tel. 06181 49 19 02), Pfarrerin Ines Fetzer (Tel. 06181 4 51 06), Pfarrer Dr. Martin Streck (Tel. 06181 49 22 10). Sollte das Gespräch nicht persönlich entgegengenommen werden können, bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen und um Rückruf bitten (Angebot für Menschen aus Dörnigheim).

● Evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim, Ansprechpartner*innen: Pfarrer Jens Heller (Tel. 06109 699 72 28), Pfarrerin Kirsten Schulmeyer (Tel. 06109 69 89 20) oder das Gemeindebüro (Tel. 06109 644 91); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr (Angebot für Menschen aus Bischofsheim).

● Evangelische Kirchengemeinde Hochstadt, Ansprechpartner: Pfarrer Uwe Rau (Tel. 0163 3098278). (Angebot für Menschen aus Hochstadt).

● Evangelische Kirchengemeinde Wachenbuchen, Ansprechpartner: Pfarrer Jost Häfner (Tel. 06181 83792); Anrufzeiten: Montag bis Samstag von 11 bis 12 Uhr (Angebot für Menschen aus Wachenbuchen und Mittelbuchen).

● Arbeitskreis Asyl, Ansprechpartnerin: Christine Meyer-Simon (Tel. 0162 413 34 95; Email:   ); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr.

● Lieferservice Pizzeria Calimero in Hochstadt, Ansprechpartner: Inhaber Ergün Calik (Tel. 0177-7987858), Anrufzeiten: Montag bis Samstag von 11 bis 23 Uhr (Angebot für Menschen aus Hochstadt).

● Taxiunternehmen „Maintaler Taxi" (Tel. 06181 66 88 333), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr

● „Sozialwerk Haushalt und Familie“ (Tel. 06051 470 203), der Dienst unterhält auch ein Büro in Maintal, Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr

● Fachdienst Soziale Dienste, Ansprechpartnerinnen: Renate Gundert-Buch (Tel. 06181 400-367), Kathleen Wendler (Tel. 06181 400-452), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr.

● Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur, Ansprechpartner*innen: Katharina Kächelein (Tel. 06181 400-432), Dominik Hilfenhaus (Tel. 06181 400-471), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr.

 

Sollten Sie sich mit Ihrem Verein oder Ihrer Organisation an dem Einkaufsservice beteiligen wollen, wenden Sie sich an Dominik Hilfenhaus von der städtischen Freiwilligenagentur unter der Rufnummer 06181 400-471 oder an das Bürgertelefon der Stadt Maintal unter 06181 400-600. Die Kriminalpolizei rät Bürger*innen, mit solchen Aufträgen nur Personen zu betrauen, die persönlich bekannt und vertrauenswürdig sind. Denn es gebe auch unseriöse Hilfsangebote, die unter anderem in sozialen Netzwerken angeboten würden. Eine Übersicht der städtischen Aufstellung der Hilfsangebote findet sich ebenfalls auf der Homepage der Stadt Maintal unter www.maintal.de, „Aktuelle Themen“, „Corona-Virus“.

 

Pressemitteilung vom 24. März 2020


 
Hilfe und Information in Zeiten von Corona

 

Bürgertelefon der Stadt Maintal ist jeden Tag erreichbar

 

Corona betrifft die Menschen weltweit. Die Ausbreitung des neuartigen Virus‘ und die Auswirkungen der Pandemie bestimmen die Berichterstattung in den Medien. Trotzdem ergeben sich bei vielen Bürger*innen ganz individuelle Fragen, bezogen auf ihr Leben vor Ort. Um bei lokalen Anliegen schnell und unbürokratisch zu informieren, hat die Stadtverwaltung Maintal ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist erreichbar unter der Telefonnummer 06181 400-600.

 

Das Bürgertelefon ist ab sofort täglich besetzt: Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr. Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung geben dort Auskunft zu allen nicht-medizinischen Fragen, die unmittelbar die Situation vor Ort in Maintal betreffen. Und davon gibt es aufgrund der hochdynamischen Entwicklung viele. Schließlich sorgen Anpassungen in den offiziellen Verordnungen beinahe täglich für veränderte Rahmenbedingungen im Alltag.

 

„Wichtig ist jetzt besonnen zu bleiben. Mit dem Bürgertelefon wollen wir als Stadtverwaltung einen Beitrag dazu leisten, dass die Maintaler*innen und Maintaler sachlich informiert sind. Wir haben ein offenes Ohr für ihre Anliegen und auch Anregungen“, erklärt Bürgermeisterin Monika Böttcher.

 

Am Bürgertelefon erhalten Anrufer*innen deshalb Auskunft zu allen lokalen Themen. Gleichzeitig können sich Bürger*innen dort über Hilfsangebote vor Ort informieren. Es gibt bereits einige Initiativen, die für gesundheitlich besonders gefährdete Personen tägliche Besorgungen übernehmen. Vereine oder Organisationen, die ähnliche nachbarschaftliche Hilfe anbieten möchten, können sich ebenfalls am Bürgertelefon melden.

 

Medizinische Fragen zu beantworten liegt unverändert in der Zuständigkeit des Gesundheitsamts des Main-Kinzig-Kreises, das über das Bürgertelefon des Kreises unter 06051-8510000 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie am Wochenende jeweils von 9 bis 15 Uhr erreichbar ist.

 

Umfangreiche Informationen zum Corona-Virus (auch in weiteren Sprachen) und den Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie eine Übersicht der derzeitigen Hilfsangebote und weiterführende Links gibt es ebenfalls auf der Homepage der Stadt Maintal auf www.maintal.de unter „Aktuelles“.

 

Pressemitteilung vom 20. März 2020


 

Corona-Virus: Stadt Maintal richtet Bürgertelefon ein

 

Ab sofort telefonische Informationen, die Maintal betreffen

 

Die weltweite Corona-Pandemie und die daraus resultierenden gravierenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens werfen viele Fragen auf. Um aktuell und sachlich zu informieren und damit der Verbreitung von Falschmeldungen entgegenzuwirken, richtet die Maintaler Stadtverwaltung ein Bürgertelefon ein. Es ist ab Freitag, 20. März, immer montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 06181 400-600 erreichbar.

 

Je zwei Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung beantworten am Bürgertelefon alle nicht-medizinischen Fragen zur aktuellen Situation in Maintal und helfen bei Anliegen, welche die Stadtverwaltung betreffen, weiter. Bei allen übergeordneten Themen informieren die Mitarbeiter*innen, welche offiziellen Stellen dafür zuständig sind. Über das Bürgertelefon werden auch Hilfsangebote, wie beispielsweise Ideen zur Nachbarschaftshilfe, entgegengenommen.

 

„Mit diesem lokalen Angebot bieten wir eine zentrale Kontaktstelle für unsere Bürgerinnen und Bürger, an die sie sich mit ihren Fragen wenden können, die konkret ihr Leben und Arbeiten in Maintal betreffen. In der jetzigen Situation gilt es, einerseits umfassend und unaufgeregt zu informieren und andererseits Anregungen und Angebote aus der Bürgerschaft zu bündeln. Wir wollen damit die Solidarität stärken und gleichzeitig Verunsicherung oder Ängsten vorbeugen.  Wichtig ist jetzt der Zusammenhalt in unserer Stadt“, erklärt Bürgermeisterin Monika Böttcher.

