
Herzlich Willkommen!
Der Tag der Städtebauförderung bietet Städten und Gemeinden in ganz Deutschland eine Plattform, um auf lokalen Veranstaltungen geplante, laufende oder auch abgeschlossene Maßnahmen im Fördergebiet vorzustellen.
Am 10. Mai 2025 ist es wieder so weit: Der bundesweite Aktionstag steht bevor und Maintal lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, spannende Einblicke in die Planung des neuen Mehrgenerationenspielplatzes am Dörnigheimer Mainufer zu gewinnen. Am ehemaligen Fähranleger, südlich der Mühlheimer Straße, entsteht ein attraktiver Treffpunkt für Jung und Alt – gefördert durch das Bund-Länder-Programm „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“.

Entwurfsplan Mehrgenerationenspielplatz, © PlanungsTeam FFS
1 – Ankommen und Wohlfühlen
2 – Aussichtspunkt
3 – Naturspielraum
4 – Flussbett
5 – Zentraler Treffpunkt
6 – Spielwiese
Mehrgenerationenspielplatz – Ort der Begegnung und Bewegung für alle
Meilenstein im Bund-Länder-Förderprogramm „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“
Unser Ziel ist es, mit dem geplanten Mehrgenerationenspielplatz einen offenen und einladenden Begegnungsort für Menschen jeden Alters zu schaffen – einen besonderen Freiraum, der Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren zum Spielen, Bewegen und Begegnen einlädt. Dabei berücksichtigen wir sowohl funktionale als auch soziale Bedürfnisse und legen besonderen Wert auf vielfältige Freiraumqualitäten mit multifunktionalen Elementen. Der Platz wird so gestaltet, dass er spielerische, sportliche und ruhige Aktivitäten ermöglicht und den Austausch zwischen den Generationen fördert. Auf diese Weise wächst ein lebendiger Ort, an dem sich jeder willkommen fühlt.
Auch der ehemalige Fähranleger wird einbezogen und neu gestaltet, indem er künftig als Eingangstor den Übergang zum Mehrgenerationenspielplatz markiert. Von hier aus führt ein Promenadenweg oberhalb des Mainufers durch den Freiraum zu einem zentralen Treffpunkt, der in die weitere Mainufer-Promenade überführt. Ein besonderes Highlight bildet das geplante Floß als Aussichtspunkt, das zusammen mit Sitzstufen am Ende des ehemaligen Fähranlegers einen attraktiven Aufenthaltsort am Wasser schafft. Begleitet von einem Wandelweg entsteht von hier aus ein naturnaher Spielraum mit Seil- und Netzstrukturen sowie einem Kletter- und Balanicerbereich – inspiriert von Treibhölzern. Weitere Spielthemen wie Schaukeln, Schwingen, Rutschen, Buddeln und kreatives Spielen finden ebenso
ihren Platz in einer natürlich gestalteten Umgebung.
Doch damit nicht genug: Auch Bewegungsangebote für Seniorinnen und Senioren sind ein wesentlicher Bestandteil der Planung, um die Mobilität älterer Menschen zu fördern. Inklusive Teilhabe durch einladende Eingänge und gut erreichbare Wege steht dabei im Mittelpunkt und vermittelt allen ein Gefühl der Gemeinschaft. Ob mit Kinderwagen oder Rollator – der Mehrgenerationenspielplatz wird barrierearm gestaltet.
Besonders wichtig ist uns auch eine nachhaltige Bauweise, bei der wir ressourcenschonende, langlebige und umweltfreundliche Materialien verwenden. Somit leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz und schaffen einen Ort, der nicht nur heute, sondern auch zukünftigen Generationen erhalten bleibt.
Unser zukünftiger Mehrgenerationenspielplatz soll weit mehr als ein klassischer Spielplatz sein: Er wird ein lebendiger, vielseitiger Ort des Miteinanders, der Bewegung, Erholung und Begegnung. Unser Lageplan sowie die Visualisierungen und Referenzbilder geben Ihnen einen ersten Eindruck von der Formensprache, den Materialien und dem geplanten Gesamtbild des Mehrgenerationenspielplatzes.

Visualisierung, © PlanungsTeam FFS
Ankommen und Wohlfühlen – von Eintreten bis Entspannen
Der ehemalige Fähranleger wird zum Entrée des neuen Mehrgenerationenspielplatzes und erhält im Rahmen der Neugestaltung eine Aufwertung. Da die Wiederaufnahme des Fährbetriebs in Zukunft nicht ausgeschlossen werden kann, wird der Bereich mit mobilen Elementen flexibel gestaltet. Aufgekantete Grüninseln schaffen hier ein einladendes, grünes Ambiente und laden mit integrierten Sitzbereichen zum Verweilen und Austauschen ein.

Visualisierung, © PlanungsTeam FFS
Aussichtspunkt – Sitzstufen mit Segelüberdachung und Floß
Südlich am Mainufer entsteht ein hölzernes Floßpodest, das als Aussichtspunkt und qualitativer Aufenthaltsort dient. Ergänzt wird dieses durch Sitzstufen entlang der Uferpromenade, die einen weiten Blick über den Main ermöglichen. Zwei weitere Flöße innerhalb des Mehrgenerationenspielplatzes greifen das an der Flößer-Kultur orientierte Gestaltungskonzept auf und unterstreichen die enge Verbindung von Landschaft und Wasser, die hier erlebbar wird.
Flöße als Plattformen bieten eine besondere Aufenthaltsqualität, da sie Orte zum Verweilen, Beobachten und Zusammenkommen schaffen und zugleich als naturnahe Gestaltungselemente markante Akzente im Freiraum setzen. Ihre reduzierte, schwebende Form erinnert an den Bezug zum Wasser und fügt sich harmonisch in die umgebende Landschaft ein. Durch ihre vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten – vom stillen Rückzugsort bis zum lebendigen Treffpunkt – stärken sie die Identität dieses besonderen Ortes und laden Besuchende jeden Alters zum Entdecken und Entspannen ein.


