Monat gegen Gewalt im November 2025

Bild zeigt eine geballte Faust im Vordergrund, im Hintergrund ein Mädchen, Foto: pixbay
Monat gegen sexualisierte und häusliche Gewalt:
Ausstellung, Lesung, Workshop und Spendenaktion

 

Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen und häusliche Gewalt ist eine traurige Realität – sie geschieht jeden Tag. Wegschauen oder Schweigen verändert nichts. Nur wenn wir den Mut haben hinzusehen, das Thema offen anzusprechen und Verdachtsfälle bei öffentlichen Stellen zu melden, können wir betroffenen Kindern und Jugendlichen helfen und Täter daran hindern, weiterhin Gewalt auszuüben.

 

Daher setzt die Stadt Maintal im November 2025 ein starkes Zeichen gegen sexualisierte und häusliche Gewalt: Unter dem Dach eines gemeinsamen Aktionsmonats bündeln die Fachdienste Kulturelle Bildung, Jugendarbeit sowie das Frauen- und Gleichstellungsbüro eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen, die sich mit diesen gesellschaftlich tabuisierten Themen auseinandersetzen.

 

Die Angebote richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und nutzen vielfältige Formate, um Aufmerksamkeit zu schaffen, Wissen zu vermitteln und zum Nachdenken anzuregen. Wir laden Sie herzlich dazu ein, an den Angeboten teilzunehmen. Maintal steht geschlossen und mit Haltung gegen jede Form von Gewalt. Machen Sie mit und nehmen Sie an den Angeboten teil.


Aktionen des Fachdienstes Kulturelle Bildung

 

Plakat der Kunstausstellung "Kunst gegen Missbrauch", Foto: Nezilla
Ausstellung „Kunst gegen Missbrauch“: 30.10.2025 - 30.01.2026
  • Ort: Rathaus Maintal,
    Klosterhofstraße 4 - 6, Hochstadt

  • Kunstausstellung: Die Wanderausstellung „Kunst gegen Missbrauch“ setzt sich mit dem Thema sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen auseinander, um dieses oft tabuisierte Thema ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Ein Teil der Ausstellung ist eine interaktive Kunstinstallation von Nezilla, die aus gesammelten Schnullern besteht und sinnbildlich für die Verletzlichkeit von Kindern steht. Ergänzt wird sie durch Fotografien von Felicitas Yang und Armando Milano, die ohne abgebildete Personen die stille Atmosphäre leerer Räume einfangen. So entsteht ein Raum für Reflexion, Diskussion und Veränderung.

  • Weitere Informationen
    https://www.kunstgegenmissbrauch.de/ 

Bild zeigt gestapelte Bücher, Foto: pixabay
"Bücherei-Thementisch" in Bischofsheim: 1. - 30.11.2025
  • Ort: Bücherei Bischofsheim

  • Was: Romane, Ratgeber und Kinderbücher zur Thematik sexualisierter Gewalt

Jutta Reichelt
Lesung und Gespräch mit Jutta Reichelt aus ihrem Buch "Mein Leben war nicht, wie es wahr.": 18.11.2025, 19 Uhr
  • Ort: Historisches Rathaus Hochstadt 

  • Was: In ihrem Werk setzt sich Reichelt mit ihrer eigenen Lebensgeschichte auseinander – einer Geschichte, die lange Zeit von Irrtümern und Sprachlosigkeit geprägt war. „Ich habe mich über nahezu alles Wichtige in meinem Leben geirrt“, schreibt sie. Erst mit Mitte Vierzig erkennt sie, dass ihre vermeintlich normale Kindheit von sexuellen Übergriffen und emotionaler Vernachlässigung überschattet war. In einer existenziellen Krise beginnt sie, ihr Leben neu zu betrachten und zu erzählen.

    Der Eintritt beträgt 6 €. Karten können an der Abendkasse erworben werden.

