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Käthe-Jonas-Platz

 

Zur Erinnerung an Widerstandskämpfer*innen und Verfolgte in der Zeit des Nationalsozialismus wird am Käthe-Jonas-Platz im Maintaler Stadtteil Dörnigheim eine Gedenkstele aufgestellt. Sie wurde von Bürger*innen der Stadt Maintal angeregt, gestaltet und finanziert.

 


 

Ergänzend zu den Texttafeln vor Ort sind vertiefende Informationen bei folgenden Stellen erhältlich:

 

Zur Ortsgeschichte des Stadtteils Dörnigheim

Geschichtsverein Dörnigheim e.V. Maintal

 

Zu ortsbezogenen Fragen betreffend die Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus

Brüder-Schönfeld-Forum e.V. Maintal

 

Zum Todesmarsch der Häftlinge des KZ „Katzbach“ durch Dörnigheim

Ulrike Streck-Plath, Maintal

Zum Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück

Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V., Fürstenberg/Havel

 


 

Fragen und Antworten zur Info-Stele am Käthe-Jonas-Platz

 

Wer hat die Aufstellung veranlasst?

Die Stadtverordnetenversammlung von Maintal hat bei Widmung des Platzes im Dezember 2014 festgelegt, dass an Ort und Stelle eine Informationstafel angebracht wird, die zur Person der Käthe Jonas und den Umständen ihrer politischen Verfolgung Auskunft gibt.

 

Wie kamen Form und Inhalt zustande?

Mehrere örtliche Organisationen und interessierte Privatpersonen haben Ideen und Vorschläge zusammengetragen und im Dialog zu einer Synthese verschmolzen.

Die Dreiecksform ist eine Erinnerung an das rote Symbol für die politischen Häftlinge in den Lagern der nationalsozialistischen Zeit.

 

Woher stammen die Informationen?

Ausgangsmaterial der Texte waren das familiäre Wissen (soweit es um die Person Käthe Jonas geht) und frei zugängliche Informationen aus früheren Veröffentlichungen.

 

Wer hat die Info-Stele hergestellt?

Die Grundkonstruktion ist eine Fertigung der Ernst Stahl- und Treppenbau GmbH in Burgwald-Bottendorf. Die Schrifttafeln  kommen von der Firma S&P SCHÄFFER & PETERS GMBH in Mühlheim/Main.  Alle Montagearbeiten erfolgten durch den Eigenbetrieb Betriebshof der Stadt Maintal.

 

Weshalb sind die Info-Tafel nicht mittig, sondern versetzt montiert?

Die Info-Stele soll schon auf die Entfernung als etwas anderes als ein Wegweiser oder touristischer Hinweis erkannt werden.  Zusätzlich wird die Absicht verfolgt, interessierte Passanten zu „verleiten“,  auch die sich jeweils rechts anschließende Info-Tafel zu lesen.

 

Warum hat der verwendete Stahl keine edle Oberfläche?

Die Stele besteht aus „Kortenstahl“ (technisch korrekt: COR-TEN-Stahl). Das ist eine Legierung, die durch den Witterungseinfluss nach und nach eine rostfarbene Schutzschicht entwickelt. Das Material wirkt anschließend interessanter und weniger klinisch als Edelstahl.  Bis die Schutzschicht ausgebildet ist, dauert es annähernd drei Jahre.

 

Was hat die Stele gekostet und wer hat sie finanziert?

Die Herstellungskosten von 2.600 €  konnten vollständig durch Spenden finanziert werden.  Seit Ende 2014 sind dafür 3.263 € in mehr als 30 Einzelbeträgen zusammengekommen. Das übrig bleibende Geld wird zur teilweisen Deckung der Montagekosten verwendet, die bei der Stadt Maintal angefallen sind.

 

Externer Link zur Beteiligungsplattform Maintal macht mit; Bild zeigt das Logo von Maintal macht mit

Externer Link zur KulturRegion FrankfurtRheinMain; Maintal ist Mitglied in der KulturRegion; Bild zeigt das Logo

Externer Link zur 115 - Ihrer Behördennummer - Wir lieben Fragen; Bild zeigt das Logo, welches aus einem Telefon und den Zahlen 115 besteht

Link zu Prävention und Sicherheit; Bild zeigt das Logo vom Projekt Kompass

Externer Link zur Charta der Vielfalt; Maintal hat sie unterzeichnet; Bild zeigt das Logo, welches aus vielen bunten Punkten und Kreisen besteht