Referenzbilder, © PlanungsTeam FFS
Naturspielraum – von Schwingen bis Graben
Östlich des beginnenden Promenadenwegs befindet sich ein naturverbundener Spielraum mit Schaukel- und kreativem Spielangebot. In einem großzügigen Sandsee kann gebuddelt und gesandelt werden. Hierfür bildet ein Floß als Gestaltungselement einen inklusiven Punkt, um am Spielgeschehen teilhaben zu können. Für angenehmen Schatten an sonnigen Tagen sorgt ein weit gespanntes Sonnensegel über der Sandbaustelle und rundet den Spielbereich als geschützten und einladenden Raum ab.
Eine Schaukel und Hängematte schaffen parallel zwei Spielpunkte, die ebenfalls inklusiv genutzt werden können. Durch ihre gezielte Anordnung im Raum fügen sie sich harmonisch in das Gesamtbild ein, ohne die umliegenden Spielabläufe zu stören.


Referenzbilder, © PlanungsTeam FFS
Flussbett – Klettern und Balancieren
Zentral im Mehrgenerationenspielplatz gelegen weitet sich der Naturspielraum gestalterisch als „Flussbett“ aus. Als vielseitiges Spiel- und Bewegungsangebot entsteht hier eine Kletter- und Balancierkombination aus Netzen, Hölzern und einem darin integrierten Rutschenpodest.
Eingebunden ist dieses in eine klimaresiliente und robuste Bepflanzung, die gleichzeitig als Anregungs- und Entdeckungsraum für spielerische Aktivitäten genutzt werden kann. Eine barrierefreie Anbindung an die Hauptwege schafft auch hier ein Steg in Form eines Floßes, der sowohl inklusiv als auch als Verweilpunkt genutzt werden kann.
Innerhalb des Naturspielraums und an einen Wandelweg angegliedert findet sich im nördlichen Bereich des Mehrgenerationenspielplatzes ein Bodentrampolin wieder, das barrierefrei zugänglich ist. In den Zwischenbereichen ergeben sich großzügige Picknickwiesen, die an verschiedenen Stellen mit Verweilpunkten, zum Beispiel Wellenliegen für die Aufsichtspersonen der Kinder ausgestattet sind.

Visualisierung, © PlanungsTeam FFS
Zentraler Treffpunkt – Treffen, Verweilen und Interagieren
Als Knotenpunkt innerhalb der Promenade entsteht östlich des Naturspielraums ein einladender Platz mit Sitzgruppen, beschattet von einem weit gespannten Sonnensegel, das Schutz an warmen Tagen bietet. Der hier entstehende zentrale Treffpunkt wird zum sozialen Herzstück, da er vielseitig genutzt werden kann und Raum zum Verweilen und Interagieren bietet. Ein Trinkbrunnen sorgt für Erfrischung an heißen Sommertagen.
Ergänzend dazu schließt sich in Verlängerung des Wandelwegs ein Bewegungsangebot für Seniorinnen und Senioren an. Direkt in der Nähe des Treffpunkts und gut erreichbar, lädt es zu gemeinsamer Aktivität und Bewegung ein. Um eine ruhige, intime Atmosphäre zu schaffen, sind die Bewegungsgeräte in grüne, bepflanzte Nischen integriert.
Spielwiese – Spielen, Entspannen und Picknicken
Im östlichen Bereich des Mehrgenerationenspielplatzes schließen an den zentralen Treffpunkt die Picknick- und Spielwiese an. Durch Hochstammpflanzungen gegliedert bietet sie Raum für individuelle Aufenthaltsqualitäten.
Je nach Nutzungsinteresse kann hier Ball gespielt, getobt oder gechillt werden. Dafür wird dieser Bereich sanft möbliert, indem an markanten Punkten Sitzgelegenheiten aufgestellt und Pfosten für Netzballspiele vorbereitet werden. In der Verlängerung befindet sich ein gastronomischer Betrieb, der als erweiterter Kommunikations- und Beobachtungsraum am Mehrgenerationenspielplatz zum Verweilen einlädt


Die Bänke innerhalb des Mehrgenerationenspielplatzes bieten durch ihre vielfältige Ausstattung wie Lehnen und Aufstehhilfen komfortable Sitz- und Verweilmöglichkeiten, die stets auch als Beobachtungspunkte für das umliegende Geschehen genutzt werden können.
Für das Sitzmobiliar, insbesondere die Stege und Bänke wird ein einheitliches Design verwendet, das sich an dem Konzept der Flößer-Kultur orientiert: Massive Bohlen und eine klare, reduzierte Formensprache verleihen den Elementen einen kraftvollen, schlichten Charakter. Gleichzeitig erhalten die Elemente eine eigene Flexibilität durch ihre Ausstattung und Topografie.
Referenzbilder, © Pixabay/PlanungsTeam FFS