 

Das Bürgertelefon ist Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Auch für das Wochenende 28. und 29. März werden Sprechzeiten sichergestellt und zeitnah bekannt gegeben. Ergänzend gibt es auch auf der Internetseite www.maintal.de unter „Aktuelles“ ein umfangreiches Informationsangebot, das kontinuierlich aktualisiert und erweitert wird.

 

Pressemitteilung vom 19. März 2020


 
Bürgerinformation rund um Corona

 

Stadtverwaltung bietet umfassenden Überblick auf ihrer Homepage  

 

Die weltweite Corona-Virus-Pandemie hat Auswirkungen auf alle Menschen. Um die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen, hat auch Maintal verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um die sozialen Kontakte drastisch zu reduzieren. Dies dient der Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung sowie dem Schutz vor allem älterer Menschen und Risikopatienten. Mit dieser erheblichen Einschränkung des öffentlichen Lebens sind viele Fragen verbunden. Auf der städtischen Homepage www.maintal.de informiert die Stadtverwaltung daher umfassend und aktuell.

 

Die Schließungen von Schulen, Kitas, kommunalen Einrichtungen sowie die Absage von Veranstaltungen verändern das öffentliche Leben grundlegend und sind dominierendes Gesprächsthema. Dabei tauchen verschiedene Fragen auf. Die Stadtverwaltung informiert auf der Startseite ihrer Homepage unter „Aktuelle Themen“ und dem Stichwort „Corona-Virus“ deshalb über die Situation in Maintal und gibt Antworten auf verschiedene Fragen. Die Seite wird kontinuierlich ergänzt und aktualisiert.

 

„Achten Sie darauf, dass Sie grundsätzlich seriöse Informationsquellen nutzen, wie das Robert-Koch-Institut, die Seiten der Bundes- und Landesregierung und des Main-Kinzig-Kreises, denn leider sind immer wieder Falschmeldungen im Umlauf, die die Menschen verunsichern“, appelliert Bürgermeisterin Monika Böttcher.

 

Um wichtige Infrastruktur in Maintal funktionsfähig zu halten, tagt regelmäßig der Krisenstab der Stadt Maintal mit Mitarbeiter*innen aller Fachbereiche. „Wir handeln besonnen, konsequent, ohne Panik. Wir beobachten kontinuierlich die sich hochdynamisch verändernde Lage und stehen mit den zuständigen Behörden im Main-Kinzig-Kreis und im Land Hessen im engen Austausch. Wir werden diese Krise besser bewältigen, wenn wir als Stadtgesellschaft zusammenhalten. Deshalb meine Bitte, dass Sie aufmerksam sind und schwächeren Menschen in Ihrem Umfeld Unterstützung anbieten“, so Böttcher.

 

Es sind bereits verschiedene Initiativen entstanden, die nachbarschaftliche Hilfe leisten und Erledigungen wie Einkäufe oder das Besorgen von Medikamenten für Risikopatienten wie ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen und/oder einer Immunschwäche übernehmen. 

Derzeit bieten folgende Stellen Hilfe für betroffene Maintaler*innen an:

  • Evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim, Ansprechpartner*innen: Pfarrer Jens Heller (Telefon: 06109 699 72 28), Pfarrerin Kirsten Schulmeyer (Telefon: 06109 69 89 20) oder das Gemeindebüro (Telefon: 06109 644 91)
  • Arbeitskreis Asyl, Ansprechpartnerin: Christine Mayer-Simon (Telefon: 0162 413 34 95; E-Mail:   )
  • Fachdienst Soziale Dienste, Ansprechpartnerinnen: Renate Gundert-Buch (Telefon: 06181 400-367), Kathleen Wendler (Telefon: 06181 400-452)
  • Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur, Ansprechpartner*innen: Katharina Kächelein (Telefon: 06181 400-432), Dominik Hilfenhaus (Telefon: 06181 400-471)
  • Stadtteilzentrum Bischofsheim (Telefon: 06109 698280) während der Telefonzeiten (Dienstag: 9 bis 11 Uhr, Mittwoch: 9 bis 11 Uhr, Donnerstag: 15 bis 18 Uhr) 

 

Sollten sich weitere Vereine, Organisation oder Privatpersonen an dem Einkaufsservice beteiligen wollen, können sich diese an Dominik Hilfenhaus von der Freiwilligenagentur Maintal Aktiv unter der Rufnummer 06181 400-471 wenden.

 

Pressemitteilung vom 16. März 2020


 
Rathaus für Publikumsverkehr geschlossen
 

Gleiches gilt für Maintalbad, Büchereien, städtische Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie das MWG-Kundenzentrum

 

Soziale Kontakte auf das Nötigste reduzieren. Diese Strategie, die auch Maßgabe für die Schließung städtischer Betreuungseinrichtungen und die Absage von Veranstaltungen ist, soll die Verbreitung des Corona-Virus‘ verlangsamen. Deshalb ist es ebenfalls notwendig, das Rathaus, das Maintalbad, die vier Stadtteilbüchereien sowie die städtischen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit für Besucher*innen zu schließen.

 

Die Stadt Maintal wird das Rathaus für den allgemeinen Publikumsverkehr ab Montag, 16. März, bis auf Weiteres schließen. Für das Kundenzentrum der Maintalwerke GmbH (MWG), dem kommunalen Energieversorger, in der Neckarstraße gilt das ebenso.

 

Selbstverständlich wird im Rathaus weiterhin gearbeitet, alle Funktionen bleiben besetzt, alle wichtigen Aufgaben werden erledigt und die Mitarbeiter*innen sind zu den Sprechzeiten telefonisch oder per Mail erreichbar. Die Türen bleiben jedoch für den Publikumsverkehr geschlossen. Persönliche Gespräche im Haus sind ab sofort nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Regelung gilt ausnahmslos auch für den Stadtladen, das Ordnungsamt und das Standesamt. Die MWG ist telefonisch und per E-Mail für ihre Kunden erreichbar sowie für alle Notfälle einsatzbereit.

 

Bereits ab Sonntag, 15. März, wird das Maintalbad bis auf Weiteres den Badebetrieb einstellen. Auch die vier Stadtteilbüchereien werden ab Montag, 16. März, geschlossen bleiben. Gleiches gilt für den Kinderclub und Boni‘s Treff im Dörnigheimer Brüder-Schönfeld-Haus sowie das Kinder- und Jugendhaus in Bischofsheim. „Vorrangiges Ziel dieser Maßnahmen ist, soziale Interaktionen einzuschränken, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren und die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen. Dies dient dem Wohl der Allgemeinheit“, begründet Bürgermeisterin Monika Böttcher die Entscheidung.

 

Wie sich die Lage weiterentwickelt und ob zusätzliche Maßnahmen notwendig werden, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Deshalb befindet sich die Stadtspitze im regelmäßigen Austausch mit den zuständigen Behörden. Der Krisenstab beobachtet die Lage kontinuierlich und wird die Bürger*innen aktuell informieren. „Wichtig ist jetzt, dass wir alle zusammenhalten, Nachbarschaftshilfe leisten und uns um schwächere Menschen kümmern. Ich danke allen, die dies unterstützen und die bereits entsprechende Initiativen angestoßen haben. Die Herausforderungen, die noch vor uns liegen, meistern wir am besten im Miteinander“, appelliert die Bürgermeisterin.

