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Ausschreibung für ein Kunstwerk in Maintal im Stadtteil Dörnigheim

 

Im Rahmen des Projekts „Förderung von Kunst im öffentlichen Raum“, initiiert von der Stadtleitbildgruppe Maintal kulturell, schreibt das Kulturbüro der Stadt Maintal den dritten Wettbewerb für ein Kunstwerk aus. Die Ausschreibung richtet sich an regionale und nationale professionelle Künstler*innen. Die Bewerbungsfrist beginnt am 01.04.2022.

Die Wettbewerbsbeiträge und -unterlagen können bis zum 30.06.2022 eingereicht werden.

Gegenstand der Ausschreibung ist ein Kunstwerk für den Stadtteil Dörnigheim.

Die Stadt Maintal besteht aus vier Stadtteilen: Bischofsheim, Dörnigheim, Hochstadt und Wachenbuchen. Für Bischofsheim und Wachenbuchen wurden bereits Wettbewerbe durchgeführt und Kunstwerke realisiert.

Der vorgesehene Standort für das Kunstobjekt liegt in der Berliner Straße, neben der „Maintalhalle“. Das Gelände links neben der Maintalhalle ist zurzeit eine Rasenfläche mit Baumbestand, über die ein schmaler Fußweg führt. Die dort zur Verfügung stehende Fläche für das Kunstwerk beträgt ca. 12 auf 5 Meter. Informationen zu dem vorgesehenen Standort (Fotos und Planskizze) sind der Ausschreibung beigefügt. Der dort eingezeichnete Bereich kann aufgrund einer geplanten Umgestaltung des Geländes noch geringfügig verschoben/erweitert werden. Eine Schonung der bestehenden Grünflächen ist dabei zu beachten.

Für den Wettbewerb ist ein zweistufiges Verfahren vorgesehen.

Im ersten Schritt können die Künstler*innen ihre Ideen für das Kunstwerk an der Maintalhalle in Maintal-Dörnigheim in Form von Skizzen und/oder Fotomontagen einschließlich Beschreibungen zu Größe, Material etc. einreichen. Eine ortsansässige Jury wird dann eine Vorauswahl von maximal fünf anonymisierten Entwürfen treffen.

Im zweiten Schritt werden die in der engeren Auswahl verbliebenen Wettbewerbsbeiträge in Form aussagekräftiger anonymisierter Fotomontagen der Öffentlichkeit in Maintal präsentiert. Das zu realisierende Kunstwerk wird anschließend per Bürgervotum bestimmt.

Teilnahmebedingungen:

  • Die Ausschreibung richtet sich an örtliche, regionale wie nationale professionelle Künstler*innen, d. h. Einzelpersonen, Künstlerpaare und Gruppen, die im Bereich Bildende Kunst tätig sind.

Einzureichen sind folgende Unterlagen:

  • Formloses Anschreiben mit persönlichen Daten (Name, Adresse, E-Mail, Telefon-Nr., kurzer Lebenslauf) auf max. 2 DIN A4-Seiten.
  • Zeugnis-Kopie zur handwerklichen Ausbildung / des künstlerischen Studiums und/oder Nachweis der langjährigen Praxis.
  • Kurzbeschreibung und Skizze bzw. Fotomontage des beabsichtigten Objektes mit Angaben zu Material, Technik, Größe etc. 
  • Kosten- und Honorarkalkulation.
  • Urhebererklärung: Die Wettbewerbsteilnehmer*innen erklären, dass sie geistige Urheber bzw. Inhaber der zur Umsetzung des eingereichten Vorschlages erforderlichen Rechte sind.
  • Verpflichtungserklärung: Die Wettbewerbsteilnehmer*innen erklären, die erforderlichen Arbeiten für die Vorbereitung und Durchführung bei einer Beauftragung durch die Stadt Maintal zu übernehmen.