     


 


Aktionen des Frauen- und Gleichstellungsbüros 

 

Bild zeigt Brötchentüte der Aktion gegen Gewalt an Frauen, Foto: Stadt Maintal
Brötchentüten-Aktion:
"Gewalt kommt mir nicht in die Tüte" 
1. - 30.11.2025
  • Ort: Maintaler Bäckereien und Geschäfte

  • Mit dem Motto „Gewalt kommt mir nicht in die Tüte“ werden Infos über Hilfsangebote verbreitet

  • Brötchentüten kommen in fast jeden Haushalt.

Bild zeigt orangefarbene, umhäkelte Stühle mit Hilfe-Telefon-Nummer 116016, Foto: Stadt Maintal
Orangene-Stühle-Aktion
des Frauenbeirats
1. - 30.11.2025
  • Ort: Geschäfte, Kitas und Bürgerhäuser in Maintal

  • Orangene Stühle machen im November auf die Hilfe- Telefon-Nummer 116016 aufmerksam. 

  • Unter dieser Nummer können betroffene Frauen und deren Bekannte im Notfall Hilfe bekommen. 

  • Wo? Die Stühle finden Sie an vielen Orten in ganz Maintal.

Bild zeigt Kuchen der Verkaufsaktion 2024 gegen Gewalt an Frauen, Foto: Stadt Maintal
Kuchen-Verkaufs-Aktion 
für Frauenhäuser
21.11.2025, 14 - 17 Uhr
  • Ort: Globus Markt,
    Industriestr. 6, Maintal (Dörnigheim) 

  • Globus spendet Kuchen, der zugunsten der Frauenhäuser im Main-Kinzig-Kreis verkauft wird.

  • Vor Ort sind: Bürgermeisterin Monika Böttcher, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Annika Frohböse, Mitarbeiterinnen des Frauenhauses Hanau

  • Gemütliches Kaffeetrinken und Kuchenessen für guten Zweck

  • Informationen zu Hilfsangeboten für von Gewalt betroffene Frauen

Morgen bin ich tot
Dokumentation "Morgen bin ich tot" mit Filmemacherin Kira Lorenz
25.11.2025, 18 Uhr
  • Ort: Rathaus Maintal,
    Klosterhofstraße 4 - 6, Hochstadt

  • Die Dokumentation „Morgen bin ich tot“ begleitet die Familie eines Femizid-Opfers. Die junge Frau wurde durch ihren Expartner ermordet. Kira Lorenz und Lisa Wreschniok haben sich des Tabu-Themas angenommen und zeigen das Versagen der Hilfestrukturen auf.

    Die Filmemacherin gibt Einblick in die Arbeit hinter der Kamera und steht dem Publikum für Fragen zur Verfügung.

    Hier können Sie sich den Trailer anschauen

Bild zeigt Aktion "Orange your City" 2024 vor dem Rathaus Hochstadt, Foto: Stadt Maintal
Aktion „Orange your City"
NEIN zu Gewalt an Frauen
25.11.2025, 18 Uhr
  • Ort: Rathaus Maintal,
    Klosterhofstraße 4 - 6, Hochstadt

  • Bekennen Sie Farbe gegen Gewalt an Frauen! Machen wir Maintal Orange!

  • Kommen Sie am Tag gegen Gewalt an Frauen zum orangenen Rathaus und zeigen Sie mit dem Frauenbeirat Gesicht!

  • Tragen Sie orangene Kleidung, bekleben Sie Ihre Fenster in Orange, stellen Sie orangene Lampen in die Fenster!

  • Impulsvorträge mit der Bürgermeisterin und der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten.


 

Für Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

 

Olivia Metzendorf

Leitung Fachdienst Kulturelle Bildung

Tel.: 06181 400-449

E-Mail:

 

Lisa Hagedorn

Leitung Fachdienst Jugendarbeit

Tel.: 06181 400-716

E-Mail:

 

Annika Frohböse

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Tel.: 06181 400-233

E-Mail:

 

Bild zeigt orangenen Handabdruck mit Schriftzug "Stopp Gewalt gegen Frauen", Foto: UN WOMEN DEUTSCHLAND