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Ehrenamtliche Wohnberatung

Bild zeigt Wohnung; Foto: Pixabay

Effektvolle Hilfe für Menschen, die lange zu Hause wohnen möchten

Sie möchten (älteren) Menschen helfen, so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung zu bleiben? Sie haben gerne Kontakt zu Personen, die Unterstützung brauchen? Dann ist die ehrenamtliche Wohnberatung vielleicht genau das Richtige für Sie! Sie haben (noch) keine Ahnung davon, welche Tipps Sie den Menschen geben können? Kein Problem – Sie werden vorab und regelmäßig durch die Hessische Fachstelle für Wohnberatung geschult und tauschen sich mit anderen Wohnberatern aus.

 

Wie ist die Ausgangslage?

Ein Beispiel: Frau Schmidt lebt seit vielen Jahren zusammen mit ihrem Ehemann in ihrem Reihenhaus. Die Kinder sind schon lange aus dem Haus. Durch eine Arthrose in den Hüft- und Kniegelenken kann sie nicht mehr gut laufen. Sie muss auch im Haus einen Rollator benutzen. Vor allem das Treppensteigen macht ihr große Schwierigkeiten. Das Problem: vor dem Haus und im Haus sind Stufen zu bewältigen. Außerdem haben die Schmidts eine Badewanne, in der sie bisher geduscht haben. In die Badewanne hineinsteigen kann sie nicht mehr alleine. Nun hat Frau Schmidt große Sorgen, dass sie bald aus dem Haus ausziehen muss, weil sie sich dort nicht mehr im Alltag bewegen kann.

Aufgaben für Freiwillige

Die Wohnberater*innen werden über die städtische Seniorenberatung vermittelt. Sie vereinbaren selbständig Termine mit den betroffenen Personen. Sie besuchen die Menschen zu Hause und schauen sich die Wohnumgebung an. Sie sprechen mit ihnen und finden heraus, wo die Probleme innerhalb des Wohnumfelds liegen. Die Wohnberater*innen sind vorab durch die Hessischen Fachstelle für Wohnberatung geschult. Mit diesen Informationen geben sie den Menschen dann Tipps und zeigen Möglichkeiten auf, wie die Herausforderungen zu Hause bewältigt werden können. Wenn nötig helfen sie auch dabei, Veränderungen anzustoßen und unterstützen bei Antragstellungen.

 

Die kostenfreie Wohnberatung ist bei der städtischen Seniorenberatung (Fachbereich Soziales) angegliedert. Die Mitarbeiterinnen leiten die Anfragen an die Ehrenamtlichen weiter und geben erste Infos zur Situation. Sie sind für die Wohnberater*innen die Ansprechpartnerinnen für Fragen oder zum Austausch. 

 

Voraussetzungen für Freiwillige

  • Freude am Umgang mit anderen (hilfsbedürftigen) Menschen

  • Fingerspitzengefühl in der Kommunikation

  • Einfühlungsvermögen

  • Toleranz für andere Lebenssituationen, Lebensmodelle und andere Sichtweisen

  • Bereitschaft, an Weiterbildungen teilzunehmen (Vorerfahrung in dem Bereich ist nicht nötig)

  • Zeitlicher Umfang: Etwa drei Stunden pro Einsatz


Kontakt

Seniorenberatung

Klosterhofstraße 4 – 6

Maintal-Hochstadt

Tel. 06181 400-365 oder 400-452


 

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