 

Wettbewerbsbedingungen:

  • Zu entwerfen und zu fertigen ist ein Kunstwerk für den Ortsteil Dörnigheim in der Berliner Straße auf dem unbebauten Gelände (Rasenfläche) links neben der Maintalhalle. In der Maintalhalle ist eine Bücherei untergebracht und es finden z.B. Musik- und Kunstkurse und Sportveranstaltungen statt. Die Berliner Straße ist eine der am meisten genutzten Straßen des Stadtteils. In der Nähe befindet sich außerdem das Evangelische Gemeindezentrum mit seinem vielfältigen Veranstaltungsangebot und gegenüber u.a. eine Postfiliale. Auf der Rückseite der Maintalhalle befindet sich die „Freiraum Galerie“, ein Graffitiprojekt der Stadt Maintal.
  • Das Kunst-Objekt soll möglichst den Charakter des Stadtteils aufgreifen und unter dem Thema „Vielfalt und Respekt“ stehen.
  • Der Aspekt „Vielfalt“ wurde gewählt, da er den Stadtteil Dörnigheim mit seinem vielfältigen Angebot und der diversen Bevölkerungsstruktur zutreffend charakterisiert. Neben einer Reihe von Geschäften und einer reichhaltigen Gastronomie bietet der Stadtteil besonders attraktive Flächen zur Naherholung am Mainufer. In dem Stadtteil gibt es außer modernen Wohnvierteln, Gewerbegebieten und einen Regionalbahnhof auch einen alten Ortskern mit einer mehr als tausendjährigen Geschichte.
  • Der zweite im Thema genannte Gesichtspunkt „Respekt“ soll die Bedeutung des erwünschten Umgangs mit Vielfalt in einer Gemeinde bzw. der Gesellschaft hervorheben.
  • Das dreidimensionale Kunstwerk kann ein- oder mehrteilig gestaltet sein.
  • Die Art der Arbeit und die eingesetzten Materialien bleiben dem Künstler/der Künstlerin weitestgehend vorbehalten. Gewünscht ist aber ein dauerhaftes Objekt, ohne Verwendung von leicht zu beschädigenden oder zerstörbaren Materialien, wie z.B. Holz.
  • Bei dem zu fertigenden Kunstwerk handelt es sich um ein Unikat.
  • In der Bewerbung ist die beabsichtigte Gestaltung, Fundamentierung etc. zu beschreiben.  
  • Dem zur Realisierung ausgewählten Objekt steht ein Betrag von 18.000,00 € brutto für das Künstlerhonorar (Idee, Konzept, Fotomontage) und die Ausführung (Material, Herstellung, Nebenkosten, Transport etc.) zur Verfügung.
  • Die Herstellung des Objektes kann an Dritte übertragen werden. Die Vergütung dieser Leistung ist aus dem genannten Betrag zu entrichten.
  • Das Fundament wird von der Stadt Maintal erstellt.
  • Den Beitrag zur Künstlersozialversicherung übernimmt die Stadt Maintal.
  • Die Wettbewerbsteilnahme selbst wird nicht honoriert oder vergütet.
  • Die eingereichten Unterlagen werden nur auf ausdrücklichen Wunsch zurückgeschickt. Bitte dazu frankierten Umschlag zur Rücksendung beilegen.
  • Durch die Teilnahme an dem Wettbewerb, erklären sich die Künstler*innen mit den Wettbewerbsbedingungen einverstanden. Es besteht gegenüber der Jury kein Auskunfts-, Einspruchs- oder Klagerecht.
  • Das Wettbewerbsverfahren und die ausgewählten Beiträge werden auf der städtischen Homepage und in den lokalen Medien vorgestellt. Die Zustimmung hierzu wird voraus­gesetzt.

 

Im Herbst 2022 werden die von der Jury ausgewählten Entwürfe der Öffentlichkeit bekanntgegeben. Die Wettbewerbsteilnehmer*innen werden über die Juryentscheidung per E-Mail informiert. Das zu realisierende Kunstwerk wird danach durch eine Abstimmung interessierter Maintaler Bürger*innen bestimmt.

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Maintal muss abschließend das Verfahren und das Ergebnis des Bürgervotums bestätigen.

Honorierung, Terminierung der Ausführung etc. des Kunstobjektes werden zwischen dem Künstler, der Künstlerin oder der Künstlergruppe und der Stadt Maintal anschließend vertraglich vereinbart.

Bitte wenden Sie sich mit den Wettbewerbsunterlagen an das Kulturbüro der Stadt Maintal

Adresse: Rathaus, Klosterhofstraße 4 - 6, 63477 Maintal

Ansprechpartnerinnen sind: Anna Wiaderny und Johanna Ceglarz

E-Mail an:

Rückfragen richten Sie bitte ebenfalls an das Kulturbüro: Tel. 06181-400721.

Fläche Kunstwerk frontal
Fläche Kunstwerk seitlich
Fläche Kunstwerk seitlich
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