 

Pressemitteilung der Stadt Maintal vom 14. März 2020


 

 

Schließung von Kitas und Hort

 

Notfallbetreuung für Eltern in systemrelevanten Berufen sichergestellt

 

Um die dynamische Ausbreitung des Corona-Virus‘ einzugrenzen, hat der Main-Kinzig-Kreis die Schließung aller Schulen ab Montag, 16. März, angeordnet. Die Stadt Maintal wird ergänzend die städtischen Betreuungseinrichtungen schließen. Es wird eine Notbetreuung für Kinder eingerichtet, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind und die keine andere Betreuung organisieren können.

 

Zu den Berufen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur relevant sind, zählen Ärzte, Pflegekräfte, Polizei, Feuerwehr, hauptamtliche Rettungsdienste und Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung Maintal. Eltern aus diesen Berufsgruppen, deren Kinder die städtischen Betreuungseinrichtungen besuchen, können ab Montag eine Notfallbetreuung in den jeweiligen Einrichtungen in Anspruch nehmen, sofern sie einen geeigneten Nachweis über ihre berufliche Tätigkeit erbringen können und keine alternative Betreuungsmöglichkeit nutzen können. Die Notbetreuung erfolgt zu den regulären Öffnungszeiten von 7 bis 17 Uhr.

 

„Nachdem der Main-Kinzig-Kreis am Freitagmittag alle Bürgermeister*innen über die Schließung der Schulen informiert hat, ist die Schließung der Kindertageseinrichtungen unausweichlich. Im Krisenstab haben wir beschlossen, unsere Einrichtungen analog zu den Schulen ab Montag, 16. März, zu schließen. Uns ist bewusst, dass dies für die meisten Familien ein Umorganisieren bedeutet. Deshalb werden wir die Eltern unterstützen, die in Berufen tätig sind, die wichtige Infrastrukturen aufrechterhalten. Dazu wird es eine Notbetreuung geben. Laut Robert-Koch-Institut lässt sich die Ausbreitung des Virus‘ eindämmen, indem wir die sozialen Kontakte reduzieren. Es geht um die Gesundheit und den Schutz unserer Mitmenschen, insbesondere von jenen Personen, die aufgrund von Alter, Vorerkrankungen oder Immunschwäche besonders gefährdet sind“, sagt Bürgermeisterin Monika Böttcher.

 

Stand heute gibt es in Maintal noch keinen bestätigten Fall einer Corona-Virus-Infektion. Der Krisenstab der Stadt Maintal unter Leitung der Bürgermeisterin beobachtet die sich dynamisch verändernde Lage kontinuierlich und steht in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden.

 

Pressemitteilung der Stadt Maintal vom 13. März 2020


 

 

Schutz der Bevölkerung hat Vorrang

 

Krisenstab beschließt Maßnahmen, um Ausbreitung des Corona-Virus‘ einzudämmen

 

Neue laborbestätigte Corona-Fälle im Main-Kinzig-Kreis und die Einstufung als Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation machen es notwendig, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen. So soll eine Überlastung des Gesundheitssystems vermieden werden. Daher hat der Magistrat der Stadt Maintal in einer Sitzung des Krisenstabs unter der Leitung der Bürgermeisterin entschieden, alle städtischen Veranstaltungen abzusagen und städtische Veranstaltungsorte zu schließen. 

 

Grundlage für die Absage aller städtischen Veranstaltungen ist eine Verfügung des Main-Kinzig-Kreises, alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ab 300 Personen und Freiluftveranstaltungen ab 1.000 Personen abzusagen. Für kleinere Veranstaltungen wird darin empfohlen, eine Absage oder Verschiebung im Einzelfall zu prüfen. Der Erlass gilt vorerst bis 10. April. Daraufhin hat sich der Krisenstab um Bürgermeisterin Monika Böttcher eingehend beraten und entschieden, alle städtischen Veranstaltungen abzusagen, die nicht von Dringlichkeit sind – unabhängig von der Anzahl der Teilnehmenden. Zudem werden Veranstaltungsstätten wie Bürgerhäuser oder die Maintal-Halle geschlossen. Dies wird sich auch auf den Übungsbetrieb einzelner Vereine auswirken.

 

„Mit dieser klaren Regelung möchten wir gezielt den vielen Fragen und der Verunsicherung von Veranstaltern und Bürger*innen begegnen. Vor allem wollen wir mit diesen Maßnahmen dazu beitragen, die sogenannte Eindämmungsstrategie des Virus zu unterstützen, wenngleich es in Maintal weiterhin keinen bestätigten Corona-Virus-Fall gibt“, erläutert Bürgermeisterin Monika Böttcher. Darüber hinaus appelliert sie gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat an alle Vereine, Institutionen und Organisationen, auf Veranstaltungen in vereinseigenen Räumlichkeiten zu verzichten. Vorrangiges Ziel ist, so empfiehlt es das Robert-Koch-Institut, dass jede/jeder Einzelne die sozialen Kontakte reduziert.

 

„Wir alle sind in der aktuellen Situation aufgefordert, zu hinterfragen, welche öffentlichen Aktivitäten tatsächlich dringlich sind. Schließlich tragen wir eine soziale Verantwortung unseren Mitmenschen gegenüber. Deshalb muss es jetzt darum gehen, jene zu schützen, die durch das Virus besonders gefährdet sind. Hierzu zählen ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem“, begründet Böttcher die Entscheidung. „Wir befinden uns in einer besonderen Situation, in der die Gesundheit und der Schutz der Bevölkerung absolute Priorität haben“, macht Böttcher deutlich.

 

In den Bussen des Stadtverkehrs Maintal (SVM) ist außerdem der vordere Einstieg nicht mehr möglich, ebenso wenig wie der Fahrkartenkauf im Bus, um das Personal zu schützen. Dennoch müssen sich Fahrgäste einen gültigen Fahrschein besorgen, etwa über Fahrkartenautomaten, per Handyticket oder über den Onlineshop des RMV. Diese Regelung gilt im gesamten RMV-Gebiet.

 

„Wir prüfen kontinuierlich die aktuelle Lage und sind im intensiven Austausch mit den zuständigen Behörden, um differenziert und situationsabhängig zu entscheiden, welche Maßnahmen erforderlich sind. Denn die Entwicklung verändert sich dynamisch“, erklärt die Rathauschefin.

 

Pressemitteilung der Stadt Maintal vom 13. März 2020

 
Corona von A bis Z
Abstand

Trotz aller Lockerungen muss weiterhin zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Das gilt auch, wenn eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird.

 

Alten- und Pflegeheime

Besuche in Senioren- und Pflegeeinrichtungen sind generell wieder möglich. Dies gilt zunächst für eine Person aus dem Kreis der Angehörigen pro Woche für die Dauer von einer Stunde und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Die "Kleeblatt"-Seniorenzentren in Maintal weisen auf ihrer Internetseite darauf hin, dass sie die Lockerungen des Besuchsverbots noch nicht umgesetzt haben und derzeit die notwendigen Vorkehrungen treffen.

 

Büchereien

Die Bücherei in Bischofsheim hat zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag bis Donnerstag von 14 bis 18.30 Uhr sowie Dienstag von 9.30 bis 11.30 Uhr und Donnerstag von 10.30 bis 12.30 Uhr. Auch die Dörnigheimer Bücherei wird bald öffnen. Bis auf Weiteres müssen die Büchereien in Hochstadt und Wachenbuchen geschlossen bleiben. In beiden Standorten lassen sich die derzeit erforderlichen Schutzvorkehrungen nicht umsetzen.

