Stechmücken bekämpfen
Stechmücken sind lästige Insekten, die sich vor allem in den warmen Monaten von Frühjahr bis Herbst vermehren, besonders nach Regenfällen und in stehenden Wasserstellen wie Regentonnen, Blumentöpfen oder Pfützen.
Ihre Stiche verursachen nicht nur unangenehmen Juckreiz, sondern können auch Krankheitserreger übertragen. Gerade in den Sommermonaten können sie den Aufenthalt im Freien erheblich stören.
Um ihre Ausbreitung einzudämmen und die Lebensqualität in Maintal zu verbessern, sind einfache Vorsorgemaßnahmen besonders wichtig.
So können Sie aktiv mithelfen, die Mückenplage zu reduzieren:
Wasseransammlungen vermeiden
Stechmücken legen ihre Eier in stehendes Wasser. Schon kleine Pfützen oder Untersetzer reichen aus. Deshalb sollte man Wasseransammlungen vermeiden und Regentonnen oder Eimer mit einem Deckel oder feinmaschigen Netz abdecken. So können sich keine Mückenlarven entwickeln und das Wasser bleibt sauber und mückenfrei.
Culinex-Tabletten verwenden
Wenn sich Wasseransammlungen nicht vermeiden lassen, kann man Tabletten mit dem Wirkstoff Culinex einsetzen. Diese sind kostenlos im Rathaus erhältlich. Der Wirkstoff tötet nur Mückenlarven, ist aber ungefährlich für Menschen, Tiere und Pflanzen. Eine Tablette wirkt bis zu vier Wochen und reicht für 50 Liter Wasser.
Mücken sind aber auch Nahrung für viele Tiere. Deshalb sollte man Mittel wie Tabletten nur im bebauten Gebiet verwenden und in der freien Natur nicht eingreifen, um das natürliche Gleichgewicht zu schützen.
Abholen Können Sie diese im Stadtladen von Mo-Fr 08:00-12:00 und Mo & Mi von 13:00-18:00
Hinweis: Die Tabletten haben eine Mindesthaltbarkeit von 2 Jahren. Bei trockener Lagerung und Zimmertemperatur sind sie in der Regel noch deutlich länger wirksam.
Natürliche Feinde nutzen
In Gartenteichen helfen Fische und Libellenlarven, Mückenlarven zu fressen und die Zahl der Mücken auf natürliche Weise niedrig zu halten.
Achtung vor der Asiatische Tigermücke!
Die Asiatische Tigermücke hat weiße Streifen auf dem Körper und kann Krankheiten übertragen. Sie ist im Main-Kinzig-Kreis bereits entdeckt worden. Wenn man sie im eigenen Garten vermutet, sollte man das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege per E-Mail unter Informieren.



















