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Mikro-Projekt "Demokratie stärken!": Rassismus-Workshops an der Albert-Einstein-Schule


 

Bild zeigt Schüler*innen des Workshops
Pädagogischer Tag mit Rassismus-Workshops an der AES

 

Am 22. Februar 2024 durften wir als die Schülervertretung der AEG am Workshop der Bildungsinitiative Ferhat Unvar aus Hanau am pädagogischen Tag teilnehmen.

 

Auch wenn an diesem Tag die Schule größtenteils von Lehrer*innen besetzt war, haben wir uns über die Möglichkeit gefreut, den Begriff "Diskriminierung" besser verstehen zu können. 

 

Am Anfang wurde eine Rede im Atrium gehalten, wodurch wir durch alltägliche Beispiele der Diskriminierung ins Thema eingeleitet wurden. 

 

Nach einer kurzen Pause ging es nun los mit den Workshops.  

 

Zum Workshop drei (Antidiskriminierungs-Workshop) wurden sowohl Schüler*innen des SV-Teams als auch Lehrer*innen zugeteilt, welches die Situation für uns Schüler*innen umso interessanter gemacht hat. Der Workshop wurde von zwei jungen Student*innen geleitet, die den Inhalt des Workshops durch eine Powerpoint-Präsentation wiedergegeben haben. 

Es ging sofort damit los, dass wir die Opfer des 19. Februars näher kennenlernen durften. Die Fotos der Opfer auf der Präsentation wurden durch eine Stimme im Hintergrund begleitet, die uns die Geschichten dieser Menschen erzählt hat. In diesen Minuten wurde uns noch einmal bewusst, dass in dieser Nacht Menschen ums Leben gekommen sind, die ebenfalls Träume und Ziele hatten, so wie wir auch. Uns als Schüler*innen hat es einiges an Kraft gekostet, keine Tränen währenddessen zu vergießen. 

 

Als nächstes haben wir uns gemeinsam in der Form eine Mindmaps mit dem Begriff "Diskriminierung" auseinandergesetzt. Für uns wurde dadurch bewusst, dass sich Diskriminierung nicht nur auf den Rassismus bezieht, sondern es viele andere Arten der Diskriminierung im Alltag oder in den sozialen Medien geben kann. Nachdem wir uns mit der Definition auseinandergesetzt haben, haben wir beim Barometer zunächst die Möglichkeit bekommen, uns etwas zu bewegen. Dabei wurden Aussagen von den leitenden Student*innen vorgelesen und wir als Teilnehmer*innen mussten dazu jeweils Stellung nehmen, in dem wir uns entweder nach rechts (die Aussage ist diskriminierend) oder nach links (die Aussage ist nicht diskriminierend) bewegten. Die Herausforderung dabei lag darin, dass wir Teilnehmer*innen untereinander nicht diskutieren durften, sondern nur eine subjektive Meinung zu den Aussagen bilden sollten. 

 

Unsere nächste und letzte Aussage war, uns in Gruppenarbeit über unsere eigenen oder die von Bekannten gemachten Erfahrungen mit Diskriminierung zu unterhalten. Es war sehr interessant, sich über diese Vorfälle auszutauschen, da manche Erfahrungen sich von uns Schüler*innen sogar sehr ähnelten. Anschließend haben wir in einer offenen Runde diese Erfahrungen mit allen anderen geteilt und besprochen, wie man in dieser Situation hätte handeln sollen.

 

Zum Schluss gab es eine Feedbackrunde für den Workshop und die Leitenden. Insgesamt können wir als die Schüler*innenvertretung sagen, dass uns dieser Tag dabei geholfen hat, zu verstehe, wie wichtig die Aufklärung über Diskriminierung eigentlich ist, damit solche Fälle wie in Hanau nicht mehr vorkommen. Wir wünschen uns, dass diese Workshops in Zukunft ebenfalls für Schüler*innen unserer Schule angeboten werden, da es sich um ein sehr tiefgründiges und wichtige Thema handelt. 

 

Wir bedanken uns!

 

Giorgios Kosmidis, Nehir Arabaci, Sue-Ellen Pacariz, Jana Mitev & Felicitas Pauline Bühler 

Bild zeigt Präsentation des Workshops
Bild zeigt Präsentation des Workshops

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