Ein Zutritt ist nur mit Mund-Nasen-Bedeckung erlaubt. Es ist kein Aufenthalt, sondern lediglich eine zügige Ausleihe und Rückgabe vorgesehen. Kinder unter zehn Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Es wird außerdem darum gebeten, passende Geldbeträge bei offener Jahresgebühr oder Säumnisgebühren bereitzuhalten, da keine Kartenzahlung möglich ist.

 

Bürgertelefon

Das Bürgertelefon ist Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr sowie Freitag von 9 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 06181 400-600 erreichbar. Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung beantworten dort alle nicht-medizinischen Fragen zur aktuellen Situation in Maintal und helfen bei Anliegen, welche die Stadtverwaltung betreffen, weiter.

 

Fahrschulen

Der praktische Unterricht an Fahrschulen ist gestattet. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird dringend empfohlen, da das Abstandsgebot im praktischen Teil des Fahrunterrichts nicht eingehalten werden kann. Es dürfen sich maximal zwei Personen (Fahrschüler*in und Fahrlehrer*in) während des Fahrunterrichts im Fahrzeug aufhalten. Für die Abnahme der praktischen Fahrprüfung gilt diese Vorgabe nicht.

 

Feiern

Zusammenkünfte sind nur in einem engen privaten Kreis gestattet. Private Veranstaltungen sind unter den strengen Hygienevorgaben wie sie auch bei sonstigen Zusammenkünften und Veranstaltungen sowie Kulturangeboten gelten, gestattet. Was unter einem „engen privaten Kreis‘‘ zu verstehen ist, hängt wesentlich von den Umständen des Einzelfalls (Familien- und Wohnsituation) ab.

 

Freizeit

Unter anderem dürfen Freizeitparks, Indoorspielplätze, Kletter- und Turnhallen, Kegel- und Bowlingbahnen wieder öffnen, wenn sie ein Hygienekonzept erarbeitet haben. Auch Freizeitparks, Fitnessstudios, Spielbanken und Spielhallen können ebenfalls wieder besucht werden. Private Aktivitäten, bei denen der Mindestabstand möglicherweise nicht eingehalten werden kann, bleiben untersagt. Dies gilt etwa für gemeinsames Grillen, Picknicken oder Tanzveranstaltungen, unabhängig von der Zahl der Personen.

 

Geschäfte

Geschäfte dürfen unabhängig von ihrer Größe wieder öffnen. Erlaubt ist ein Kunde pro 20 Quadratmeter. Es gelten die Maskenpflicht sowie die Einhaltung des Mindestabstands und der Hygieneregeln. Spielbereiche für Kinder müssen abgesperrt sein.

 

Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze

Übernachtungsangebote sind nur zulässig, wenn Angebote der gemeinschaftlichen Nutzung wie Sauna oder Wellnessbereiche geschlossen bleiben. Ebenso können Ferienwohnungen und Campingplätze vermietet und genutzt werden. Dauercamping und Zweitwohnungsnutzung bleiben gestattet. 

 

Hygiene

Hygiene ist das A und O und die Voraussetzung für die schrittweisen Lockerungen. So müssen öffentliche Einrichtungen, Geschäfte, Hotels, Gaststätten, Kulturbetriebe oder Freizeiteinrichtungen ein auf die individuellen Gegebenheiten abgestimmtes Hygienekonzept nachweisen können, bevor sie für Besucher*innen öffnen. Hygienekonzepte sind erforderlich, um die Einhaltung der gängigen Hygieneregeln (Mindestabstands von 1,5 Metern, Möglichkeiten zum Händewaschen oder zur Handdesinfektion) sicherzustellen, den Zutritt zu steuern und Warteschlangen zu vermeiden. Auf diese Weise soll das Infektionsrisiko reduziert werden.

 

Kinderbetreuung

In den Kindertageseinrichtungen findet eine Notbetreuung von Kindern statt, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind (siehe hierzu „Fragen zur Kinderbetreuung“). Es ist außerdem möglich, dass höchstens drei Familien gegenseitig die Kinderbetreuung übernehmen, sofern die weiteren sozialen Kontakte nach Möglichkeit reduziert werden und im engen privaten Kreis stattfinden. Ab 2. Juni soll eine eingeschränkte Regelbetreuung erfolgen. Die Kriterien für die Aufnahme weiterer Kinder werden derzeit erarbeitet. Die Kindertagespflege soll ab 25. Mai wieder öffnen.

 

Kultur

Kulturangebote wie Ausstellungen, Konzert und Theatervorführungen dürfen stattfinden. Voraussetzungen sind die Einhaltung des Mindestabstands, die Steuerung des Zutritts sowie Aushänge zu Abstands- und Hygienemaßnahmen. Die zulässige Besucherzahl liegt bei maximal 100 Personen, sofern keine Ausnahmegenehmigung vorliegt. Pro Person muss bei einer Bestuhlung eine Fläche von 5 Quadratmetern eingehalten werden, andernfalls gelten 10 Quadratmeter. Es ist außerdem eine Teilnehmerliste mit Name, Anschrift und Telefonnummer zu erstellen.

 

Maintalbad

Das Maintalbad bleibt, wie andere Schwimmbäder auch, bis auf Weiteres geschlossen. Für den Fall, dass die hessische Verordnungslage eine Öffnung von Schwimmbädern zulässt, sind alle Vorkehrungen für die Aufnahme des Badebetriebs getroffen.

 

Maskenpflicht

In Geschäften, in Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen, im öffentlichen Personennahverkehr und überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht immer eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden (siehe hierzu auch „Informationen zur Maskenpflicht“). Das gilt auch für Besuche im Rathaus.

 

Musik- und Kunstschulen

Bildungsangebote, etwa in Volkshochschulen, Musik- und Kunstschulen, sind wieder möglich. Die Gruppengröße ist auf maximal 15 Teilnehmer begrenzt. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern muss sichergestellt werden können.

 

Ortsgericht und Schiedsamt

Die Maintaler Ortsgerichte und das Schiedsamt bieten ihre Dienstleistungen wieder an. Es wird um eine vorherige Terminvereinbarung gebeten. Die Kontakte zu den Ortsgerichten finden Sie auf unserer Internetseite über diesen Link und zum Schiedsamt unter diesem Link.

 

ÖPNV

Die Busse verkehren nach dem regulären Fahrplan. Es gilt eine Maskenpflicht. Der vordere Einstieg kann weiterhin nicht genutzt werden und es ist kein Fahrkartenkauf beim Fahrer möglich. Dennoch müssen sich Fahrgäste einen gültigen Fahrschein besorgen, etwa über den Fahrkartenautomaten am Bahnhof Maintal-Ost, per Handyticket oder über den Onlineshop des RMV. 

 

Rathaus

Das Rathaus hat mit Einschränkungen für die Öffentlichkeit geöffnet. Besuche sind ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich und unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts. Für den Stadtladen ist dies möglich unter den Rufnummern 06181 400-205 und -216. Für einen Kontakt zu anderen Fachdiensten beachten Sie bitte die folgende Übersicht. 

