Energieversorgung

 

Ihr Versorger in Maintal

 

 

MWG

 

 

Maintal-Werke GmbH

Zuverlässiger Versorger und guter Nachbar

  

Von der Maintal-Werke GmbH (MWG) können Sie Ihren täglichen Energie- und Wasserbedarf komplett aus einer Hand beziehen und sich mit Strom, Erdgas, Trinkwasser und Fernwärme versorgen lassen.

 

Hier gelangen Sie zur Homepage der Maintal-Werke GmbH.

 

 

Energie sparen - Kosten senken - Klima schützen

 

Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist Gas knapp und teuer. Das gilt in der Folge auch für Strom. Zudem erfordert der Klimawandel einen verantwortungsbewussten und damit sparsamen Umgang mit den Ressourcen - auch mit Trinkwasser. Dazu können alle gemeinsam einen Beitrag leisten - Kommunen und Privathaushalte. Deshalb gibt die Stadt Maintal nachfolgend einige Tipps zu möglichem Sparpotential im Alltag.

 

Strom sparen

  • Elektrische Geräte bei Nichtbenutzung ausschalten (kein Standby-Modus). Schließen Sie Geräte möglichst an eine Schalter-Steckerleiste an, um sie mit einem Knopfdruck zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
  • Den PC oder Laptop bei Arbeitspausen in den stromsparenden Ruhezustand versetzen.
  • Klimaanlagen oder Ventilatoren erst ab einer Raumtemperatur von mehr als 26°C einschalten.
  • Licht bei ausreichend Tageslicht ausschalten oder wenn der Raum nicht genutzt wird.
  • Geschirrspüler nur einschalten, wenn dieser voll ist und das Energiesparprogramm nutzen. Das gleiche gilt für die Waschmaschine. Eine Vorwäsche ist übrigens nur bei starken Verschmutzungen notwendig.
  • Wenn eine Timerfunktion an den Geräten existiert, nutzen Sie diese. Lassen Sie die Waschmaschine oder den Geschirrspüler nachts arbeiten.
  • Wählen Sie den Topf immer passend zur Herdplattengröße aus, um die Wärme optimal zu nutzen. Beim Kochen einen Deckel auf den Topf setzen.
  • Die Umluftfunktion im Backofen nutzen und - wo es geht - auf das Vorheizen verzichten.
  • Nutzen Sie die Nachwärme des Ofens bzw. der Herdplatten und schalten Sie diese vor Ende der Garzeit ab.
  • Für den Gefrierer sind -18°C ausreichend, für den Kühlschrank 7°C. Warme Speisen erst hineinstellen, wenn diese abgekühlt sind.
  • Ersetzen Sie marode Dichtungen bei Kühl- und Gefriergeräten. Tauen Sie das Gefrierfach regelmäßig ab. Denn Reifbildung verringert die Kühlleistung und erhöht den Stromverbrauch.
  • Wasserkocher zum Erhitzen von Wasser verwenden anstatt einen Topf.
  • Statt den Wäschetrockner einzuschalten einfach die Wäsche an der frischen Luft trocknen.
  • Achten Sie beim Kauf neuer Elektrogeräte auf die Energieeffizienzklasse. Denn im Gegensatz zu den einmaligen Anschaffungskosten belasten hohe Stromkosten durch den Betrieb die Haushaltskasse auf Dauer. Prüfen Sie mit einem Verbrauchsmesser die ganz besonders alten Elektrogeräte. Vielleicht ist die Anschaffung eines neuen Gerätes sinnvoll.
  • Überprüfen Sie die Voreinstellungen Ihres TV-Geräts zu Kontrast und Helligkeit. Sind diese Werte zu hoch eingestellt, entstehen unnötige Stromkosten.
  • Setzen Sie bei Leuchtmitteln auf energiesparende LEDs. Vermeiden Sie verbrauchsintensive Deckenfluter, bzw. lassen Sie sich im Fachmarkt beraten, welches Leuchtstoffmittel aktuell für Ihre Lampe die sparsamste Lösung ist.

 

Einfach gesagt: Elektrogeräte einfach ausschalten. Das gilt auch für die Außenbeleuchtung.

