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Maintal-Pass

Antragstellung, Geltungsbereich und Gültigkeit

 

Der Maintalpass wird nur auf Antrag im Stadtladen (Bürgerservice) ausgestellt.

Zur Prüfung der Voraussetzungen sind dem Antrag Einkommensnachweise und der Nachweis über die Höhe der Miete bzw. der aktuelle Bescheid über laufende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB II, SGB XII oder dem AsylblG beizufügen.

 

Der Pass wird nur für Einzelpersonen ausgestellt und ist ab Vollendung des 6. Lebensjahres mit einem Lichtbild zu versehen.

Der Pass hat ausschließlich im Stadtgebiet Maintal Gültigkeit.

 

Die Gültigkeitsdauer des Maintal-Passes beträgt 1 Jahr. Eine Verlängerung ist möglich, wenn die Voraussetzungen weiter bestehen.

Es kann auch eine kürzere Gültigkeitsdauer festgelegt werden, wenn schon bei der Antragsstellung erkennbar ist, dass die Voraussetzungen zur Ausgabe des Maintal-Passes wegfallen werden.

 

Personenkreis und Einkommensgrenze

 

Anspruchsberechtigt sind

    • Alleinstehende mit einem eigenen Haushalt

    • Mehrpersonenhaushalte

    • Eheähnliche Gemeinschaften

    • Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaften

wenn sie in Maintal mit 1. Wohnsitz gemeldet sind, sich tatsächlich hier aufhalten und über ein geringes Einkommen verfügen.

 

Die Einkommensgrenze für die Ausgabe des Maintal-Passes ergibt sich aus der entsprechenden Anwendung des § 85 SGB XII.

 

Vergünstigungen durch den Maintalpass

 

für Minderjährige:

  • Einzelfahrten zum Kindertarif der Preisstufe 1 auf den Linien des Stadtverkehrs Maintal innerhalb des Stadtgebietes (HU 22 - außer an Sonn- und Feiertagen - und HU 23 bis HU 28 (an allen Betriebstagen) sowie den Ruftaxilinien bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres).
  • Benutzung der Linien des Stadtverkehrs Maintal (HU 22 – außer an Sonn-und Feiertagen – und HU 23 bis HU 28 (an allen Betriebstagen) zum Erwachsenentarif der Preisstufe 1 ab Beginn des 15. Lebensjahres).

  • Inanspruchnahme der Ermäßigung bei städtischen Kulturveranstaltungen.

 

Die nachfolgenden Ermäßigungen werden nur dann gewährt, wenn kein Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe (Bildungspaket) besteht. Als Nachweis ist der Ablehnungsbescheid vorzulegen.

 

  • Übernahme von Kursgebühren der Volkshochschule und Mitgliedsbeiträgen in Sport-und Kulturvereinen, die im Maintaler Vereinsverzeichnis stehen, bis zu einem Höchstbetrag von 40,-€ jährlich
  • Übernahme der Kosten für die Teilnahme an der Mittagsverpflegung gemäß §2 Abs. 1 der Betreuungsrichtlinien für die Kindertagesstätten der Stadt Maintal bis auf einen Eigenanteil von 1,-€ pro Essen und pro Kind.

  • Ermäßigter Eintritt für das Maintalbad

 

für Volljährige:

  • Ermäßigungen im Stadtbusverkehr (Erwachsenentarif Preisstufe 1)

  • Ermäßigung bei städtischen Kulturveranstaltungen

  • Erstattung von 50% des Eintrittspreises bei Sonderveranstaltungen der Volksbühne Maintal (bei freiem Kartenverkauf)

  • Erstattung von Kursgebühren der Volkshochschule bis zu einem Höchstbetrag von 40,--€ jährlich

  • Ermäßigter Eintritt für das Maintalbad

  • Inanspruchnahme der Maintaler Tafel und des TextilShops der Bürgerhilfe Maintal

  • Maintalpassinhaberinnen und Maintalpassinhabern kann auf Antrag ein verminderter Steuersatz gemäß § 5 Abs. 1 der Hundesteuersatzung i.d. Fassung vom 20.09.2011 gewährt werden

 

für Schwerbehinderte:

  • Schwerbehinderten die infolge ihrer Behinderung in ihrer Bewegungsfreiheit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt, hilflos oder gehörlos sind, werden die Kosten in Höhe der auf dem Schwerbehindertenausweis anzubringenden Wertmarke, die zur unentgeltlichen Beförderung im Nahverkehr im Sinne des § 61Abs. 1 des Schwerbehindertengesetzes berechtigt sind, erstattet.

  • Bei der Antragstellung für den Maintal-Pass ist der Schwerbehindertenausweis vorzulegen.

     

Wurde eine Leistung aufgrund anderer gesetzlicher Bestimmungen ermäßigt, so kann keine weitere Ermäßigung für die gleiche Leistung auf der Grundlage dieser Richtlinie gewährt werden.