 

Fachdienste

Durchwahl

 

Allgemeine Ordnungsaufgaben

06181/400 - 263

Straßenverkehrsbehörde

06181/400 - 224

Kinderbetreuung Maintal

06181/400 - 722

Gewerbewesen

06181/400 - 410

Friedhofsverwaltung

06181 400 - 409

Stadtplanung / Umwelt

06181/400 - 456

Bauberatung

06181/400 - 440

Gebäudeverwaltung/ Bürgerhäuser

06181/400 - 346

Kommunale Liegenschaften

06181/400 - 415

Asyl

06181/400 - 342

Seniorenberatung

06181/400 - 365

Obdachlosenbehörde

06181/400 - 341

Maintal aktiv / Freiwilligenagentur

06181/400 - 432

Finanzen und Steuern

06181/400 - 237

Kultur und Vereine

06181/400 - 721

Büchereien

06109/62160

Jugendarbeit

06181/400 - 716

Kinderfreundliches Maintal/Spielplätze

06181/400 - 723

 

Reisen

Auf private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – sollte weiterhin verzichtet werden. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Die weltweite Reisewarnung gilt bis mindestens Mitte Juni.

 

Religionsausübung

Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften sind gestattet, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, die nicht zur Haushaltsgemeinschaft gehören, eingehalten und keine Gegenstände weitergereicht werden. Die Zahl der Besucher wird gesteuert und es dürfen keine Warteschlangen entstehen. Außerdem müssen Aushänge zu den Abstands- und Hygieneregeln angebracht werden.

 

Restaurants und Gaststätten

Restaurants dürfen wieder öffnen, ebenso wie Cafés und Biergärten. Voraussetzung ist, dass die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können. Pro fünf Quadratmeter zugänglicher Grundfläche darf nur ein Gast bewirtet werden. Bei der Vergabe der Tische dürfen Mitglieder eines oder zweier Hausstände zusammensitzen. Maskenpflicht gilt in der Gastronomie nur für Service- und Küchenpersonal. Es dürfen keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung wie Salz- und Zuckerstreuer oder Pfeffermühlen bereitgestellt werden, geeignete Hygienemaßnahmen müssen getroffen und überwacht werden sowie Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen. Bei Bewirtung in geschlossenen Räumen sowie im Außenbereich muss der Gaststättenbetreiber*in Name, Anschrift und die Telefonnummer der Gäste unter datenschutzrechtlichen Bestimmungen erfassen.

 

Schulen

Derzeit besuchen Schüler*innen der Klassen vier bis 13 die Schulen. Ab 2. Juni kehren auch die Grundschüler der ersten bis dritten Klassen an die Schulen zurück, ebenso wie Vorklassen, Vorlaufkurse und Intensivklassen – allerdings nur eingeschränkt. Regulärer Präsenzunterricht kann aufgrund der Hygienevorgaben noch nicht stattfinden. Home-Schooling bleibt deshalb ergänzend bestehen.

 

Spielplätze

Spiel- und Bolzplätze können wieder genutzt werden. Eltern werden darum gebeten, das weiterhin in Hessen gültige Kontaktverbot und die Hygieneregeln zu beachten.

 

Sport

Individualsport ist weiterhin unter Berücksichtigung der Kontaktbeschränkung und des Abstandsgebots möglich. Im Freizeit- und Breitensport darf auf öffentlichen und privaten Sportstätten wieder trainiert werden, wenn der Sport kontaktfrei ausgeübt wird, 1,5 Meter Abstand eingehalten und Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen berücksichtigt werden. Dusch- und Waschräume sowie Gemeinschaftsräume außer Toiletten müssen geschlossen bleiben. Zuschauer sind nicht gestattet. Auch Fitnessstudios dürfen wieder öffnen. Schwimmbäder bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

 

Trauerfeiern

Trauerfeiern in den städtischen Trauerhallen sind ab 25. Mai mit einer maximalen Anzahl von Trauergästen, angepasst an die jeweilige Situation der einzelnen Trauerhallen, möglich. Es ist auf die Hygiene- und Abstandsregeln zu achten. Die Angehörigen der Verstorbenen oder das beauftragte Bestattungsunternehmen müssen außerdem alle Trauergäste in einer Anwesenheitsliste erfassen und diese vier Wochen lang aufbewahren.

 

Trauungen

Trauungen finden weiterhin statt. Mit Paaren, die bis Anfang Juni standesamtlich in Maintal heiraten, ist vereinbart, dass nur das Brautpaar ins Rathaus darf. Regelungen über diesen Zeitraum hinaus gibt es noch nicht, da sie von den weiteren Entwicklungen abhängen, die derzeit nicht prognostizierbar sind. Auch für Trauungen gilt die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Außerdem sind die Hygienevorschriften zu beachten.

 

Veranstaltungen

Veranstaltungen bis 100 Personen sind erlaubt. Es gelten auch hier die Maßgaben, dass ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, keine Gegenstände weitergereicht werden und ein Hygienekonzept vorliegt. Darin muss unter anderem die Steuerung der Besucher*innen etwa durch Wegeführung geregelt sein. Außerdem müssen Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht werden. Pro Person muss bei einer Bestuhlung eine Fläche von 5 Quadratmetern eingehalten werden, andernfalls 10 Quadratmeter. Es muss eine Teilnehmerliste mit Name, Anschrift und Telefonnummer erstellt werden. In Ausnahmefällen sind auch Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen möglich. Diese sind genehmigungspflichtig. Grundsätzlich sind Veranstaltungen ab 100 Personen Großveranstaltungen und damit bis 31. August verboten.

 

Vereine

Trainingsbetrieb ist unter Auflagen wieder erlaubt. Gleiches gilt für kulturelle Angebote wie etwa Proben für Orchester. Wettbewerbe sind noch nicht gestattet.

 

Zusammenkünfte

Aufenthalte in der Öffentlichkeit sind nur allein, mit einer weiteren Person oder mit Angehörigen des eigenen sowie eines weiteren Hausstandes möglich. Es gilt weiterhin, mindestens 1,5 Meter Abstand zueinander und zu anderen Menschen zu halten. Außerhalb des öffentlichen Raums sind Zusammenkünfte nur in einem engen privaten Kreis gestattet. Private Veranstaltungen sind unter den strengen Hygienevorgaben wie sie auch bei sonstigen Zusammenkünften und Veranstaltungen sowie Kulturangeboten gelten, gestattet. Was unter einem „engen privaten Kreis‘‘ zu verstehen ist, hängt wesentlich von den Umständen des Einzelfalls (Familien- und Wohnsituation) ab.

 

Quelle: Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten, Stand: 15.05.2020

 

Fragen zur Kinderbetreuung
Was bedeutet die Schließung für das Aufnahmeverfahren?

Aufgrund der Pandemie wird das Aufnahmeverfahren der städtischen Kindertageseinrichtungen bis auf Weiteres ausgesetzt. Sobald abzusehen ist, ab wann Neuaufnahmen erfolgen können, kommen wir selbstverständlich auf die Eltern zu.

 
Welche Einrichtungen sind geschlossen?

Die Schließung betrifft alle Kinderbetreuungseinrichtungen in städtischer, privater und kirchlicher Trägerschaft. Es findet derzeit lediglich eine Notbetreuung statt.

 

Wer kann die Notbetreuung in Anspruch nehmen?

Bitte beachten Sie hierzu die aktuell gültige Verordnung zu Ausnahmen vom Betreuungsverbot.

 

Ist eine Betreuung bei der Tagesmutter weiterhin möglich?

Nein, die Verordnung des Landes Hessen gilt auch für Kindertagespflegestellen. Die Wiederaufnahme der Betreuung in der Kindertagespflege ist für 25. Mai geplant.

 

Werden die Kita-Gebühren für die Zeit der Schließung erstattet?