Effizient heizen

  • Zimmertüren schließen, da Flurbereiche den beheizten Raum unnötig auskühlen lassen. Auch Türen zwischen verschieden temperierten Räumen schließen.
  • Heizkörper nicht zustellen; sonst staut sich die Wärme hinter Möbeln und Schränken.
  • Raumtemperatur absenken (ein Grad Celsius spart fünf bis zehn Prozent Energie). Für Wohnräume reicht eine Raumtemperatur von 20°C. Im Schlafzimmer sorgen 17°C für einen behaglichen Schlaf.
  • Heizkörper regelmäßig entlüften.
  • Verwenden Sie keine elektrischen Heizlüfter. Diese verbrauchen sehr viel Energie.
  • Jalousien, Rollos und Vorhänge wirken isolierend. Schließen Sie deshalb bei Dunkelheit Rollläden und Vorhänge, um Wärmeverluste durch die Fenster zu verringern.

Richtig lüften

  • Stoßlüften beugt Schimmel vor und frische Luft erwärmt sich schneller als abgestandene. Also lieber einmal kräftig lüften und für Durchzug sorgen, anstatt Fenster zu kippen.
  • Während des Lüftens den Heizkörper abschalten.
  • Fenster nicht gekippt lassen. Über gekippte Fenster findet kein wirklicher Luftaustausch statt. Stattdessen fliegt die Heizwärme zum Fenster hinaus.
  • Erneuern Sie poröse Dichtungen an Fenstern und Außentüren.

Wasser sparen

  • Wassersparende Armaturen und Spülkästen einbauen und beim Spülen die Spar- oder Stopp-Taste nutzen.
  • Hände mit kaltem Wasser waschen und den Hahn während des Waschens zuzudrehen.
  • In Hitzezeiten lieber duschen statt baden und dabei die Duschzeit kurz halten.
  • Beim Zähneputzen oder Einseifen den Wasserhahn abdrehen.
  • Tropfende Wasserhähne reparieren.
  • Wasch- und Spülmaschinen nur vollgefüllt laufen lassen.
  • Grünflächen möglichst selten mähen (dreimal im Jahr genügt). Denn: Grünflächen, die selten gemäht werden, sind viel resistenter gegen Hitze. Hochgewachsenes Gras kann Feuchtigkeit viel besser speichern und der Boden trocknet nicht so schnell aus.
  • Auf die Bewässerung von Rasen und Zierpflanzen oder das Abspritzen von Hof- und Gehwegflächen mit Trinkwasser verzichten.
  • Zum Gießen Regenwasser in Tonnen und Zisternen sammeln.
  • Verzicht auf private Swimmingpools.
  • Wasser beim Gemüse- und Obstwaschen auffangen und zum Gießen verwenden.

 

 

Zusätzlich hat die Stadt Maintal folgende Maßnahmen umgesetzt:

 

  • In Bürgerhäusern und der Maintal-Halle, die für den Sportbetrieb genutzt werden, wird die Raumtemperatur auf 16 Grad gesenkt. Duschen und Händewaschen sind nur mit Kaltwasser möglich.
  • In allen anderen Gebäuden, in denen keine Arbeitsplätze von städtischen Beschäftigen dauerhaft vorgehalten werden, beträgt die Raumtemperatur 13 Grad.
  • Für Veranstaltungen wird die Temperatur temporär auf max. 19 Grad erhöht.
  • In Büros der städtisch genutzten Gebäude – Rathaus, Eigenbetrieb Betriebshof, MSHD, wird die Raumtemperatur auf maximal 19 Grad festgesetzt.
  • Im Maintalbad gibt es in der anstehenden Hallenbadsaison keine Warmbadetage mehr. Stattdessen wird die Wassertemperatur konstant bei 26 Grad liegen. Auch die Lufttemperatur wird auf 28 Grad gesenkt.
  • Fleece-Decken werden in den städtischen Gebäuden für Gremiensitzungen und in geringem Umfang für Mitarbeitende zur Verfügung gestellt.

 

Die städtischen Kindertageseinrichtungen sind von diesen Maßnahmen ausgenommen.

 

Es sind keine bequemen Entscheidungen. Aber in der aktuellen Situation ist gesamtgesellschaftlicher Zusammenhalt gefragt. Wo Temperaturen in Wohnräumen gesenkt und andere einschneidende Maßnahmen anstehen, leistet selbstverständlich auch die Stadt Maintal einen Beitrag, um den Energiebedarf deutlich zu senken.