Um Familien zu entlasten, wird für die Dauer der Schließung auf den Einzug der Gebühren verzichtet. Auch freie Trägern sollen diese Möglichkeit haben. Ihnen stellt die Stadt Zuschüsse in Aussicht.

 

Informationen zur Abfallwirtschaft

Abfallsammelstellen und Wertstoffhof sind weiterhin regulär geöffnet. Es wird jedoch darum gebeten, bei der Abgabe folgende Verhaltensempfehlungen einzuhalten:

  • Auf dem Gelände der Abfallsammelstellen und des Wertstoffhofs gilt Maskenpflicht.
  • Bitte nutzen Sie die Abgabeangebote so wenig wie möglich.
  • Halten Sie die Abstandsregeln ein.
  • Wer krank ist (Grippe, Husten, Atembeschwerden, Corona-Infektion) und/oder in den letzten 14 Tagen in einem Corona-Risikogebiet war, darf die Anlagen nicht betreten.

 

Für Quarantäne-Haushalte gelten gesonderte Regelungen:

  • Bleiben Sie zu Hause, betreten Sie keine öffentlichen Abfallannahmestellen.
  • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste, feuchtigkeitsbeständige Abfallsäcke verpackt werden. Die Entsorgung etwa von losen Taschentüchern und anderen Hygieneabfällen in eine Abfalltonne ist zu unterlassen. Benutzte Taschentücher gehören gut verpackt in die Restmülltonne, nicht in die Biotonne. Soweit es die Kapazität der Restmülltonne in Quarantäne-Haushalten zulässt, sollten alle Abfallarten über die Restmülltonne entsorgt werden. Dies kann insbesondere in den Tagen kurz vor der Abholung der Abfälle eine praktikable Lösung sein. Denn bei der getrennten Sammlung (Papier, Gelber Container/Gelber Sack), ist darauf zu achten, mindestens drei Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Tonnen/Säcke zu geben.
  • Die Restmüllsäcke müssen zugebunden oder zugeknotet werden.
  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Wenn möglich sind die Oberflächen zu reinigen.

 

Die Kompostierungsanlage im Gewerbegebiet Maintal-Ost in Dörnigheim ist für die Bürger*innen der Städte Maintal und Bad Vilbel unter den gängigen Sicherheitsbedingungen (Abstand von mindestens 1,5 Metern und Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung) geöffnet. Bei geschlossenem Tor bitte klingeln.

 

In Maintal finden wieder Schadstoffsammlungen statt. Eine Übersicht der Termine finden Sie hier

Die Rhein-Main Abfall GmbH, welche die Schadstoffsammlungen durchführt, hat jedoch die Anlieferbedingungen aufgrund der aktuellen Situation des Corona-Virus angepasst. 

  • Begrenzung der maximalen Anliefermenge von 100 auf 50 Liter/Kilo
  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
  • Menschenansammlungen sind zu vermeiden, um die Infektionskette zu unterbrechen. Daher halten Sie bitte Abstand.
  • Treten Sie bitte einzeln an den Abgabetisch und halten den Kontakt so kurz wie möglich. 
  • Vermeiden Sie Körperkontakt und Händeschütteln. 
  • Da die Sammelzeiten unbedingt eingehalten werden müssen, bitten wir Sie um Geduld. 
  • Bleiben Sie bitte zuhause, wenn Sie grippeähnliche Symptome haben, aus einem Risikogebiet kommen oder Kontakt zu Corona-Kranken bzw. Corona gefährdeten Personen haben. 

Bitte nutzen Sie auch weiterhin Ihre Zwischenlagerungsmöglichkeiten und wägen vor einem Besuch der Schadstoffsammlungen aufgrund der aktuellen Situation ab, ob eine Anlieferung derzeit wirklich notwendig ist

 

Weitere Informationen rund um die Abfallentsorgung in Corona-Zeiten hält ein Flyer bereit.

 

Informationen zur Maskenpflicht
Ab wann gilt die Maskenpflicht?

Die Maskenpflicht gilt seit 27. April hessenweit. Hier finden Sie die Hinweise zur Maskenpflicht des Landes Hessen.

 

Was für eine Maske sollte verwendet werden?

Zertifizierte Schutzmasken (FFP2 und FFP3) sollen weiterhin dem Personal im Gesundheitswesen, also in Medizin und Pflege, vorbehalten bleiben. Für den Alltag können Einwegmasken oder selbst genähte Stoffmasken verwendet werden. Möglich ist ebenfalls, einen Schal oder ein Halstuch über Mund und Nase zu ziehen. Auch Gesichtsvisiere sind gestattet.

 

Wo muss die Maske getragen werden?

Die Maske muss in Geschäften, Bank- und Postfilialen, beim Besuch von Wochenmärkten sowie bei der Nutzung von Bussen und Bahnen getragen werden. Auch im Rathaus gilt im Zuge der Teilöffnung eine Maskenpflicht für Besucher*innen.

 

Wer muss eine Maske tragen?

Die Maskenpflicht gilt für alle Bürger*innen. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren. Menschen, die aufgrund von gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Behinderung keine Mund-Nasen-Maske tragen können, müssen dies durch ein ärztliches Attest nachweisen.

 

Wo kann ich eine Maske erhalten?

Masken sind unter anderem in Apotheken, Drogerien sowie auf Online-Plattformen erhältlich. Stoffmasken können selbst genäht werden. In Maintal fertigen private Initiativen Alltagsmasken aus Stoff an, unter anderem eine Gruppe Geflüchteter. Wer dringenden Bedarf hat, kann sich an das Bürgertelefon der Stadt Maintal unter der Nummer 06181 400-600 wenden.

 

Hilfsangebote für Menschen, die zu den Risikogruppen gehören

Maintaler*innen, die zu den vom Robert-Koch-Institut bestimmten Risikogruppen gehören, also ältere Menschen, sowie Personen mit Vorerkrankungen oder Immunschwäche, haben die Möglichkeit, für Lebensmitteleinkäufe, bei der Abholung von Medikamenten aus Apotheken oder Ähnlichem Hilfe in Anspruch zu nehmen. Derzeit bieten folgende Stellen Hilfe an:

 

In Dörnigheim:

  • Evangelische Kirchengemeinde Dörnigheim, Ansprechpartner*innen: Pfarrer Eckhard Sckell (Tel. 06181 49 19 02), Pfarrerin Ines Fetzer (Tel. 06181 4 51 06), Pfarrer Dr. Martin Streck (Tel. 06181 49 22 10). Sollte das Gespräch nicht persönlich entgegengenommen werden können, bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen und um Rückruf bitten.

  • Arbeitskreis Asyl, Ansprechpartnerin: Christine Meyer-Simon (Tel. 0162 413 34 95; Email: ); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr
  • Taxiunternehmen „Maintaler Taxi" (Tel. 06181 66 88 333), Anrufzeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 18 Uhr

  • „Sozialwerk Haushalt und Familie“ (Tel. 06051 470 203), der Dienst unterhält auch ein Büro in Maintal, Anrufzeiten: Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr

  • Fachdienst Soziale Dienste, Ansprechpartnerinnen: Renate Gundert-Buch (Tel. 06181 400-367), Kathleen Wendler (Tel. 06181 400-452), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr

  • Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur, Ansprechpartner*innen: Katharina Kächelein (Tel. 06181 400-432), Dominik Hilfenhaus (Tel. 06181 400-471), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr

     

In Bischofsheim:

  • Evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim, Ansprechpartner*innen: Pfarrer Jens Heller (Tel. 06109 699 72 28), Pfarrerin Kirsten Schulmeyer (Tel. 06109 69 89 20) oder das Gemeindebüro (Tel. 06109 644 91); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
  • Arbeitskreis Asyl, Ansprechpartnerin: Christine Meyer-Simon (Tel. 0162 413 34 95; Email: ); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr 
  • Taxiunternehmen „Maintaler Taxi" (Tel. 06181 66 88 333), Anrufzeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 18 Uhr

  • „Sozialwerk Haushalt und Familie“ (Tel. 06051 470 203), der Dienst unterhält auch ein Büro in Maintal, Anrufzeiten: Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr

  • Fachdienst Soziale Dienste, Ansprechpartnerinnen: Renate Gundert-Buch (Tel. 06181 400-367), Kathleen Wendler (Tel. 06181 400-452), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr
  • Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur, Ansprechpartner*innen: Katharina Kächelein (06181 400-432), Dominik Hilfenhaus (Tel. 06181 400-471), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr

 

In Hochstadt:

  • Evangelische Kirchengemeinde Hochstadt, Ansprechpartner: Pfarrer Uwe Rau (Tel. 0163 3098278)
  • Arbeitskreis Asyl, Ansprechpartnerin: Christine Meyer-Simon (Tel. 0162 413 34 95; Email: ); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr
  • Lieferservice Pizzeria Calimero in Hochstadt, Ansprechpartner: Inhaber Ergün Calik (Tel. 0177-7987858), Anrufzeiten: Montag bis Samstag von 11 bis 23 Uhr
  • Taxiunternehmen „Maintaler Taxi" (Tel. 06181 66 88 333), Anrufzeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 18 Uhr

  • „Sozialwerk Haushalt und Familie“ (Tel. 06051 470 203), der Dienst unterhält auch ein Büro in Maintal, Anrufzeiten: Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr

  • Fachdienst Soziale Dienste, Ansprechpartnerinnen: Renate Gundert-Buch (Tel. 06181 400-367), Kathleen Wendler (Tel. 06181 400-452), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr
  • Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur, Ansprechpartner*innen: Katharina Kächelein (06181 400-432), Dominik Hilfenhaus (Tel. 06181 400-471), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr

 

In Wachenbuchen:

  • Evangelische Kirchengemeinde Wachenbuchen, Ansprechpartner: Pfarrer Jost Häfner (Tel. 06181 83792); Anrufzeiten: Montag bis Samstag von 11 bis 12 Uhr (Angebot für Menschen aus Wachenbuchen und Mittelbuchen)
  • Arbeitskreis Asyl, Ansprechpartnerin: Christine Meyer-Simon (Tel. 0162 413 34 95; Email: ); Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr
  • Taxiunternehmen „Maintaler Taxi" (Tel. 06181 66 88 333), Anrufzeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 18 Uhr

  • „Sozialwerk Haushalt und Familie“ (Tel. 06051 470 203), der Dienst unterhält auch ein Büro in Maintal, Anrufzeiten: Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr

  • Fachdienst Soziale Dienste, Ansprechpartnerinnen: Renate Gundert-Buch (Tel. 06181 400-367), Kathleen Wendler (Tel. 06181 400-452), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr
  • Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur, Ansprechpartner*innen: Katharina Kächelein (06181 400-432), Dominik Hilfenhaus (Tel. 06181 400-471), Anrufzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr

 

Das Stadtteilzentrum Bischofsheim vermittelt weiterhin zu seinen Telefonzeiten Dienstag von 9 bis 11 Uhr, Mittwoch von 9 bis 11 Uhr, Donnerstag von 15 bis 18 Uhr zur Sozialberatung unter der Telefonnummer 06109 698280. Die Sozialberatung kann außerdem per Email kontaktiert werden: .

Sollten Sie sich mit Ihrem Verein oder Ihrer Organisation an dem Einkaufsservice beteiligen wollen, wenden Sie sich ebenfalls an Dominik Hilfenhaus von der Freiwilligenagentur unter der Rufnummer 06181 400-471.

 

Achtung: Die Kriminalpolizei warnt vor möglicherweise unseriösen Hilfsangeboten, die unter anderem in sozialen Netzwerken angeboten werden. Laut Polizei wurden mitunter auch schon entsprechende Zettel in Briefkästen vorgefunden. Den Fachleuten des Kommissariats für Betrugsdelikte liegen Erkenntnisse vor, dass es bei diesen Angeboten nicht immer mit rechten Dingen zugeht. Betrüger wittern hier wohl eine Chance, aus der aktuellen Pandemie-Situation Profit zu schlagen und hilfsbedürftige Mitbürger zu schädigen. Die Kripo rät daher, mit solchen Aufträgen nur Institutionen und Personen zu betrauen, die persönlich bekannt und vertrauenswürdig sind.

 

Lieferservice-Angebote in Maintal

Hinweis: Mit Klick auf die einzelnen Links verlassen Sie teilweise die Seite der Stadt Maintal und gelangen zu externen Angeboten. Die Datenschutzerklärung der Stadt Maintal erstreckt sich nicht auf die Webseiten anderer Anbieter. Eine Haftung für eventuelle Datenschutz- und sonstige Rechtsverletzungen in anderen Angeboten, auf die wir einen Link gesetzt haben, übernehmen wir nicht. 

 

Lierferservice-Angebote von Restaurants und Dienstleistern in Maintal: Link

 

Auf Initiative der städtischen Wirtschaftsförderung ist die Plattform Maintal Leben entstanden. Dort können Gutscheine von Einzelhändlern, Gastronomen oder Dienstleistern in Maintal erworben werden, die sich zuvor registriert haben. Die Gutscheine sind eine Geschenkidee oder können auch selbst eingelöst werden. 

 

Von Seiten des Main-Kinzig-Kreises wird ein "lokaler Online-Handel" aufgebaut. Auf einem „Marktplatz“ werden aktive Dienstleistungen gesammelt und kompakt für die Bürgerinnen und Bürger abgebildet. Die beteiligten Partner, die einen Lieferservice anbieten, sind sortiert in die drei Rubriken Lebensmittel, Gastronomie und weiterer Einzelhandel sowie die 29 Städte und Gemeinden. Auf diese Weise ist eine Orientierung auf einfache Weise möglich. Geschäfte oder Unternehmen können ich dort eintragen. Das Angebot ist erreichbar unter diesem Link.

 

Informationen für Betriebe und Gewerbetreibende
Welche Unterstützung können Unternehmen und Gewerbetreibende bei der Stadt Maintal erhalten?
 

Sollte ein Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Schieflage geraten sein und dadurch den Bedarf nach Stundung und/oder Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlung haben, soll sich dieses direkt an Herrn Wiroth vom Fachdienst Finanzbuchhaltung und Steuern wenden (Ansprechpartner steht auch auf dem letzten Steuerbescheid). Hier wird man auf Basis der jeweils aktuellen Verfügungslage eine schnelle und pragmatische Lösung herbeiführen. Erreichbarkeit unter Telefon: 06181 400-232 oder per E-Mail an  .

 

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Auf der Seite der IHK Hanau Gelnhausen Schlüchtern finden Sie eine Zusammenstellung von Informationen:

https://www.hanau.ihk.de/standort/corona-4711906

 

Hilfsmaßnahmen für Unternehmer und Arbeitnehmer

 

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände veröffentlicht einen Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie.

 

In der Corona-Krise setzt die Bundesregierung auf weitere Maßnahmen. So sollen viele Geschäfte vorübergehend geschlossen werden.

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/landesregierung-fasst-zusaetzliche-beschluesse

 

Unterstützungsmöglichkeiten vom Land Hessen und vom Bund finden Sie unter: https://www.wibank.de/corona
Die Webseite der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen wird laufend aktualisiert, um die jeweils aktuell verfügbaren Förderungen und Informationen bereitzustellen.

 

Informationen zu Kurzarbeit sind erhältlich über folgende Links:

https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen

 

Weitere Informationen gibt es auch auf der Seite der städtischen Wirtschaftsförderung.

 

 

Weiterführende Informationen

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Der Main-Kinzig-Kreis hat auf seiner Internetseite das Informationsangebot CoroNetz eingerichtet. Dort bietet die Kreisverwaltung konkrete Antworten und aktuelle Hilfestellungen rund um die hochdynamische Lage zum Corona-Virus. Die Seite ist erreichbar unter https://www.mkk.de/aktuelles/corona/CoroNetz.html.

 

Für Gesundheitsfragen hat der Main-Kinzig-Kreis ein Bürgertelefon eingerichtet, das montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr, freitags von 9 bis 15 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 12 Uhr erreichbar ist: 06051 8510000. Es wird darum gebeten, dieses Angebot ausdrücklich nur für medizinische Fragen, etwa zur Abklärung eigener Krankheitserscheinungen, zum individuellen Schutz und zu möglichen Ansteckungswegen, oder zur aktuellen Erlasslage für die Bevölkerung zu nutzen.

 
Fragen zu Arbeitsrecht oder wirtschaftspolitischen Themen sind bitte an die Standesvertreter zu richten. Unter anderem hat die Industrie- und Handelskammer Hanau-GelnhausenSchlüchtern einen Infobereich für die heimische Wirtschaft auf ihrer Internetseite eingerichtet www.hanau.ihk.de. Grundlegende Informationen zu dem neuartigen Virus gibt auch das Sozialministerium des Landes Hessen auf seiner Internetseite sowie über eine separate Hotline: 0800-5554666. 

 

Die hessische Landesregierung will wichtige Informationen rund um das Coronavirus auch über die Sicherheitsapp hessenWarn verbreiten. Die App steht kostenlos im Google Play Store und im App Store zum Download.

 

Auf den folgenden Internetseiten finden Sie weiterführende Informationen zum Corona-Virus.

Robert-Koch-Institutswww.rki.de.

Hessische Ministerium für Soziales und Integration: hessenlink.de/2019nCoV

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärungwww.bzga.de

Bundesgesundheitsministeriumhttps://www.bundesgesundheitsministerium.de/

Bundesregierunghttps://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus

 

Die hessische Landesregierung will wichtige Informationen rund um das Coronavirus auch über die Sicherheitsapp hessenWarn verbreiten. Die App steht kostenlos im Google Play Store und im App Store zum Download.

 

Außerdem hat das Land Hessen eine Hotline geschaltet, die täglich von 8 bis 20 Uhr unter 0800-5554666 erreichbar ist.

 

Hilfe und Beratung

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Telefonseelsorge

24 Stunden an 365 Tagen im Jahr für alle unter den Rufnummern 0800/111 0 111 -- 0800/111 0 222 -- 116 123

Informationen unter: https://www.telefonseelsorge.de/

 

Die Nummer gegen Kummer
Kinder- und Jugendtelefon

Montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr und zusätzlich Montag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 116 111.

Informationen unter: https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html

Elterntelefon

Montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 0800 - 111 0 550.

Informationen unter: https://www.nummergegenkummer.de/elterntelefon.html

Onlineberatung für Kinder und Jugendliche

Chatberatung: Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr, Dienstag und Freitag von 10 bis 12 Uhr, E-Mail-Beratung rund um die Uhr erreichbar unter: https://www.nummergegenkummer.de/

 

Hilfsangebote für Frauen und Mädchen

https://www.maintal.de/seite/409017/hilfsangebote-f%C3%BCr-frauen-und-m%C3%A4dchen.html

 

Infoseite für Angehörige von Suchtkranken

Das Angebot vermittelt Strategien zur Stärkung für Angehörige,  dazu, wie man in Zeiten von Corona mit unfreiwilliger Nähe zu suchtkranken Familienmitgliedern umgehen kann.
https://www.cosucht-frei.de/umgang-mit-alkoholiker/

 

Beratung der Welle

Die Mobile Beratung der Welle gGmbH  für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien in Maintal erweitert ihr Angebot um telefonische Sprechzeiten. Ab Montag, 23. März, bis vorerst Freitag, 9. April, ist das Team der Beratungsstelle montags und freitags von 10 bis 12 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr persönlich unter der Telefonnummer 06181 497490 erreichbar.

 

„Wir reagieren damit auf die momentane Situation. Soziale Kontakte sollen vermieden werden, von daher bieten wir nur in dringlichen Fällen noch persönliche Gesprächstermine an“, so Sandra Lu van der Linden, Mitarbeiterin der Beratungsstelle. „Wir wollen

ansprechbar sein, vor allem auch für Familien, in denen es aufgrund der Kita- und Schulschließungen zu vermehrten Konflikten zu Hause kommen kann. Aber auch für Menschen, die einfach ein Bedürfnis haben, sich über die aktuelle Situation auszutauschen.“

 

Außerhalb der Sprechzeiten können alle Maintaler*innen weiterhin auf den Anrufbeantworter sprechen oder sich per E-Mail melden. Weitere Informationen zum Beratungsangebot unter: www.welle.website/mobile-beratung-maintal

 

JugendNotmail

Hier finden Kinder und Jugendliche von 10 bis 19 Jahren per E-Mail, im Gruppenchat oder in offenen Foren Unterstützung, Rat und Austausch. Informationen unter: https://www.jugendnotmail.de/

 

Bundeskonferenz für Erziehungsberatung: Onlineberatung für Jugendliche und für Eltern

bke-Onlineberatung für Jugendliche: https://jugend.bke-beratung.de/views/home/index.html

bke-Onlineberatung für Eltern: https://eltern.bke-beratung.de/views/home/index.html
Allgemeine Informationen unter: https://www.bke.de/virtual/ratsuchende/gruppenchat.html

 

Weitere Beratungsangebote für Eltern

https://www.elternsein.info/beratung-anonym/anonym-kostenlos/corona-zeiten-beratung-jetzt-fuer-eltern/

 

Allgemeine praktische Tipps für die Zeit der Isolation und Quarantäne bietet ein kleiner psychologischer Ratgeber.

 

Aktuelles zum Corona-Virus Link zu Prävention und Sicherheit; Bild zeigt das Logo vom Projekt Kompass Externer Link zur 115 - Ihrer Behördennummer - Wir lieben Fragen; Bild zeigt das Logo, welches aus einem Telefon und den Zahlen 115 besteht Maintal Leben Externer Link zur Charta der Vielfalt; Maintal hat sie unterzeichnet; Bild zeigt das Logo, welches aus vielen bunten Punkten und Kreisen besteht Maintal hat die Charta der Klima-Kommunen Hessen (Logo) unterzeichnet. Das Maintaler Gründerzentrum ist durch den Main-Kinzig-Kreis zertifiziert. Das Bild zeigt das Logo des Zertifikats.